Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat am Freitag, 27. März 2026, im Neuen Schloss in Stuttgart 27 Persönlichkeiten mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. In seiner Rede ehrte der Ministerpräsident die Bürgerinnen und Bürger: „Sie sind Menschen, die in unserer Gesellschaft herausragen, weil sie sich einsetzen, die Initiative ergreifen, Besonderes leisten im Ehrenamt oder im Beruf. Sie gehen mit neuen Ideen und Mut voran, inspirieren und motivieren andere und kümmern sich um ihre Mitmenschen. Sie sind damit Vorbilder für andere.“
Menschen, die ihr Können, ihre Zeit und Arbeit zum Nutzen aller investieren, die nicht nur an sich und den persönlichen Erfolg denken, sondern die für das Füreinander und das Miteinander stehen, sind eine der tragenden Säulen unseres Gemeinwesens.
Kretschmann würdigte die große Bedeutung engagierter Bürgerinnen und Bürger als Kitt, der die Gesellschaft zusammenhalte: „Menschen, die ihr Können, ihre Zeit und Arbeit zum Nutzen aller investieren, die nicht nur an sich und den persönlichen Erfolg denken, sondern die für das Füreinander und das Miteinander stehen, sind eine der tragenden Säulen unseres Gemeinwesens.“ In seiner Laudatio richtete er den Blick weiter auf das demokratische Gemeinwesen und den fundamentalen Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung. Die Ausgezeichneten seien lebendige Beispiele für diese Verbindung: „Auf den verschiedensten Feldern im Staat, in der Gesellschaft, in der Wirtschaft haben sie mehr als nur ihre Pflicht getan: Sich eingebracht, mitgearbeitet und mitgestaltet. In der Politik, in Parteien, in Unternehmen, in Wissenschaft und Forschung, in Vereinen, Verbänden und Initiativen, in Stiftungen und Genossenschaften, in Musik, Kunst und Kultur, im Sport oder den Kirchen, aber auch einfach als Einzelperson.“
Ministerpräsident Winfried Kretschmann bedankte sich bei den Geehrten mit den Worten: „Mit ihren Leistungen, ihren Begabungen und ihrer Persönlichkeit, mit ihrem Berufsethos und ihrem Amtsverständnis haben sie sich um unser Gemeinwesen, um Baden-Württemberg verdient gemacht.“ Er legte ihnen den Verdienstorden des Landes als sichtbares Zeichen der Wertschätzung, der Dankbarkeit und der Anerkennung an.
Kurzbiografien der Ordensprätendentinnen und -prätendenten
Prof. Dr. Asifa Akhtar ist eine außergewöhnliche Wissenschaftlerin mit international anerkannten Forschungen im Bereich der Epigenetik und Molekularbiologie. Ihre bahnbrechenden Entdeckungen zeigen, wie Körperzellen Informationen speichern und weitergeben, ohne dass sich die Gene selbst verändern. Der Schwerpunkt ihrer Forschung liegt auf der Genomregulierung. Damit trägt ihre Arbeit maßgeblich zum Verständnis genetisch bedingter Krankheiten bei. Asifa Akhtar ist die erste weibliche Vizepräsidentin der Max-Planck-Gesellschaft und setzt sich für Chancengleichheit und Diversität in der Wissenschaft ein. Eines ihrer großen Anliegen ist es, junge Menschen, insbesondere Frauen, zu ermutigen, einen selbstbewussten Weg in der Wissenschaft zu gehen. Zahlreiche Ehrungen und Mitgliedschaften in bedeutenden wissenschaftlichen Gremien zeugen von ihrer Brillanz als Forscherin.
Marika und Stefan Barth sind Mitgründer und treibende Kräfte der Agapedia Stiftung gGmbH, die seit 1995 Menschen in Not neue Perspektiven und Hoffnung bietet. Unter ihrer Leitung entstand ein internationales Hilfsnetzwerk, das in Deutschland sowie in mehreren Donauländern aktiv ist. Es setzt dabei auf nachhaltige Hilfe, Hilfe zur Selbsthilfe und einheimische Mitarbeiterteams. Die Stiftung betreibt Kinderzentren in Esslingen und Geislingen an der Steige, Kinderheime in Rumänien, Bulgarien und der Republik Moldau sowie sozial-medizinische Zentren in Brașov und Chișinău. Darüber hinaus werden mit Projekten wie „MobiMed“ abgelegene Dörfer durch ein mobiles Ärzteteam versorgt. Mit Initiativen zur Ausbildung von Pflege- und Adoptivfamilien sowie mit der Bereitstellung einer medizinischen Grundversorgung leistet die Agapedia Stiftung gGmbH praxisnahe Hilfe vor Ort. Gemeinsam mit der Robert-Bosch-Stiftung realisierten sie das „aufsuchende Gemeindepflegeprojekt“ in der Republik Moldau, womit langzeitarbeitslose Frauen gezielt zu qualifizierten Pflegerinnen für die abgelegenen Dörfer ausgebildet werden. Zusätzlich engagieren sich Marika und Stefan Barth seit Kriegsbeginn auch in der Ukraine, koordinieren das „Netzwerk Zivilgesellschaft Ukraine“ in Baden-Württemberg und unterstützen grenzüberschreitende Hilfsaktivitäten. Als aktive Partner der EU-Strategie für den Donauraum haben sie ihre wertvollen Erfahrungen eingebracht und so die Zusammenarbeit der Länder entlang der Donau in erheblicher Weise gestärkt. Marika und Stefan Barth haben durch ihr Engagement das Leben von Tausenden Menschen nachhaltig verändert und in positiver Weise beeinflusst.
