Polizei

Trauer um getöteten Polizisten

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Kerzen und Blumen stehen am Tatort auf dem Marktplatz. Der Täter hatte am Freitagvormittag Teilnehmer einer islamkritischen Kundgebung auf dem Mannheimer Marktplatz angegriffen und sechs Menschen verletzt, darunter den Polizisten.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Innenminister Thomas Strobl trauern um den verstorbenen Polizisten in Mannheim. Dieser war bei einer Messerattacke auf dem Marktplatz Mannheim angegriffen und tödlich verletzt worden. 

Am Freitag, 31. Mai 2024, hat ein Mann mehrere Personen auf dem Marktplatz in Mannheim mit einem Messer angegriffen. Der Polizeibeamte erlag nun seinen schweren Verletzungen. 

„Die Nachricht erschüttert mich bis ins Mark. Alle unsere Gedanken sind bei der Familie, den Angehörigen und den Kolleginnen und Kollegen. Der Schmerz eines so grausamen Verlusts aus dem Nichts sind kaum zu ermessen. Uns allen führt diese fürchterliche Tat schmerzhaft vor Augen, welchem oft unkalkulierbaren Risiko Polizeibeamte tagtäglich ausgesetzt sind“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Sonntag, 2. Juni 2024. „Ich möchte deshalb auch mein tiefstes Mitgefühl an alle Polizistinnen und Polizisten in Baden-Württemberg ausdrücken. Wir sind heute alle in tiefer Trauer mit Ihnen vereint. Ihr Dienst für unseren Staat, für unser Gemeinwesen, für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung sind nicht hoch genug zu würdigen. Wir sind Ihnen als Gesellschaft zu höchstem Respekt und Wertschätzung verpflichtet. Ich möchte Ihnen als Ministerpräsident meine tiefste Dankbarkeit und Anerkennung aussprechen“, so Kretschmann weiter.

Innenminister Thomas Strobl ergänzte: „Der Tod des am Freitag schwer verletzten Polizeibeamten macht uns alle unendlich traurig. Wir sind traurig, traurig, traurig. Dies sind Momente, in denen die Welt stillzustehen scheint. Die gesamte Polizei Baden-Württemberg wird ihm stets und für immer ein ehrendes Andenken bewahren. Der Polizist wurde das Opfer eines brutalen, bestialischen Angriffs. Er ließ sein Leben, weil er dafür eingestanden ist, andere Menschen zu schützen. Mein tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden sowie den Kolleginnen und Kollegen der Mannheimer Polizei. Die Polizei und die Menschen in Baden-Württemberg trauern mit ihnen.“ Für die Polizistinnen und Polizisten könne jeder Einsatz eine Gefahr darstellen, so Strobl weiter. „Jeden Tag beginnen tausende von Polizistinnen und Polizisten ihren Dienst. Die erschreckende Realität wird dabei in der Regel ausgeblendet – aber sie ist da und sie ist wahr: Für die Polizistinnen und Polizisten kann potentiell jeder Einsatz gefährlich sein, mit unabsehbaren Folgen für ihre Gesundheit und ihr Leben. Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten gehen dieses Risiko ein. Sie sind bereit, sich für die Sicherheit und Freiheit anderer einzusetzen. Wir alle können ihnen dafür nicht genug danken.“

Trauerflor und Schweigeminute

Als Ausdruck der gemeinsamen Trauer und Anteilnahme hat Innenminister Thomas Strobl am Montag, 3. Juni 2024, veranlasst, dass ab sofort und bis einschließlich des Tages der Beisetzung, Trauerflor an allen Funkstreifenwagen der Polizei Baden-Württemberg angebracht wird. Auf den Polizeibooten der Wasserschutzpolizei ist die Flagge – soweit möglich – auf Halbstock zu setzen beziehungsweise ein Trauerflor zu führen. Darüber hinaus wird die Beflaggung an den Dienstgebäuden der Polizei und des Innenministeriums auf Halbmast gesetzt beziehungsweise mit Trauerflor versehen.

Für den getöteten Polizeibeamten wird es am Freitag, 7. Juni 2024, um 11.34 Uhr eine Schweigeminute geben.

Minister Thomas Strobl wird am Montag, 3. Juni 2024, um 17.00 Uhr in Mannheim an einer Gedenkveranstaltung teilnehmen und im Anschluss daran ein Blumengebinde am Tatort niederlegen.  

Weitere Meldungen

von links nach rechts: Prof. Peter Middendorf (Rektor der Universität Stuttgart), Ministerpräsident Cem Özdemir, Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Jan Hesthaven (Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT))
Sicherheit

Innovationen für Sicherheit, Verteidigung und Resilienz

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Neuer Jugendberaterkreis gestartet

Landgericht Ulm
Justiz

Staatsangehörigkeit von Tatverdächtigen wird genannt

Lang gestreckter, historisch verzierter Raum mit hohen Rundbogenfenstern, Parkettboden und einer Orgel am Ende des Saals. Moderne Sitzmöbel und Tische bilden verschiedene Arbeits- und Aufenthaltsbereiche.
Vermögen und Bau

MINT-Exzellenzgymnasium in Bad Saulgau eröffnet

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Radverkehr

Radfahrabzeichen stärkt Fahrradkompetenz von Kindern

20261008_MIN Kriegsgräberfürsorge
Gedenken

Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Ein Zug steht an einem neuen Bahnsteig.
Schienenverkehr

Land schreitet bei Reaktivierung von Schienenstrecken voran

Junge Menschen steigen aus einem Zug am Bahnsteig aus.
Mobilität

Mobilstationen machen Verkehrsangebote sichtbarer

Carsten Höfler
Polizei

Leitung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg

Euro-Banknoten und -Münzen
Haushalt

Haushaltsentwurf für 2027 verabschiedet

Key Visual Wirtschaftsgipfel Afrika
Außenwirtschaft

Fünfter Wirtschaftsgipfel Afrika in Stuttgart

Eine Mutter geht mit einem Kinderwagen über einen Zebrastreifen.
Fußverkehr

15 Kommunen setzen sich für bessere Fußwege ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Hochschulen

Technologische Souveränität bei Künstlicher Intelligenz stärken

GAP 2026
Landwirtschaft

Internationaler Agrarkongress in Stuttgart

Skulpturen von Homer (links) und Aristoteles stehen vor dem Haupteingang des Kollegiengebäude I (KG1) der Universität Freiburg während Menschen dazwischen hindurchgehen.
Forschung

Universität Freiburg erhält Exzellenztitel