Am Mittwoch, 18. März 2026, jährt sich der Todestag des früheren Ministerpräsidenten Prof. Dr. h. c. Lothar Späth zum zehnten Mal. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat anlässlich dessen einen Kranz am Ehrengrab auf dem Waldfriedhof in Stuttgart-Degerloch niederlegen lassen und das Grab gemeinsam mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Innenminister Thomas Strobl besucht.
Lothar Späth war ein Visionär, ein Gestalter mit Weitblick. Er hat auf Zukunft gesetzt, mutig angepackt und entschieden gehandelt. Damit hat er vieles aufgebaut, was auch über die Landesgrenzen hinaus Wirkung entfaltet hat und bis heute trägt.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte anlässlich des Jahrestags: „Lothar Späth war ein Visionär, ein Gestalter mit Weitblick. Er hat auf Zukunft gesetzt, mutig angepackt und entschieden gehandelt. Damit hat er vieles aufgebaut, was auch über die Landesgrenzen hinaus Wirkung entfaltet hat und bis heute trägt. Lothar Späth war stets an der Sache orientiert, sein Handeln von großer Fachkenntnis und einem reichhaltigen Erfahrungsschatz getragen. Das hat ihm ganz zu Recht den Spitznamen ,Cleverle´ eingebracht. Viele erinnern sich mit Sympathie, Respekt und großer Anerkennung an ihn. Auch ich denke gerne an den offenen, herausfordernden und fairen Umgang zurück, mit dem er mir und den Grünen damals in der Opposition im Landtag begegnet ist. Die Landesregierung von Baden-Württemberg wird ihm weiterhin ein ehrendes Andenken bewahren.“
Der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl sagte: „Lothar Späth wurde als knitzes ‚Cleverle‘ bezeichnet: Mehr Anerkennung, Respekt und Sympathie kann jedenfalls der Schwabe (und auch die Badenerin) einem Politiker gar nicht entgegenbringen. Wie kaum ein anderer hatte er viele Ideen für unser Land, wie kaum ein anderer hat er unser Land geprägt, von High Tech bis High Culture. Auch zehn Jahre nach seinem Tod ist er mir mit seiner erfrischenden, unkomplizierten, aufgeschlossenen, zugewandten und liebenswerten Art in allerbester persönlicher Erinnerung. Er war aus einem besonderen politischen Holz geschnitzt und ist immer mit wachen Augen durchs Leben gegangen. Er war ein Macher im besten Sinne und hat es geschafft, bei den Menschen Aufbruchstimmung zu verbreiten. Und er war ein Pragmatiker durch und durch – jede Ideologie war ihm so etwas von fremd und fern; gerade das habe ich an ihm geschätzt, von ihm gelernt und selber versucht, dann so Regierungspolitik zu gestalten. Wir haben ihm viel zu verdanken – und lassen uns gerade in diesen Zeiten von einem Späth’schen Geist und Spirit gerne leiten.“

















