Bürgerbeteiligung

Gute Resonanz bei Online-Beteiligung zur Sanierung des Stuttgarter Opernhauses

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Die Oper Stuttgart von außen (Bild: Staatsministerium Baden-Württemberg)

Die Online-Beteiligung zur geplanten Sanierung des Stuttgarter Opernhauses ist gut angenommen worden. Staatsrätin Gisela Erler zeigt sich mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Nach Abschluss der Online-Beteiligung findet ein Bürgerforum statt.

Die Online-Beteiligung zur geplanten Sanierung des Stuttgarter Opernhauses ist von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen worden. Zum einen sind die Möglichkeiten zur Kommentierung und Bewertung im Vergleich zu anderen Vorhaben und Verfahren überdurchschnittlich häufig genutzt worden. Gleichzeitig wurden auch die auf dem Beteiligungsportal des Landes zur Verfügung gestellten Informationen rege nachgefragt.

Sehr hochwertige und fundierte Kommentare

„Die hohen Klick- und Kommentarzahlen belegen, dass das Thema die Menschen umtreibt“, betont Gisela Erler, die als Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung für die Durchführung des Online-Verfahrens verantwortlich war. Mit den Ergebnissen zeigt sie sich sehr zufrieden: „Die eingegangenen Kommentare sind alle sehr hochwertig und fundiert. Das ist ein beachtliches Ergebnis.“

Seit Mitte Dezember des vergangenen Jahres konnten sich Bürgerinnen und Bürger auf dem Beteiligungsportal des Landes Baden-Württemberg über die anstehende Sanierung des Stuttgarter Opernhauses informieren und dazu Kommentare abgeben. Ende vergangener Woche war die Frist für diese Kommentierungsphase abgelaufen. In diesem Zeitraum wurden zu den verschiedenen Aspekten der Opernsanierung fast hundert Beiträge abgegeben, die über 600 Mal bewertet wurden. Die verschiedenen Seiten zum Thema Opernsanierung wurden insgesamt fast 6.000 Mal aufgerufen. Neben den bisher erstellen Gutachten und Präsentation sind auf dem Beteiligungsportal auch die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema eingestellt.

Im nächsten Schritt werden die abgegebenen Kommentare ausgewertet und so aufbereitet, dass sie im weiteren Verfahren berücksichtigt werden können. „Wir sorgen dafür, dass die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger bei den weiteren Planungen beachtet werden“, betont Staatsrätin Gisela Erler.

Bürgerforum vor der Verwaltungsratssitzung

Nach Abschluss der Online-Beteiligung organisiert die Landesregierung vor der Sitzung des Verwaltungsrates ein Bürgerforum, an dem 50 per Zufallsverfahren ausgewählte Menschen aus Stuttgart und ganz Baden-Württemberg teilnehmen. Um sich eine fundierte Meinung zur Opernsanierung bilden zu können, sind in diesem Forum unter anderem Fachvorträge von allen relevanten Akteuren vorgesehen. Am Ende des Bürgerforums steht ein Votum der Zufallsbürger, das den entscheidenden Gremien vorgelegt wird. Den endgültigen Baubeschluss fällen die Parlamente von Stadt und Land voraussichtlich 2025, nachdem die vertieften Planungen und Untersuchungen abgeschlossen sind. Die Ideen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger werden von der Landesregierung auch im Hinblick auf diese vertiefenden Prüfungen ausgewertet.

„So eine Bürgerbeteiligung ist für jede Regierung anstrengend“, so Staatsrätin Gisela Erler. „Wir müssen aber aushalten, dass unsere Position hinterfragt wird. Wir haben im Beteiligungsportal aufgezeigt, wie vielfältig und komplex die Fragestellungen sind. Aber das ist ein weiteres Beispiel dafür, wie ernst wir es mit der Bürgerbeteiligung nehmen.“

Kunstministerium: Fragen und Antworten zur Opernsanierung

Beteiligungsportal: Sanierung des Stuttgarter Opernhauses

Weitere Meldungen

Blick in den Marmorsaal des Neuen Schlosses in Stuttgart beim Neujahrsempfang der Landesregierung
Neujahrsempfang der Landesregierung

Kretschmann dankt den „Leisen Schaffern“

Ein Chirurg  behandelt ehrenamtlich für die Malteser Flüchtlinge.
Rettungsdienst

Land investiert kräftig in Rettungswachen

Gebäude des Bundesrats
Bundesrat

Bessere Verhinderung missbräuchlicher Vaterschaftsanerkennungen

Ein Pfleger eines Pflegeheims schiebt eine Bewohnerin mit einem Rollstuhl.
Bundesrat

Versicherungsfremde Leistungen aus Bundessteuermitteln finanzieren

von links nach rechts: Amtschef Elmar Steinbacher, Präsidentin des Landgerichts Ravensburg Luitgard Wiggenhauser, Justizministerin Marion Gentges und Präsident des Oberlandesgerichts Stuttgart Dr. Andreas Singer
Justiz

Präsidentin des Landgerichts Ravensburg verabschiedet

von links nach rechts: Amtschef Elmar Steinbacher, Präsident des Landgerichts Stuttgart Hans-Peter Rumler, Justizministerin Marion Gentges und Präsident des Oberlandesgerichts Stuttgart Dr. Andreas Singer
Justiz

Präsident des Landgerichts Stuttgart verabschiedet

Ein Mann geht mit Kinderwagen und Hund auf einem Gehweg in Heidelberg.
Fußverkehr

Baden-Württemberg stärkt das Gehen im Alltag

von links nach rechts: Amtschef Elmar Steinbacher, Justizministerin Marion Gentges, Leitender Oberstaatsanwalt Rainer Feil und Generalstaatsanwalt Frank Rebmann
Justiz

Neuer Leiter der Staatsanwaltschaft Ellwangen

Unterzeichnung der Gründungsvereinbarung für das Graduierten- und Forschungszentrum connAIx in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Künstliche Intelligenz

Gründungsvereinbarung für Graduiertenzentrum connAIx unterzeichnet

Die Altstadt von Meersburg am Bodensee.
Tourismus

Nationale Tourismusstrategie setzt klaren Kurs auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit

Container werden auf einem Container-Terminal transportiert. (Foto: © dpa)
Wirtschaft

Einigung der EU mit Indien auf ein Freihandelsabkommen

Vorschaubild eines Youtube-Videos
Bildung

Förderung virtueller Führungen durch Auschwitz-Birkenau

Landtag, Plenarsaal von oben
Landtagswahl

Zahlen, Daten und Fakten zur Landtagswahl

Die deutsche und französische Flagge. (Bild: picture alliance/Rainer Jensen/dpa)
Europa

Deutsch-Französischer Tag 2026

Seitlich geöffnetes Feuerwehrfahrzeug. Quelle: Gertrud-Luckner-Gewerbeschule Freiburg, Klasse D3FG, Schuljahr 09/10
Kommunen

Land beschafft Löschfahrzeuge für Städte und Gemeinden