Steffi Cornelius prägte als langjährige Leiterin den Aufbau und die Entwicklung des Freilichtmuseums in Beuren für stolze 30 Jahre. Das Museum eröffnete im Jahr 1995 mit einer zunächst kleinen Anzahl an historischen Gebäuden, die alle an ihrem ursprünglichen Standort abgebaut und original wiedererrichtet wurden. Heute umfasst das Gelände über 25 Gebäude aus dem Neckartal, von der Schwäbischen Alb und dem Vorland. Steffi Cornelius ist nicht nur eine engagierte Förderin, sondern vor allem Botschafterin für das lebendige Erbe dieser Region, geprägt von einer tiefen Verbundenheit zur Geschichte, Kultur und zu den Menschen. Sie engagierte sich stets mit Weitsicht und Hingabe bei Besuchern und Mitarbeitern sowie bei der Organisation von Veranstaltungen, der Pflege der historischen Gebäude und der Vermittlung von Wissen. Damit leistete sie einen großen Beitrag für die Bewahrung und Weitergabe unseres kulturellen Erbes. Besonders ihre Fähigkeit, Vergangenheit und Gegenwart zu verbinden, machen das Freilichtmuseum Beuren heute zu einem lebendigen Ort, der Geschichte bewahrt und Identifikation stiftet.
Norbert Gälle, von Berufs wegen Heizungsbauer, begeistert als Musiker und Komponist der böhmisch-mährischen Blasmusik viele Menschen auf der ganzen Welt. Mit 14 Jahren entdeckte er sein musikalisches Talent und erlernte das Tenorhorn. Bis 1987 war er aktives Mitglied in einem Musikverein und legte zwei Jahre später durch die Gründung der „Scherzachtaler Blasmusik“ gemeinsam mit seinem Bruder den Grundstein für seinen größten Erfolg: Die Polka „Böhmischer Traum“ wurde im Jahr 1997 von ihm komponiert und entwickelte sich zu einem echten Welterfolg mit absolutem Kultstatus. Sie wurde millionenfach im Netz abgespielt und von vielen berühmten Musikern der Blasmusik- und Schlagerszene aufgegriffen. Mit seiner Musik engagiert sich Norbert Gälle auch für zahlreiche gute Zwecke, stellt Noten kostenlos zur Verfügung und setzt sich für eine Verbindung von deutschen Auswanderern in aller Welt ein. Er repräsentiert seine Heimat und die Blasmusik als deutsches Kulturgut und sorgt durch sein Engagement dafür, dass Traditionen lebendig gehalten werden.
Tanja Gönner engagiert sich seit Jahrzehnten in verschiedenen Funktionen für das Land Baden-Württemberg und seine Bürgerinnen und Bürger und ist tief im Land verwurzelt. Seit 1987 ist sie Mitglied der CDU und wirkte als Abgeordnete im Landtag und im Bundestag, im CDU-Bundes- und Landesvorstand, als Sozialministerin, Umweltministerin und Verkehrsministerin sowie in zahlreichen anderen Funktionen. Dabei verlor sie nie die unterschiedlichen Anliegen der Menschen aus den Augen und handelte stets mit Sachverstand, Integrität und Haltung. Als Behindertenbeauftragte der Landesregierung verlieh sie den Belangen von Menschen mit Beeinträchtigungen eine Stimme, engagiert sich im Verein der Freunde der Erzabtei St. Martin zu Beuron e.V., im Aufsichtsrat der Stiftung Liebenau und im Aufsichtsrat der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist für soziale Belange. Als Vorstandssprecherin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit hat sie nachhaltig Spuren hinterlassen. Auch ihr Einsatz für das Wohl und die Rechte von Kindern als eines von 60 ehrenamtlichen Mitgliedern im Deutschen Komitee für UNICEF unterstreichen ihr großes Engagement. Als Aufsichtsrätin des VfB Stuttgart hat sie unter anderem die Gründung der VfB-Stiftung „Brustring der Herzen“ eng begleitet.
