Donauraum

Informations- und Beteiligungstag zur Donauraumstrategie

Staatssekretärin Theresa Schopper
Staatssekretärin Theresa Schopper (stehend) spricht zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern
Staatsrätin Gisela Erler (stehend links) spricht zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern
Staatsrätin Gisela Erler (M.) im Gespräch
Austausch beim Informations- und Beteiligungstag zur Donauraumstrategie
Live-Visualisierung des Informations- und Beteiligungstags zur Donauraumstrategie

Staatssekretärin Theresa Schopper und Staatsrätin Gisela Erler haben im Rahmen eines Informations- und Beteiligungstags die Leitlinien zur weiteren Umsetzung der EU-Strategie für den Donauraum vorgestellt. Der Donauraum eröffnet Baden-Württemberg viele Chancen, das Land hat aber auch eine Verantwortung für die Region.

„Der Informations- und Beteiligungstag zur Donauraumstrategie bildet in doppelter Hinsicht ein wichtiges Element bei der Umsetzung der Donauraumstrategie: Er schafft Transparenz hinsichtlich der baden-württembergischen Aktivitäten und Perspektiven und ermöglicht es, durch intensiven Austausch und gemeinsame Projekte auch konkret vor Ort etwas zu bewegen“, sagte die Staatssekretärin und Sondergesandte des Landes Baden-Württemberg, Theresa Schopper, anlässlich des Informations- und Beteiligungstags zur Donauraumstrategie in Stuttgart. „Für die Landesregierung bedeutet der Donauraum nicht nur, die Nachbarschaft mit den Anrainern zu pflegen, sondern dass wir uns dezidiert in die Stärkung der Region sowie den Ausbau von Wohlstand und Stabilität einbringen.“

Donauraum eröffnet Baden-Württemberg viele Chancen

Der erstmals in Baden-Württemberg veranstaltete „National Participation Day“ stand unter dem Motto „Chancen der EU-Donauraumstrategie für Baden-Württemberg nutzen“. Im Programm wurden erstmals die am 2. Mai 2017 vom Ministerrat beschlossenen Leitlinien zur weiteren Umsetzung der EU-Strategie für den Donauraum einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. In umfangreichen Diskussionsforen etwa zu den Schwerpunkten des Landes in den Bereichen Wirtschaft, Energie- und Umwelttechnik, berufliche Bildung oder Zivilgesellschaft erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer umfangreichen Raum für Austausch und Feedback.

Einbeziehung von NGOs und Zivilgesellschaft ist unerlässlich

„Für eine erfolgreiche Umsetzung der Donauraumstrategie, gerade in den Bereichen berufliche Bildung und Umweltschutz, ist eine Einbeziehung der Nichtregierungsorganisationen (NGO) und der Zivilgesellschaft bei den Projekten unerlässlich“, so Staatsrätin Gisela Erler. Eine Herausforderung sei dabei, angesichts des großen Einzugsraums der Donau und der Vielfalt der Donauanrainerstaaten die Beteiligungsmöglichkeiten in allen Ländern auf hohem Niveau anzugleichen. „Ein permanenter Austausch der Projektpartner über Grenzen hinweg ist maßgeblich für das weitere Zusammenwachsen des Donauraumes und zielt darauf ab, langfristig bessere Strukturen zu schaffen“, betonte die Staatsrätin.

Die durch den Beteiligungstag erarbeiteten Vorschläge werden auch in den am 17. Oktober 2017 in Budapest stattfindenden „Participation Day“ einfließen, der im Vorfeld der 6. Jahresforums der Strategie durch die zivilgesellschaftlichen Akteure der Region ausgerichtet wird.

EU-Strategie für den Donauraum

Am 24. Juni 2011 wurde die EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR) offiziell durch den Europäischen Rat verabschiedet. Diese makroregionale Strategie verfolgt das Ziel, die Zusammenarbeit der Donauländer zu stärken. Schwerpunkte sind die Bereiche Infrastruktur, Umweltschutz, die Schaffung von Wohlstand sowie gute Regierungsführung. Die Strategie umfasst neun EU-Mitgliedstaaten: Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Österreich, die Tschechische Republik, Ungarn, Rumänien, die Slowakische Republik und Slowenien. Außerhalb der Europäischen Union bezieht sie Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, die Republik Moldau und die Ukraine ein.

