Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Bernd Kühlmuß

Staatsrätin Barbara Bosch hat dem Gesundheitswissenschaftler Prof. Dr. Bernd Kühlmuß das Bundesverdienstkreuz überreicht und sein vielseitiges und herausragendes Engagement gewürdigt.

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Die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Barbara Bosch (links), und Prof. Dr. Bernd Kühlmuß (rechts) mit der Urkunde.
Barbara Bosch (links), Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, und Prof. Dr. Bernd Kühlmuß (rechts)

„Prof. Dr. Bernd Kühlmuß ist ein herausragendes Beispiel für verantwortungsbewusstes Handeln, Mitmenschlichkeit und den unermüdlichen Einsatz für Andere“, sagte die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Barbara Bosch, bei der Überreichung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Prof. Dr. Bernd Kühlmuß am Freitag, 4. April 2025, in Stuttgart.

„Der Menschlichkeit verpflichtet“

Geboren in Stuttgart-Degerloch, engagierte sich Prof. Dr. Kühlmuß mit seinem Wehrdienst im Sanitätsdienst der Bundeswehr schon früh für die Gemeinschaft. „Sie haben das Motto des Sanitätsdienstes ‚Der Menschlichkeit verpflichtet‘ verinnerlicht und aktiv gelebt. Der Leitspruch lässt sich auf Ihr gesamtes Engagement anwenden – bei der Bundeswehr und darüber hinaus. Ihr vielseitiges, auch internationales Engagement spiegelt sich in den verschiedensten Bereichen wider“, betonte Bosch. Prof. Dr. Kühlmuß leistete 1995 auf eigene Initiative hin einen Einsatz im Joal im Senegal, weshalb unzählige Menschen in einem von Soldaten gebauten Krankenhaus medizinisch behandelt werden konnten. Besonders das Bundeswehrkrankenhaus in Ulm profitierte jahrzehntelang von seiner fachlichen Expertise. „Man kann mit Recht sagen, dass Sie das Krankenhaus entscheidend geprägt haben. Sie zeigen bei all Ihren Aktivitäten eine unermüdliche Verantwortung und Pflichtbewusstsein“, so die Staatsrätin. Diese Werte konnte er schließlich im Jahr 2018 in Einklang mit der Professur für Gesundheitswissenschaften an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg bringen.

Vorbildhafter Einsatz während der Corona-Pandemie

Staatsrätin Bosch, die auch Präsidentin des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg ist, unterstrich in ihrer Laudatio den großen Einsatz und die Verantwortung, die Prof. Dr. Kühlmuß vor allem in Krisenzeiten stets übernommen hat. So wurde sein konzipiertes „Ulmer Modell“ für Notunterkünfte und der dazugehörigen Versorgung während der Flüchtlingskrise 2015 zum flächendeckenden Vorbild. Auch während der Corona-Pandemie leistete er mit der Einrichtung eines Krisenstabs beim DRK und der ehrenamtlichen Betreuung einen beachtlichen Beitrag zum Krisenmanagement. „Ihre Mitmenschen konnten sich stets vollumfänglich auf Sie verlassen, wenn es um nachhaltige Lösungen, eine professionelle Bedarfsdeckung sowie innovative Maßnahmen, wie beispielsweise die Corona-Teststelle an der Autobahn, ging. Diese Expertise und der unermüdliche Wille, Leben zu retten, machte Sie zu einem unverzichtbaren Teil des Corona-Krisenstabs im Sozialministerium Baden-Württemberg“, erklärte Bosch. Darüber hinaus habe Prof. Dr. Kühlmuß einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung und zum Aufbau von Impfzentren im Land geleistet und damit ein Vorreitermodell für Impfzentren bundesweit geschaffen. „Mit Ihrem proaktiven Engagement sorgten Sie nicht nur in Baden-Württemberg dafür, dass unzählige Menschen verhältnismäßig gut durch die Pandemie gekommen sind, sondern auch in ganz Deutschland“, betonte die Staatsrätin.

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Staatsministerium: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

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von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
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