Gesundheit

192 Millionen Euro für die Krankenhäuser

Die Krankenhäuser im Land erhalten 192 Millionen Euro Fördermittel für insgesamt acht Projekte. Neben einem Projekt zur Verbesserung der IT-Sicherheit werden sieben Vorhaben zur Verbesserung der Infrastruktur der Krankenhauslandschaft gefördert.

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Flur im Krankenhaus mit Personal und Betten
Symbolbild

Die Krankenhäuser im Land erhalten weitere finanzielle Unterstützung: Über den Krankenhausstrukturfonds II werden weitere 192 Millionen Euro Fördermittel für insgesamt acht Projekte zur Verfügung gestellt. Das hat der Ministerrat in seiner Sitzung am Dienstag, 19. November 2024, beschlossen. Neben einem Projekt zur Verbesserung der IT-Sicherheit werden sieben Vorhaben gefördert, die zur Verbesserung der Infrastruktur der Krankenhauslandschaft im Land beitragen. Diese befinden sich an den Standorten Nagold, Karlsruhe, Achern, Forbach, Sigmaringen, Göppingen und Stuttgart.

Wir stehen als Landesregierung fest an der Seite unserer Krankenhäuser. Gerade in schwierigen Zeiten investieren wir in eine zukunftsfeste Gesundheitsversorgung mit modernen und patientenfreundlichen Krankenhausstrukturen.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann

„Wir stehen als Landesregierung fest an der Seite unserer Krankenhäuser. Gerade in schwierigen Zeiten investieren wir in eine zukunftsfeste Gesundheitsversorgung mit modernen und patientenfreundlichen Krankenhausstrukturen. Mit dem Krankenhausstrukturfonds sichern wir die Versorgung vor Ort und stärken unsere Kliniken nachhaltig“, erklärte Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Anschluss an die Ministerratssitzung in Stuttgart.

Gesundheitsminister Manne Lucha hob hervor, dass die ohnehin gute und moderne Infrastruktur der Krankenhauslandschaft in Baden-Württemberg damit einen weiteren Schub erhalte: „Es ist mir ein Anliegen, unsere Krankenhäuser bestmöglich zu unterstützen, damit sie den Bürgerinnen und Bürgern im Land eine optimale Gesundheitsversorgung anbieten können.“ Lucha verwies in diesem Zusammenhang beispielhaft auf die Förderung des zentralen Neubaus des Ortenau Klinikums am Standort Achern. „Dieses Projekt wird die medizinische Versorgung vor Ort auf ein neues Niveau heben.“

Insgesamt knapp eine halbe Milliarde Euro Fördergelder für die Krankenhäuser im Land

Der Krankenhausstrukturfonds II mit einem Gesamtvolumen von knapp 487 Millionen Euro, davon knapp 247 Millionen Euro Bundesmittel und 240 Millionen Euro Landesmittel, ist mit dieser dritten Förderlinie nahezu ausgeschöpft. Bisher konnten der Neubau des Zentralklinikums Lörrach und die Förderung der IT-Sicherheit von 13 so genannten KRITIS-Krankenhäusern (KRITIS steht für Kritische Infrastruktur) auf den Weg gebracht werden.

Die dritte Förderlinie umfasst nun weitere acht Projekte: Eines aus dem Bereich IT-Sicherheit der KRITIS-Krankenhäuser, sechs aus dem Bereich Konzentration von Versorgungskapazitäten und eines aus dem Bereich Umwandlung in eine stationäre Pflegeeinrichtung.

Allerdings brauche es deutlich mehr Anpassungen in der Betriebskostenfinanzierung der Krankenhäuser durch den hierfür zuständigen Bund, um den Realitäten der Krankenhäuser Rechnung zu tragen, so Ministerpräsident Kretschmann und Minister Lucha. Sie verwiesen in diesem Zusammenhang auf Gespräche mit Bundesgesundheitsminister Lauterbach Ende Oktober anlässlich seines Besuchs in Baden-Württemberg. Kretschmann: „Der Bund muss mehr Mittel zur Verfügung stellen und zudem für eine gerechte und tragfähige Finanzierung sorgen.“

Krankenhauszukunftsgesetz / Krankenhausstrukturfonds

Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz wurde die Laufzeit des Krankenhausstrukturfonds II bis Ende 2024 verlängert. Das verbleibende restliche Programmvolumen mit rund 192 Millionen Euro muss nach aktueller Rechtslage bis spätestens Ende 2024 verplant sein und die entsprechenden Anträge beim Bundesamt für Soziale Sicherung eingereicht werden.

Folgende Projekte werden gefördert

Ort Krankenhaus Maßnahme
Achern Ortenau Kliniken Standort Achern Konzentrationsmaßnahme am Standort Achern
Nagold Klinikverbund Südwest Konzentrationsmaßnahme am Standort Nagold
Karlsruhe ViDia Kliniken Karlsruhe Strukturelle Maßnahmen zur Fusion
Forbach Klinikum Mittelbaden Teilumwandlung in eine Kurzzeitpflege
Stuttgart Klinikum Stuttgart, Sportklinik Stuttgart Konzentrationsmaßnahme Standort Bad Cannstatt ehemalige Sportklinik
Stuttgart Robert-Bosch-Krankenhaus Konzentrationen und Trägerzusammenzusammenführung
Sigmaringen SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen Konzentrationsmaßnahme am Standort Sigmaringen
Göppingen Alb-Fils-Klinken Förderung der IT-Sicherheit

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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