Mediathek: Bilder zum Herunterladen

Das Neue Schloss in Stuttgart wird in den Farben gelb und blau der Flagge der Ukraine angestrahlt.
  • Ukraine-Krieg

Bericht aus der Lenkungsgruppe „Ukraine“ vom 1. Juli 2022

Eine Sozialarbeiterin misst die Blutdruckwerte eines Probanden und übermittelt diese drahtlos per Smartphone an einen Arzt.
  • Medizinbranche

Europäische Medizinprodukteverordnung bremst Unternehmen aus

Euro-Banknoten
  • Wirtschaft

Bürgschaftsprogramme der L-Bank werden modernisiert

Nobelpreisträgerinnen und -träger und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler auf der „MS Sonnenkönigin“
  • Wissenschaft

Nobelpreisträger-Schifffahrt auf dem Bodensee

Neun-Euro-Ticket für Juni 2022 als Handyticket des VVS
  • Nahverkehr

Neun-Euro-Ticket bis Lottstetten anerkannt

Holzbau
  • Forst

Gebäude zu Kohlenstoffsenken machen

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas. (Foto: © dpa)
  • Trinkwasser

Land unterstützt Gemeinde Auenwald bei Trinkwasserversorgung

  • Donauraum

Lieferketten resilienter gestalten

Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Stuttgart, arbeitet an einer Tropfenkammer.
  • Wirtschaftsministerkonferenz

Einsatz für kleine Unternehmen

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an. (Bild: © Patrick Pleul / dpa)
  • Klimaschutz

Kommunaler Wettbewerb zur Klimaneutralität startet

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Gasmangel

Hoffmeister-Kraut zur Gasmangellage

Dorfwettbewerb
  • Ländlicher Raum

Ergebnisse des Landesentscheids „Unser Dorf hat Zukunft“

Eine ukrainische Flagge hängt vor dem Eingang eines Gebäudes.
  • Ukraine-Krieg

Gentges fordert finanzielle Entlastung der Kommunen

Kläranlage Wegstetten
  • Abwasser

Zuschuss für Abwasser­beseitigung in Abtsgmünd

Arbeiter bauen Präzisions-Klimasysteme zusammen, die für die Lithographie-Abteilung in der Chip Produktion eingesetzt werden (Bild: © dpa).
  • Arbeitsmarkt

Mehr Arbeitslose wegen Einbeziehung von Ukraine-Flüchtlingen

naturnahe Umgestaltung am Donauursprung
  • Gewässerschutz

Naturnahe Umgestaltung des Donauursprungs eingeweiht

Generaldirektor der nigerianischen Museums- und Denkmalbehörde besucht Stuttgarter Museum
  • Kunst und Kultur

Rückgabe von Benin-Bronzen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei seiner Rede
  • Wohnungspolitik

Strategiedialog Bauen und Wohnen startet

Jugendliche sitzen vor einem Laptop. (Foto: © dpa)
  • Schule

Schülerfirmen für nachhaltiges Wirtschaften ausgezeichnet

Erste Sitzung des Kabinetts nach der Regierungsbildung im Mai 2021.
  • Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 28. Juni 2022

Ein Mitarbeiter der Robert Bosch GmbH überprüft mit einem Tablet die Betriebsdaten von vernetzten Maschinen für Metallspritzguss. (Foto: © dpa)
  • Innovation

Zentrum für Frugale Produkte und Produktionssysteme

Ein Kinder- und Jugendarzt impft einen Jugendlichen mit dem Corona-Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer.
  • Coronavirus

Land wappnet sich für mögliche Corona-Szenarien

Ministerpräsident Winfried Kretschmann
  • Kreisbesuch

Kretschmann besucht Ostalbkreis

Blick auf den Rosengarten und die Villa Reitzenstein.
  • Wissenschaft

Science Slam im Park der Villa Reitzenstein

Ein Beratungsgespräch. (Bild: Roland Weihrauch / dpa)
  • Ukraine-Krieg

Psychosoziale Beratung für ukrainische Geflüchtete