Religion

Kretschmann empfängt Israelitische Religionsgemeinschaften Badens und Württembergs

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Gruppenbild mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (M.) und Klaus-Peter Murawski, Staatsminister und Chef der Staatskanzlei (2.v.l.)

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die Israelitischen Religionsgemeinschaften Baden und Württemberg zu einem ersten Gespräch in dieser Legislaturperiode empfangen. Kretschmann lobte ihr Engagement bei der Aufnahme und Integration von Geflüchteten.

„Auch in den letzten Jahren konnte die Zusammenarbeit zwischen dem Land und den Israelitischen Religionsgemeinschaften weitergeführt und vertieft werden“, sagte Ministerpräsident und Kirchenbeauftragter der Landesregierung Winfried Kretschmann bei seinem ersten Gespräch der neuen Legislaturperiode mit den Israelitischen Religionsgemeinschaften Badens und Württembergs.

„Die Israelitischen Religionsgemeinschaften bringen sich in vielen Städten und Gemeinden und auf ganz verschiedenen Ebenen aktiv in unser gesellschaftliches Leben ein. Dieser Dialog in vielen Bereichen und mit vielen Menschen stärkt unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt! Ich will mich auch deswegen bedanken, weil mir bewusst ist, dass ein großer Teil dieses Engagements ehrenamtlich stattfindet“, so Kretschmann.

Gerade in diesen Zeiten, in denen neue Aufgaben der Integration zu meistern seien und in denen auch im Internet Hass, Menschenfeindlichkeit und verbale Gewalt verbreitet werden würden, sei es wichtig, im tatsächlichen Leben ins Gespräch zu kommen, so Kretschmann. Auch die Israelitischen Religionsgemeinschaften engagieren sich bei der Aufnahme und der Integration von Geflüchteten. „Entsprechend der jüdischen Werte, leisten wir als jüdische Gemeinde aus Überzeugung einen Beitrag zum Gelingen der Integration der geflüchteten Menschen in unserem Land“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW) Barbara Traub M.A.

„In der Bekämpfung des Antisemitismus haben die Israelitischen Religionsgemeinschaften ein Recht auf unseren Beistand“, betonte der Ministerpräsident. Auch die jüdischen Gemeinden spüren eine Zunahme antisemitischer Vorurteile in der Gesellschaft, denen sie aktiv begegnen wollen. „Unsere Synagogen sind offen für alle Menschen, um den interreligiösen Dialog zu vertiefen“, so der Vorstandsvorsitzende der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden (IRGB) Rami Suliman.

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