Pressemitteilung

Medien
  • 27.03.2017

Wolfgang Kreißig neuer Präsident der Landesanstalt für Kommunikation

  • Staatsminister Klaus-Peter Murawski mit altem und neuem LFK-Vorstand

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  • v.l.n.r.: Thomas Langheinrich, Staatsminister Klaus-Peter Murawski, Wolfgang Kreißig

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Staatsminister Klaus-Peter Murawski hat den neuen Vorstand der Landesanstalt für Kommunikation ernannt. Dr. Wolfgang Kreißig folgt zum 1. April Thomas Langheinrich als Präsident, stellvertretende Vorsitzende wird Bettina Backes.

Staatsminister Klaus-Peter Murawski hat Dr. Wolfgang Kreißig zum neuen Präsidenten der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) ernannt und den neuen Gesamtvorstand bestellt. Zugleich dankte er dem scheidenden Vorstand für seine jahrelangen Verdienste. Der promovierte Jurist Kreißig sei, so Murawski, seit zehn Jahren im Staatsministerium tätig, zuletzt als Leiter des Medienreferats. Damit sei er auch für die anstehenden Aufgaben bestens gewappnet.

Am 9. März 2017 hatte der Landtag von Baden-Württemberg Dr. Kreißig zum neuen Präsidenten der Landesanstalt für Kommunikation gewählt. Stellvertretende Vorsitzende wird die Rechtsanwältin Bettina Backes, die in den vergangenen zwölf Jahren bereits stellvertretendes Mitglied des Vorstands war. Die weiteren neuen Mitglieder des Vorstands – Professor Dr. Ines Müller-Hansen und Anneke Graner sowie das langjährige Vorstandsmitglied Prof. Dr. Hans-Peter Welte – wurden ebenfalls für sechs Jahre gewählt. „Der neue Vorstand der LFK ist damit insgesamt jünger und weiblicher“, so Murawski. „Mit Professor Dr. Ines Müller-Hansen wird auch das aktuell immer bedeutendere Thema Medienkompetenz noch stärker direkt im Vorstand der LFK verankert.“

Kreißig folgt Thomas Langheinrich als Präsident

Staatsminister Murawski dankte zudem dem bisherigen Vorstand unter Thomas Langheinrich für seine langjährigen Verdienste: „Präsident Langheinrich hat in seiner zwölfjährigen Amtszeit zahlreiche Akzente gesetzt und unter anderem als Europabeauftragter aller Landesmedienanstalten bundesweit und in Europa die Landesanstalt für Kommunikation mit großem Einsatz und Sachverstand vertreten. In der Amtszeit von Langheinrich fand und findet ein fundamentaler Wandel der Medienwelt statt.“ Langheinrich sei es gelungen, die maßgeblichen Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und sie mit seinem gut aufgestellten Team kraftvoll anzugehen.

Murawski hob in diesem Zusammenhang auch die Leistung des ausscheidenden Gesamtvorstands hervor, in welchem beispielsweise Prof. Dr. Armin Dittmann nahezu 25 Jahre aktiv war und zusammen mit den ehemaligen Landtagsabgeordneten Hans Beerstecher und Hans Georg Junginger erfolgreich die Medienregulierung in Baden-Württemberg mitgestaltete.

Als wesentliche Aufgaben des neuen LFK-Vorstandes bezeichnete Murawski die Herausforderungen des konvergenten Medienzeitalters sowie die Fragestellungen, die sich in der digitalisierten Medienwelt auch im Zusammenhang mit Phänomen wie Fake News, Hatespeech oder Social Bots ergeben. „Fragen der Medienregulierung haben einen maßgeblichen Einfluss auf öffentliche Meinungsbildungsprozesse, eine konstruktive Streitkultur und letztlich auch auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so Murawski.

Die Amtszeit des neuen LFK-Vorstands beträgt sechs Jahre und beginnt am 1. April 2017.

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