Pressemitteilung

Auszeichnung
  • 26.09.2018

Staufermedaille an Irene Flückiger Sutter

  • Staatsrätin Gisela Erler (l.) und Irene Flückiger Sutter (r.) (Foto: © Staatsministerium Baden-Württemberg)

    Bild: © Staatsministerium Baden-Württemberg

Staatsrätin Gisela Erler hat der ehemaligen Schweizer Generalkonsulin Irene Flückiger Sutter die Staufermedaille überreicht und ihre besonderen Verdienste um die Freundschaft zwischen Baden-Württemberg und der Schweiz gewürdigt.

„Irene Flückiger Sutter war uns bei der Herstellung und Pflege von Kontakten in die Schweiz immer eine zuverlässige Unterstützerin. Sie war immer präsent und erreichbar. Kontaktanbahnerin und Vermittlerin. Vertrauensvolle Austauschpartnerin. Hochleistungs-Scharnier zwischen Baden-Württemberg und der Schweiz. Und dabei äußerst konstruktiv, gerade bei unterschiedlichen Standpunkten unserer beiden Länder“, sagte die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Gisela Erler, in der Villa Reitzenstein in Stuttgart anlässlich der Überreichung der Staufermedaille an die ehemalige Generalkonsulin Flückiger Sutter.

In besonderer Weise um die Freundschaft zwischen Baden-Württemberg und der Schweiz verdient gemacht

„Irene Flückiger Sutter hat die Schweiz nicht nur im politischen Bereich vertreten. Sondern auch im Kontakt und im Austausch mit Unternehmen, mit Kultureinrichtungen, mit Vereinen und vielen zivilgesellschaftlichen Gruppen. Sie hat sich in besonderer Weise um die Freundschaft und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der Schweiz verdient gemacht. Daher freue ich mich, sie heute mit der Staufermedaille auszeichnen zu dürfen“, so die Staatsrätin weiter.

Als geborene Zürcherin, stand Flückiger Sutter seit 1977 im Dienst des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheiten und hatte viele Einsatzorte weit entfernt von ihrer Heimat. Vier Jahre lang pendelte sie zwischen Stuttgart und ihren Schweizer Wohnorten im Appenzeller Land und im Aargau. Für die Schweizerinnen und Schweizer in Baden-Württemberg war sie als Generalkonsulin von Sommer 2013 bis Sommer 2017 etwa vier Jahre lang zuständig. „Ich weiß, dass Generalkonsuln vor allem Verwaltungsaufgaben haben, aber Irene Flückiger Sutter war darüber hinaus stets eine hervorragende Botschafterin der Schweiz in Baden-Württemberg. Unsere Ansprechpartnerin für alle Belange in Richtung Schweiz. Sie war und ist eine Freundin Baden-Württembergs. Für ihre Freundschaft und ihr großes Engagement als Generalkonsulin in unserem Land danke ich ihr“, so Staatsrätin Erler.

Enge bilaterale Beziehungen

Wirtschaftlich seien Baden-Württemberg und die Schweiz eng verbunden. Für beide Länder sei der jeweils andere einer der wichtigsten Handelspartner. Davon zeugten auch die zahlreichen Berufspendler, die täglich die deutsch-schweizerische Grenze passierten. „Wir alle wissen, die Schweiz und Baden-Württemberg sind nicht irgendwelche Nachbarländer. Die Eidgenossenschaft und der deutsche Südwesten pflegen besondere Beziehungen mit einer langen gemeinsamen Geschichte und Kultur. Wir pflegen seit langem eine ausgeprägte grenzüberschreitende Zusammenarbeit“, sagte Erler. Als Beispiel nannte die Staatsrätin die Internationale Bodenseekonferenz, mit zukunftsweisenden Projekten in Wirtschaft, Forschung und Tourismus.

„Irene Flückiger Sutters Karriere wurde gekrönt durch die Jahre als Generalkonsulin für Baden-Württemberg. Ich hoffe, dass sie das ebenso empfunden hat. Die Zusammenarbeit mit ihr war immer sehr angenehm. In den Begegnungen und Gesprächen mit ihr, habe ich immer gespürt, dass sie ein echtes Interesse an unserem Land und den Menschen hier hat“, so Staatsrätin Gisela Erler.

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