Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Auszeichnung

Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

  • Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wurde von Bundespräsident Heuss 1951 gestiftet. Er wird in insgesamt acht Ordensstufen an in- und ausländische Frauen und Männer für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland, z.B. auch Verdienste aus dem sozialen, karitativen und mitmenschlichen Bereich, verliehen.

Jeder kann die Verleihung des Verdienstordens an einen anderen anregen. Diese Anregung sollte möglichst folgende Angaben über die auszuzeichnende Person enthalten: Vor- und Familienname, Geburtsdatum, Wohnanschrift, Darstellung von Art und Umfang der besonderen Verdienste gegebenenfalls mit Zeitangaben. Hilfreich sind auch Angaben zu Referenzpersonen und -organisationen, die zu dem jeweiligen Vorschlag Stellung nehmen können. Als Hilfestellung kann die Handreichung für die Anregung zur Verleihung einer Auszeichnung herangezogen werden.

Die Ordensanregung kann formlos an das jeweilige Bürgermeisteramt bzw. Landratsamt oder direkt an die Staats- bzw. Senatskanzlei des Bundeslandes gerichtet werden, in dem der oder die Auszuzeichnende wohnt, für Mitbürgerinnen und Mitbürger in Baden-Württemberg also an das Staatsministerium Baden-Württemberg, Richard-Wagner-Straße 15, 70184 Stuttgart. Selbstverständlich ist auch eine Ordensanregung unmittelbar beim Bundespräsidialamt - Ordenskanzlei - , 11010 Berlin, möglich.

Jeder Ordensanregung folgt ein ausführliches Ordensprüfungsverfahren, bei dem festgestellt wird, ob die Voraussetzungen für eine Ehrung vorliegen. Dessen Ergebnisse liefern die Grundlage für die Entscheidung über die Einbringung eines Ordensvorschlags des Ministerpräsidenten beim Bundespräsidenten. Der Bundespräsident entscheidet letztlich über die Ordensvorschläge.

Dem Bundespräsidenten liegt es sehr am Herzen, das hohe ehrenamtliche und gesellschaftliche Engagement der Frauen auch bei den Ordensverleihungen angemessen würdigen zu können. Daher ruft er dazu auf, ihm von Frauen zu berichten, die Herausragendes für die Gemeinschaft geleistet haben.


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