Neujahrsempfang der Landesregierung

Kretschmann dankt ehrenamtlichen Einsatzkräften

Der Neujahrsempfang der Landesregierung stand in diesem Jahr im Zeichen des Ehrenamts unter dem Motto „Zum Schutze unseres Landes“. Eingeladen waren vor allem Menschen, die im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz aktiv sind.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Dritter von links) spricht zu den Gästen, neben ihm stehen die Mitglieder der Landesregierung.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (hinten Mitte) spricht zu den Gästen, neben ihm stehen die Mitglieder der Landesregierung.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (rechts) im Gespräch mit Gästen
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) im Gespräch mit jungen Gästen
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Mitte) und Innenminister Thomas Strobl (links) beim Anschnitt einer großen Baden-Württemberg-Torte

Unter dem Motto „Zum Schutze unseres Landes“ begrüßte Ministerpräsident Winfried Kretschmann rund 650 Gäste beim Neujahrsempfang der Landesregierung am Freitag, 17. Januar 2025. Eingeladen waren vor allem Menschen, die im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz aktiv sind. "Mitmenschlichkeit, Solidarität und Hilfsbereitschaft sind Ausdruck einer humanen Gesellschaft. Wir können uns froh und glücklich schätzen, dass es bei uns in Baden-Württemberg außergewöhnlich viele engagierte Bürgerinnen und Bürger gibt. Sie schaffen Zusammenhalt“, hob der Ministerpräsident im Neuen Schloss in Stuttgart hervor.

Kretschmann betonte die beeindruckende Vielfalt des Engagements in Baden-Württemberg: „Die vielen Ehrenamtlichen im Land packen gemeinsam mit den Hauptamtlichen an – mit der Polizei, den Verantwortlichen in den Krisenstäben und Kommunen, in Krankenhäusern oder bei der Bundeswehr. Sie alle leisten im koordinierten Zusammenspiel staatlicher und nichtstaatlicher Institutionen im Katastrophen- und Krisenfall Hilfe und retten, bergen und schützen Menschen. Dafür bilden sie sich in ihrer Freizeit aus und weiter, um sofort einsatzbereit zu sein.“

Dank für Einsatz bei Hochwasser im Land

Die hohe Einsatzbereitschaft der Ehrenamtlichen habe sich insbesondere im Frühsommer des vergangenen Jahres gezeigt, als einige Regionen Baden-Württembergs von Hochwasser betroffen waren: „Ich bin der festen Überzeugung, dass das Ganze ohne die vielen Ehrenamtlichen in Feuerwehren und Hilfsorganisationen nicht so glimpflich abgelaufen wäre. Innenminister Thomas Strobl und ich waren in Meckenbeuren vor Ort und haben uns damals ein Bild von der Lage gemacht. Ehrenamtliche haben dort Sandsäcke gefüllt, Keller und Wohnungen ausgepumpt und Menschen evakuiert – bis an ihre Belastungsgrenze und darüber hinaus. Dafür möchte ich allen, die geholfen haben, noch einmal meinen Dank ausdrücken!“

Katastrophen- und Bevölkerungsschutz wird auch in Zukunft gebraucht

In seiner Rede blickte der Ministerpräsident auch auf die internationale Katastrophenschutzübung „Magnitude 2024“, einem partnerschaftlichen Projekt der Europäischen Union (EU) über Staatsgrenzen, an dem sich auch die Schweiz beteiligt hat: „Diese erfolgreiche Übung ist Ausdruck der großen Professionalität, mit der wir in Baden-Württemberg auf Katastrophenfälle vorbereitet sind. Und diese Professionalität zeigen eben nicht nur die Hauptamtlichen im Bereich Zivil- und Katastrophenschutz, sondern auch all die vielen Menschen, die sich hier ehrenamtlich engagieren." Auch in Zukunft werde der Katastrophen- und Bevölkerungsschutz gebraucht: „Wir leben in schwierigen Zeiten. Die Bekämpfung der Krisen ist wichtiger als je zuvor. Neben anderen Unfällen und Katastrophen wird uns vor allem die Klimakrise immer wieder herausfordern - durch Hitzewellen und Dürren, durch Stürme und Überschwemmungen.“ Respektlosigkeiten und zum Teil tätliche Angriffe gegen Einsatzkräfte seien daher nicht tolerierbar, so Kretschmann: „Das können und dürfen wir nicht dulden. Ich erwarte, dass wir als Gesellschaft all jenen, die für uns den Kopf hinhalten, mit Respekt und Dankbarkeit begegnen.“

Beim anschließenden Empfang stand der Austausch des Ministerpräsidenten und der Mitglieder der Landesregierung mit den Gästen im Mittelpunkt. Das Rahmenprogramm bildeten musikalische und künstlerische Beiträge des Holzbläser-Quintetts des Landespolizeiorchesters, der St. Georgs Chorknaben Ulm unter Thomas Stang, des SchiBu-Duos und des Saxophon-Quartetts Sax 3.1.

Mediathek: Bilder zum Herunterladen

Weitere Meldungen

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt bleibt unter Druck

von links nach rechts: Thomas Uhl von der Justizvollzugsanstalt Ravensburg, Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration Gerda Windey, Kevin Brennecke von der Justizvollzugsanstalt Heimsheim
Justiz

108 neue Vollzugsanwärter

Kinder jonglieren auf der Bühne mit Tellern
Jugend

20 Jahre Jugendbegleiter-Programm

Flur im Krankenhaus mit Personal und Betten
Kliniken

5,2 Millionen Euro für krisenfeste Krankenhäuser

Porträtbild von Leonie Dirks
Landesregierung

Wechsel an der Spitze der Staatskanzlei

Ortsschild Traunstein
Kommunen

Müllheim im Markgräflerland wird Große Kreisstadt

Symbolbild: Bewohner des Mehrgenerationenhauses in Überlingen stehen auf Balkonen.
Quartiersimpulse

Land fördert 15 Quartiersprojekte

Agrarministerkonferenz - Würzburg
Landwirtschaft

Herbst-Agrarministerkonferenz 2026 in Würzburg

Minister Bundesrat
Bundesrat

Bundespolizeigesetz wird modernisiert

Ein kleines Spielzeughaus steht auf Geldscheinen (Quelle: dpa).
Steuern

Steuerbefreiung für Scheidungsimmobilien soll kommen

4. AG Stuttgart
Justiz

241 neue Auszubildende als Justizfachangestellte

von links nach rechts: Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration Gerda Windey, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Präsident des Sozialgerichts Reutlingen a. D. Martin Rother und Präsident des Landessozialgerichts Bernd Mutschler
Justiz

Präsident des Sozialgerichts Reutlingen tritt in den Ruhestand

von links nach rechts: Brigitte Torloting (Vize-Präsidentin der Region Grand Est), Staatssekretär Florian Haßler und Caroline Krajka (Generalkonsulin Frankreichs in Stuttgart und Leiterin der Außenstelle des Institut français)
Städtepartnerschaft

5. Städtepartnerschaftskongress mit Frankreich

von links nach rechts: Präsident des Oberlandesgerichts Karlsruhe Jörg Müller, Präsidentin des Landgerichts Baden-Baden Nicole Helms, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration Gerda Windey.
Justiz

Neue Präsidentin des Landgerichts Baden-Baden

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Anzeige nach der Karenzzeitregelung