Clay Haus

Verwaltungsgebäude

Clay Haus

  • Außenansicht des Clay Hauses in Stuttgart

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  • Tafel mit der Aufschrift "The Clay Haus" am Eingang des Gebäudes

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  • Foyer des Clay Hauses in Stuttgart

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Wegen der Generalsanierung der Villa Reitzenstein befand sich der Amtssitz des Ministerpräsidenten vorübergehend von 2013 bis 2015 im benachbarten Clay Haus.

Benannt ist das denkmalgeschützte Gebäude nach dem amerikanischen Militärgouverneur General Lucius D. Clay, der nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst seinen Sitz in der Villa Reitzenstein hatte und sich große Verdienste um den Wiederaufbau Deutschlands erwarb. Lucius D. Clay war Vorsitzender des Länderrats. Er war verantwortlich für die Berliner Luftbrücke und Mitinitiator der sogenannten Rede der Hoffnung (Speech of Hope), die der amerikanische Außenminister James Byrnes am 6. September 1946 im Stuttgarter Opernhaus hielt.

Bis zum Erwerb durch das Land Baden-Württemberg im Jahr 2012 war die Villa über Jahrzehnte hinweg Sitz von Kommandeuren des US-Militärs. Gebaut wurde das Haus 1921/1922 von dem Stuttgarter Architekten Albert Eitel im Auftrag des Großkaufmanns Emil Zarges. Die Clay-Villa ist beispielhaft für die Architektur der „Stuttgarter Schule“.
Von 1934 bis 1945 wurde sie von der Heeresverwaltung des Reichs genutzt und dann von den amerikanischen Besatzungsmächten beschlagnahmt.

Das Staatsministerium nutzt das Clay Haus auch nach der Interimsunterbringung der Hausspitze weiterhin als Verwaltungsgebäude.


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