Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Lore Bernecker-Boley

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v.l.n.r.: Jürgen Kessing, Oberbürgermeister von Bietigheim-Bissingen, Lore Bernecker-Boley und Staatsminister Klaus-Peter Murawski

Staatsminister Klaus-Peter Murawski hat Lore Bernecker-Boley vom Ökumenischen Freundeskreis Asyl Bietigheim-Bissingen das Bundesverdienstkreuz überreicht und sie als zentrale Leitfigur für Geflüchtete und Ehrenamtliche gewürdigt.

„Lore Bernecker-Boley ist als ehrenamtlich Verantwortliche im Ökumenischen Freundeskreis Asyl Bietigheim-Bissingen eine zentrale Leitfigur für Geflüchtete und Ehrenamtliche. Mit ihrem aufmerksamen Blick für die Probleme und Bedürfnisse Anderer begleitet sie Menschen auf ihrem Weg in eine neue Zukunft und ist zugleich Motor und Impulsgeberin für die Arbeit des Freundeskreises“, sagte Staatsminister Klaus-Peter Murawski bei der Überreichung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland in der Villa Reitzenstein. „Lore Bernecker-Boley ist seit vielen Jahren Mittlerin zwischen den Kulturen.“

Zentrale Leitfigur für Geflüchtete und Ehrenamtliche

1991 gründete Lore Bernecker-Boley zusammen mit weiteren Mitstreitern den Ökumenischen Freundeskreis Asyl Bietigheim-Bissingen. Seitdem ist sie im Lenkungskreis aktiv, leitet die Geschäfte und vertritt den Freundeskreis nach außen. Sie ist Ansprechpartnerin und Vertrauensperson für Geflüchtete und für Mitbürger, die sich informieren wollen. Für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist sie der Dreh- und Angelpunkt und koordiniert nach wie vor die Hilfe für die große Zahl an Geflüchteten, die in Bietigheim-Bissingen aufgenommen worden sind. Darüber hinaus gibt sie selbst auch Sprachkurse, organisiert Kontakttreffen, Freizeitangebote und Arbeitsmöglichkeiten.

„Damit leistet Lore Bernecker-Boley einen wertvollen Beitrag zu einer offenen Gesellschaft und deren Zusammenhalt in Deutschland“, so Klaus-Peter Murawski. „Immer wieder hat sich Lore Bernecker-Boley neuen Herausforderungen gestellt und eine offene Welt gefördert, in der unsichtbare Grenzen wie Sprachbarrieren überwunden werden.“ So engagierte sich Bernecker-Boley bereits in den 1970er Jahren als Elternvertreterin und brachte ihre Erfahrung in ein Projekt des Kultusministeriums zur Sprachförderung ein. Auch unterrichtete sie „Deutsch als Fremdsprache“ an der Volkshochschule des Landkreises Ludwigsburg.

„Als kritische Vordenkerin beschäftigten Lore Bernecker-Boley schon früh Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens“, sagte Staatsminister Klaus-Peter Murawski. „Auch ihr umfassendes Engagement im Gemeinderat Bietigheim-Bissingen, das von sozialen Fragen über Friedensarbeit bis zum Umweltschutz reichte, zeigt ihr besonderes Verantwortungsbewusstsein, Gesellschaft aktiv mitzugestalten.“

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