Hochschulen

30 Millionen Euro für Erweiterungsbau der Dualen Hochschule Heidenheim

Berechne Lesezeit
  • Teilen
v.l.n.r.: Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung, Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Bernhard Ilg, Oberbürgermeister der Stadt Heidenheim, beim Festakt zu 150 Jahre Voith GmbH (Foto: Voith/Stefan Puchner)

Für einen geplanten Erweiterungsbau der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Heidenheim spendet die Voith GmbH anlässlich des 150-jährigen Firmenjubiläums zwölf Millionen Euro. Die Stadt Heidenheim bürgt für weitere acht Millionen Euro. Das Land wird diesen Betrag nochmals um zehn Millionen Euro aufstocken.

Die Voith GmbH spendet anlässlich des 150-jährigen Firmenjubiläums zwölf Millionen Euro für einen geplanten Erweiterungsbau der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Heidenheim. Die Stadt Heidenheim bürgt für weitere acht Millionen Euro, die von ortsansässigen Unternehmen und Institutionen gestellt werden.

Starkes Zeichen für Wirtschafts- und Hochschulstandort Heidenheim

„Diesen Betrag wird das Land Baden-Württemberg nochmals um zehn Millionen Euro aufstocken. Damit setzen wir alle gemeinsam ein starkes Zeichen für den Wirtschafts- und Hochschulstandort Heidenheim“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am gestrigen Dienstag in Heidenheim. „Es sind die regionalen Kräfte wie in Heidenheim, die im Zusammenspiel zwischen den Unternehmen, den Städten und dem Land zum Erfolg der Wirtschaft unseres Landes beitragen. Gut ausgebildete junge Menschen, Innovationsfreude und Forschung auf höchstem Niveau bilden unzweifelhaft die notwendige Grundlage einer guten Zukunft. Das Land braucht dabei starke Partner und das Land will dabei auch ein starker Partner sein.“

Voith fördert Wissen, Bildung und Innovation in Heidenheim

„Wir richten in unserem Jubiläumsjahr bewusst den Blick nach vorn auf die Technologien und Anforderungen im digitalen Zeitalter. Ein Schlüssel für Innovationskraft ist Bildung. Wir freuen uns daher, mit der Förderung der Hochschule in Heidenheim unserer Rolle als Förderer von Wissen, Bildung und Innovation gerecht zu werden und die enge Verbindung zu unserem Hauptsitz Heidenheim zu unterstreichen“, sagte Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH. Oberbürgermeister Bernhard Ilg ergänzte: „Für mich geht mit dem Erweiterungsbau der größte Wunsch meiner Amtszeit in Erfüllung.“

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer betonte: „Das neue Gebäude bietet der DHBW eine Plattform für die Vernetzung von Hochschule, Industrie und Zivilgesellschaft. Ich danke der Firma Voith für ihre Spende, die dem Standort Heidenheim damit exzellente Entwicklungsperspektiven eröffnet.“

DHBW Heidenheim

Die DHBW Heidenheim hat derzeit 2.380 Studenten in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Sozialwesen, Gesundheit und Informatik. Mit der Spende und dem finanziellen Engagement des Landes kann am Standort Heidenheim für die DHBW ein Lehr- und Forschungsgebäude mit rund 4.450 Quadratmeter Nutzfläche realisiert werden, wodurch sich die Arbeitsbedingungen der Studierenden und Lehrenden nachhaltig und auf lange Sicht verbessern werden. In den rund 4.450 Quadratmeter Nutzfläche sind rund 900 Quadratmeter für die Zukunftsakademie Heidenheim e.V. enthalten, mit der die Stadt Heidenheim den Bildungsstandort Heidenheim stärkt. Der Neubau kann in den kommenden Jahren durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg auf dem sogenannten WCM-Areal, einer Industrie-Brache, realisiert werden.

Duale Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim

Weitere Meldungen

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 in Stuttgart verliehen

ILA 2026
Luft- und Raumfahrt

Land setzt Zeichen für Innovation und Technologie

Logo von Start up BW
Gründungsprogramm

Starthilfe für junge Unternehmen

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor. (Foto: © dpa)
Automobilindustrie

Anpassungen bei EU-CO₂-Regulierung gefordert

Einsatzkräfte der Feuerwehr errichten am Nonnenbach in Bad Saulgau im Ortsteil Moosheim einen Damm mit Sandsäcken gegen das Hochwasser.
Klimawandel

Land rüstet sich für Extremwasserereignisse

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

German Expo Pavilion / Hotaka Matsumura - German Pavilion - to download, click on "high-res download"
Kreislaufwirtschaft

Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Anzeige nach der Karenzzeitregelung

Innenminister Manuel Hagel (Mitte) besucht das Reutlinger Umspannwerk, in dem es in der Nacht gebrannt hatte.
Stromausfall

Ermittlungen nach Brand in Reutlinger Umspannwerk

Ministerpräsident Cem Özdemir spricht während des BMDS-Akademiegesprächs „Staatsmodernisierung mit Wirkung“.
Staatsmodernisierung

Schulterschluss für weniger Bürokratie

Eine Mitarbeiterin eines Pharmahändlers bestückt in Stuttgart-Münster in Baden-Württemberg eine Kommissioniermaschine.
Wirtschaft

Investitionen in Pharmaindustrie wandern ab

Eine Frau arbeitet von zu Hause aus. (Bild: dpa)
Unternehmensgründungen

Pilotprojekt „Schneller Gründen“ gestartet

Sieger Regional Cup Südlicher Oberrhein
Start-up BW

AugRep GmbH im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Sieger Regional Cup Ludwigsburg
Start-up BW

Camperr im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Moderate Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt