Delegationsreise

Kretschmann besucht Republik Moldau

Zum Abschluss seiner dreitägigen Donauraum-Reise hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Republik Moldau besucht. Baden-Württemberg unterstützt Moldau auf dem Weg in die Europäische Union. Beide Länder wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) und der stellvertretende von Molda Premierminister Dumitru Alaiba (rechts) unterzeichnen eine Absichterklärung.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) und der stellvertretende Premierminister Dumitru Alaiba (rechts) bei der Unterzeichung einer gemeinsamen Absichtserklärung

Ministerpräsident Winfried Kretschmann beendet seine dreitägige Donauraum-Reise in der Republik Moldau – und sichert dem Land Baden-Württembergs Unterstützung auf dem Weg in die Europäische Union zu. Auch die Handelsbeziehungen wollen beide Länder weiter ausbauen.

Zusammen mit dem stellvertretenden Premierminister Dumitru Alaiba unterzeichnete Kretschmann dazu am Mittwoch, 2. Oktober 2024, in Chişinău eine gemeinsame Absichtserklärung (PDF). „Die Republik Moldau ist ein unverzichtbarer Teil unserer europäischen Gemeinschaft. Mit dieser Vereinbarung schaffen wir eine entscheidende Grundlage, um Moldau aktiv auf dem Weg in die Europäische Union zu unterstützen. Wir stärken unsere langjährige Partnerschaft im Donauraum und bekennen uns klar zu unserem Ziel, Frieden, Freiheit und wirtschaftlichen Wohlstand in Europa zu fördern“, so Kretschmann.

Einrichtung einer Regierungskommission

Die Absichtserklärung sieht unter anderem die Einrichtung einer Regierungskommission vor, die verschiedene Kooperationsbereiche steuert. Sie soll sich alle zwei Jahre abwechselnd in Baden-Württemberg und der Republik Moldau treffen, um konkrete Projekte voranzutreiben. Möglich sind auch Sitzungen im trilateralen Format mit Rumänien, um regionale Projekte effektiver zu koordinieren. Bereits zum Auftakt der Reise in Bukarest hatten Kretschmann und der rumänische Premierminister Ciolacu eine gemeinsame Absichtserklärung (PDF) unterzeichnet, in der die beiden Partner der Republik Moldau ihre Unterstützung zusicherten.

Auch auf den Gebieten Umwelt und Energie, Landwirtschaft, Innere Sicherheit, Kultur, Bildung und bei der EU-Strategie für den Donauraum wollen Baden-Württemberg und Moldau ihre Zusammenarbeit vertiefen. Bei einem Treffen mit Landwirtschaftsminister Bolea unterzeichnete die Delegation eine gemeinsame Absichtserklärung zur Zusammenarbeit beider Landwirtschaftsministerien (PDF). Mit Energieminister Parlicov schloss das Umweltministerium zudem eine Verwaltungspartnerschaft (PDF, englisch), gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und dem Bundeswirtschaftsministerium. Bei Gesprächen mit der moldauischen Präsidentin Maia Sandu und dem Premierminister Dorin Recean tauschte sich Ministerpräsident Kretschmann zudem über die Sicherheitslage, russischen Einfluss und Desinformationen sowie die Situation den Geflüchteten aus der Ukraine aus.

Besuch eines Jugendzentrums

Abschließend besuchte die Delegation das Jugendzentrum Casa Ignatius, wo sie Einblicke in Projekte zur Unterstützung von ukrainischen Geflüchteten und jungen Moldauern erhielt. Die Projekte, die sich zunächst auf akute Nothilfe konzentrierten, setzen heute einen Schwerpunkt bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Die Sozialprojekte werden im Rahmen der EU-Donauraumstrategie durchgeführt und sind auch durch das Staatsministerium Baden-Württemberg finanziert.

Gemeinsame Absichtserklärung über die Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der Republik Moldau (PDF)

Gemeinsame Absichtserklärung zur Zusammenarbeit beider Landwirtschaftsministerien (PDF)

Verwaltungspartnerschaft des Umweltministeriums mit dem Energieministerium der Republik Moldau, zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (englisch) (PDF)

Pressemitteilung vom 29. September 2024: Kretschmann auf Delegationsreise im Donauraum

Weitere Meldungen

Delegationsreise China
Außenwirtschaft

Dörflinger auf Delegationsreise in China

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Förderung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Forschende im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Bundesrat

Bundesrat ändert Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Eröffnung der Wanderausstellung der IBA'27 in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin
Städtebau

IBA’27-Ausstellung in Berlin eröffnet

Eine neue Asphaltdecke wird auf einer Straße aufgebracht. (Bild: Patrick Seeger / dpa)
Straßenverkehr

Fahrbahnsanierung auf B 462 abgeschlossen

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

Vertragsunterzeichnung "Programm Flächendeckung" beim BMDS
Digitalisierung

Digitale Verwaltungsleistungen in die Fläche bringen

von links nach rechts: Gerald Knaus, Staatssekretär Siegfried Lorek, Birgit Sippel, Dr. Thomas Gutschker
Migration

Lorek fordert stärkere Positionierung der EU in der Migrationspolitik

Symbolbild: Eine Frau versucht sich vor der Gewalt eines Mannes zu schützen (Bild: dpa).
Opferschutz

13 Millionen Euro für Opfer aus Gewalttaten

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Bürgerbeteiligung

Bürgerforum zur CO2-Speicherung

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Ein Ausbilder erklärt in einem Techniklabor jugendlichen Auszubildenden etwas.
Bildung

Mit MINT- und Begabtenförderung das Land zukunftsfest machen

Tag der Nationalhymne in Rumänien
Handwerk

Wirtschaftsministerin reist nach Rumänien

Porträt Prof. Dr. Thomas Riecke-Baulecke
Schule

ZSL-Präsident geht in Ruhestand