Forschung

Land fördert Projekte zur Batterieforschung mit rund 7,5 Millionen Euro

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Mitarbeiter arbeitet in der Produktion an einer Zelle für eine Elektroauto-Batterie. (Bild: dpa)

Mit rund 7,5 Millionen Euro fördert das Wirtschaftsministerium Batterieforschungsprojekte in Baden-Württemberg. Das Land will damit seine internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken und einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Anträge können bis 25. Juli 2022 gestellt werden.

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg fördert im Rahmen der Ausschreibung „Batterieforschung für ein wettbewerbsfähiges und klimaneutrales Ökosystem Batterie“ Batterieforschungsprojekte mit rund 7,5 Millionen Euro. Die Ausschreibung wurde am 9. Juni 2022 veröffentlicht. „Mit der Ausschreibung gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um in Baden-Württemberg ein leistungsfähiges und nachhaltiges Ökosystem Batterie mit starken Akteuren auf allen Wertschöpfungsstufen aufzubauen. Denn Batterietechnologie ist für viele Bereiche der industriellen Wertschöpfung eine Schlüsseltechnologie“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Zudem sei die Förderung ein wichtiger Baustein, um den Standort Baden-Württemberg als Leitregion für Klimaschutz und Elektromobilität weiter zu etablieren, so die Ministerin. „Mit der Fördermaßnahme wollen wir unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und damit die Resilienz des Standorts Baden-Württemberg stärken – aber auch einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Ein wichtiger Aspekt stellt hier der Übergang in eine Kreislaufwirtschaft dar: Wertschöpfungsstrukturen im Bereich Batterie sollen so weiterentwickelt werden, dass Ressourcen zukünftig immer weiter im Kreislauf geführt werden.“

Erstes Ergebnis des „runden Tischs Batterie“

Die Ausschreibung des Wirtschaftsministeriums zur Förderung der Batterieforschung ist das erste Ergebnis des „runden Tischs Batterie“, der gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und der Landesagentur e-mobil BW etabliert wurde. Es handelt sich dabei um ein agiles Dialogformat, um flexibel wesentliche Themen im Bereich Batterie zu diskutieren und neue mögliche Maßnahmen und Aktivitäten zu entwickeln.

Die Fördermittel für die Ausschreibung „Batterieforschung für ein wettbewerbsfähiges und klimaneutrales Ökosystem Batterie“ stehen bis zum 31. Dezember 2024 zur Verfügung. Antragsberechtigt sind gemeinnützige, außeruniversitäre wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen und Hochschulen mit Sitz in Baden-Württemberg. Anträge können bis 25. Juli 2022 gestellt werden.

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus: Batterieforschung für ein wettbewerbsfähiges und klimaneutrales Ökosystem Batterie

Weitere Meldungen

Der neue Polizeihubschrauber mit fünf Rotorenblättern
Polizei

Jahresbilanz 2025 der Polizeihubschrauberstaffel

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Frauenklinik am Universitäts­klinikum Tübingen wird erweitert

Eine Frau bedient das Portal ELSTER der deutschen Steuerverwaltungen zur Abwicklung der Steuererklärungen und Steueranmeldungen über das Internet.
Steuern

Digitale Steuererklärung wird deutlich einfacher

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Stuttgart Neckarpark
Wohnraumoffensive

Land unterstützt Kommunen mit Bau-Turbo

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

DEHOGA Cup
Start-up BW

Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Forschung

4,2 Millionen Euro für Quantentechnologie-Demonstratoren

Ein Windrad ist auf der Holzschlägermatte bei Freiburg zu sehen.
Erneuerbare Energien

Mehr Windkraft für Baden-Württemberg

PV-Anlage auf dem Landtag in Stuttgart
Erneuerbare Energien

Photovoltaik-Ziel bereits vorab erreicht

GNSS-Empfänger mit Sonnenaufgang
Digitale Infrastruktur

Satellitenpositionierungsdienst SAPOS® stark genutzt

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Dritter von rechts) und der Antisemitismusbeauftragte Dr. Michael Blume (Vierter von links) mit den Vorständen der Israelitischen Religionsgemeinschaften Württembergs und Baden
Religion

Kretschmann trifft Vorstände der jüdischen Gemeinschaften

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Flur in einem Krankenhaus
Gesundheit

248 Millionen Euro für Investitionen an 20 Kliniken