Gesundheit

Arbeitsstrukturen des Forums Gesundheitsstandort eingesetzt

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Hausarzt misst den Blutdruck einer Patientin (Bild: © dpa).

Mit dem Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg sollen neue, bereichsübergreifende Ideen und Projekte entwickelt werden. Die Landesregierung hat jetzt die Arbeitsstrukturen des Forums festgelegt. Damit können die konkreten Arbeiten beginnen. Den Akteuren des Gesundheitsstandorts Baden-Württemberg steht eine Mitwirkung offen.

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung zur Einführung des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg Anfang Juli hat der Ministerrat die Arbeitsstrukturen des Forums festgelegt. „Damit können die konkreten Arbeiten beginnen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Drei Themenblöcke

Für die anzugehenden Themen werden drei Themenblöcke definiert, die jeweils unter Federführung eines Ministeriums bearbeitet werden. Effiziente und qualitätsorientierte Strukturen in der Gesundheitsversorgung sollen unter Federführung des Sozialministeriums entwickelt werden. Die anwendungsorientierte Forschung, Entwicklung sowie Produktion und Vertrieb von innovativen Produkten und Dienstleistungen der Gesundheitswirtschaft verantwortet das Wirtschaftsministerium. Das Wissenschaftsministerium übernimmt den Bereich Wissenschaft und Forschung. Dem Ministerrat soll erstmalig im ersten Halbjahr 2019 ein Gesamtbericht vorgelegt werden.

Die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH erhält eine umfassende Koordinierungs-, Bündelungs- und Geschäftsstellenfunktion. Zur Gesamtkoordinierung der Arbeiten des Forums Gesundheitsstandort wird zudem eine interministerielle Arbeitsgruppe auf Arbeitsebene unter Leitung des Staatsministerium und mit Beteiligung des Wissenschaftsministeriums, des Wirtschaftsministeriums, des Sozialministeriums und der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH eingerichtet, in die der bei Bedarf auch weitere Ressorts einbezogen werden können.

Entwicklung neuer bereichsübergreifender Ideen und Projekte

„Mit dem Forum sollen neue, bereichsübergreifende Ideen und Projekte für den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg entwickelt werden. Dafür sollen in den Themenblöcken Vertreter aus möglichst allen Bereichen des Gesundheitsstandorts vertreten sein“, so Kretschmann. „Nur wenn wir das Schubladendenken hinter uns lassen, schaffen wir echte Innovation und neues Denken.“ Beispielhafte Themen des Forums werden die Personalisierte Medizin, Technik und Pflege oder die Digitalisierung und künstliche Intelligenz im Gesundheitsbereich sein. „Mir ist vor allem wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg von der Arbeit des Forums konkreten Nutzen ziehen können“, sagte der Ministerpräsident. Gleichzeitig solle das Forum einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Gesundheitsstandorts Baden-Württemberg insgesamt leisten.

Interesse an einer Mitarbeit im Forum?

Für interessierte Akteure aus allen Bereichen des Gesundheitsstandorts Baden-Württemberg besteht innerhalb der nächsten 14 Tage die Möglichkeit, beim Geschäftsführer der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH, Prof. Dr. Ralf Kindervater (kindervater@bio-pro.de, Telefon 0711 218185-00) das Interesse an einer Mitarbeit im Forum anzuzeigen und Themen zu melden.

Die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH ist eine Innovationsagentur für die Themen Bioökonomie und Biotechnologie, Pharmazeutische Industrie und Medizintechnik und wird zu 100 Prozent vom Land Baden-Württemberg getragen.

Pressemitteilung: Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg gestartet

Weitere Meldungen

Die deutsche und französische Flagge. (Bild: picture alliance/Rainer Jensen/dpa)
Europa

Deutsch-Französischer Tag 2026

Gisela Splett mit Patenschaftsurkunde
Vermögen und Bau

Patenschaft für Kronenkranich in der Wilhelma

Auf dem Bild ist Ministerin Dr. Nicole-Hoffmeister-Kraut mit Herrn Dr. Andreas Zekorn zu sehen. Beide lächeln in die Kamera. Die Ministerin hält eine Urkunde in beiden Händen.
Ehrung

Dr. Andreas Zekorn mit Staufermedaille geehrt

Bürger wählt (Foto: © dpa)
Landtagswahl 2026

Informationsangebote zur Sicherheit im Wahlkampf

Ein Biber, fotografiert an einem Fluss (Quelle: dpa).
Artenschutz

Biberverordnung hilft bei Konfliktfällen

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 20. Januar 2026

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Grand Est und Land mobilisieren für Zukunft der Bioökonomie

von links nach rechts: Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister, Sandra Boser, Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Marion Gentges, Ministerin der Justiz und für Migration, Dr. Ute Leidig, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, Florian Haßler, Staatssekretär im Staatsministerium
Kabinettsausschuss

46 Maßnahmen gegen Hass und Hetze

Gesprächsrunde mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (rechts) am 26. November 2025 an der Wilhelmsschule in Stuttgart-Wangen, an der ein Pilotprojekt der Familiengrundschulzentren eingerichtet wird.
Bildung

Land stärkt Erziehungspartnerschaft

Ein Apotheker holt eine Medikamentenverpackung aus einer Schublade in einer Apotheke.
Gesundheit

Kritische Arzneimittel wieder stärker in Europa produzieren

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Mitte) mit den Mitgliedern des Normenkontrollrats Baden-Württemberg
Bürokratieabbau

Normenkontrollrat übergibt Tätigkeitsbericht 2025

Illustration eines Zuges. Dieser fährt an einem Schild mit der Aufschrift "Digitaler Knoten Stuttgart" vorbei.
Schienenverkehr

340 Millionen Euro für Digitalen Knoten Stuttgart

Grüne Woche 2026
Landwirtschaft

Baden-Württemberg bei der Grünen Woche 2026 erleben

Eine Frau tippt auf einem Tablet. Daneben liegt ein Smartphone.
GesellschaftsReport BW

Vielfältige Angebote zur Stärkung der Medienkompetenz

Seitenansicht eines Doppelstockzuges
Schienenverkehr

Weitere 26 Doppelstockzüge für Baden-Württemberg