Antisemitismus

Brandanschlag auf Synagoge in Ulm verurteilt

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Ermittler der Polizei sammeln Beweise zum Brandanschlag an der Synagoge in Ulm.
Ermittler der Polizei sammeln Beweise zum Brandanschlag an der Synagoge in Ulm.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Innenminister Thomas Strobl haben den Brandanschlag auf die Synagoge in Ulm verurteilt. Der Anschlag zeige das heimtückische Gesicht des Antisemitismus, dem man klar und deutlich entgegentrete, so Kretschmann.

„Ich verurteile den niederträchtigen Anschlag auf die Synagoge Ulm in aller Entschiedenheit. Er zeigt das heimtückische Gesicht des Antisemitismus, dem wir klar und deutlich entgegentreten. Wir stehen den jüdischen Gemeinden bei, nach den Anschlägen von Halle haben wir im Land bereits die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Ich habe mich von Innenminister Thomas Strobl informieren lassen und danke der Polizei für die schnelle Reaktion“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Samstag, 5. Juni 2021, in Stuttgart.

Antisemitismus klar und deutlich entgegentreten

Innenminister Thomas Strobl betonte ebenfalls: „Brandsätze gegen Synagogen zu werfen ist widerwärtig. Wer versucht eine Synagoge anzuzünden, den wird die volle Härte des Rechtsstaates treffen. Die Ermittlungen des Polizeipräsidiums Ulm laufen mit Hochdruck, das Landeskriminalamt ermittelt. Wir schützen jüdisches Leben und bekämpfen Antisemitismus entschieden. Das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern klarer Auftrag staatlichen Handelns, insbesondere für unsere Polizei. Wir sind dankbar und froh, dass jüdisches Leben bei uns stattfindet und wollen, dass dieses jüdische Leben bei uns möglichst sorgenfrei und unbeschwert sein kann. Wir schützen jüdische und israelitische Einrichtungen besonders und fahren unsere Schutzmaßnahmen situations- und lageentsprechend hoch!“

Sachinformation:

Die Ermittlungen des Polizeipräsidiums Ulm laufen mit Hochdruck. Das Landeskriminalamt unterstützt dabei umfassend mit Spezialisten des Staatsschutzes, aus dem Bereich Cybercrime und des Kriminaltechnischen Instituts. Wir sind vor Ort im Gespräch mit der jüdischen Gemeinde in Ulm aber auch den anderen jüdischen Gemeinden im Land. Auch die Schutzmaßnahmen haben wir in Ulm hochgefahren und prüfen die Gefährdungsbewertung für die jüdischen Einrichtungen im Land, um lageanpasst die erforderlichen Schutzmaßnahmen für alle zu treffen.

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