Dr. Walter Hartmann setzt als Biologe, Forscher und leidenschaftlicher Botschafter wissenschaftliche Maßstäbe für den Erhalt alter Obstsorten. Mit seinem Engagement schaffte er es, wissenschaftliche Akribie und praktische Anwendbarkeit in außergewöhnlicher Weise zu kombinieren. Der von ihm erstellte Farbatlas alter Obstsorten ist zu einem wertvollen Standardwerk für Pomologen und Biologen sowie für alle Interessierten der Obstkultur geworden. Damit schuf er einen Grundstein für den Erhalt und die Wiederentdeckung alter Sorten. Als Experte für den Streuobstanbau hat er über die Maßen zum Erhalt dieser unser Land prägenden Kulturlandschaft beigetragen. Walter Hartmann engagiert sich zudem in Vereinen und Interessengruppen zum Schutz und zur Pflege alter Obstsorten, berät mit seiner Expertise Streuobstwiesen-Initiativen, wirkt in der Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden mit und sensibilisiert die Öffentlichkeit für den Wert genetischer Vielfalt. Besonders seine Fähigkeit, komplexe wissenschaftliche Inhalte verständlich und ansprechend zu vermitteln, unterstreicht seinen Einsatz für die Vielfalt unserer heimischen Natur.
Anke Helfrich ist eine der bedeutendsten Jazz-Pianistinnen und -Komponistinnen Europas. Sie ist in Deutschland und Namibia aufgewachsen und hat Jazz Piano in den Niederlanden sowie in New York City studiert. Ob gemeinsam mit ihrer Band oder mit anderen Künstlerinnen und Künstlern, ihre Kunst begeistert und inspiriert Menschen auf der ganzen Welt. Auf ihren Alben setzt sie sich mit großen Themen unserer Zeit und Geschichten ihres eigenen Lebens auseinander. So interpretiert und begleitet sie im Album „Dedication“, ausgehend von ihrer Zeit in Namibia und dem Einsatz ihrer Eltern gegen Apartheid, unter anderem die berühmte Rede „I have a dream“ von Matin Luther King. Mit ihrem Album „We’ll rise“ gibt sie teils vergessenen Pionierleistungen von Frauen aus unterschiedlichen Bereichen Raum. Trotz ihrer internationalen Tätigkeit ist Anke Helfrich fest in ihrer Heimatstadt Weinheim verwurzelt und engagiert sich als deren Botschafterin. Sie setzt sich vor Ort gegen Diskriminierung und Rassismus und für eine offene Stadtgesellschaft ein. Als langjährige Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und an Dr. Hochs Konservatorium in Frankfurt am Main gibt sie ihr Wissen an den musikalischen Nachwuchs weiter und leistet damit einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft.
Thomas Hitzlsperger prägt als ehemaliger Profifußballer, der unter anderem für die Vereine Aston Villa, VfB Stuttgart und Lazio Rom sowie für die deutsche Nationalmannschaft auflief, eine ganze Generation. Nach seiner aktiven Karriere übernahm er Verantwortung in Führungspositionen, beispielsweise als Vorstandsvorsitzender der Profiabteilung des VfB Stuttgart. Thomas Hitzlsperger bewies großen Mut, indem er nach seiner Zeit als aktiver Fußballer öffentlich über seine Homosexualität gesprochen hat. Damit brach er ein längst fälliges Tabu und setzte ein deutliches Zeichen für Offenheit und Toleranz. Die Arbeit als Botschafter des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) für Vielfalt im Fußball unterstreicht sein anhaltendes Engagement für eine weltoffene und faire Sportkultur. In dieser Funktion setzt er sich für mehr Vielfalt in den Gremien, für eine Stärkung der Demokratie durch das Mittel des Fußballs, gegen homophobe Diskriminierung und für einen zeitgemäßen Umgang mit sexueller Identität im Sport ein. Auch sein breites Engagement in verschiedenen sozialen Projekten und gegen Rassismus unterstützt die Entwicklung hin zu einer modernen und vielfältigen Gesellschaft.
Monika Huber gründete im Jahr 2011 einen mittlerweile als „Achern Miteinander e.V.“ bekannten Verein und unterstützt damit die Integration von Geflüchteten, Migranten und sozial benachteiligten Gruppen. Als dessen Vorsitzende fördert sie die Völkerverständigung und die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen mit der tiefen Überzeugung, dass jeder Mensch Respekt, Chancen und ein Zuhause verdient. Sie übernimmt mit der Gründung von Begegnungsstätten, der Organisation von Sprachkursen oder der Begleitung von Familien in schwierigen Lebenslagen echte humanitäre Aufgaben und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Das Integrationsprojekt „Tandem“ schafft für Kinder mit Migrationshintergrund die Möglichkeit, in „Teilzeit“ Kinder in deutschen Familien zu sein, um ihnen das Ankommen zu erleichtern. Das leidenschaftliche Engagement von Monika Huber ist geprägt von Verständnis, Pragmatismus und der Fähigkeit, Menschen zu motivieren und zu verbinden.
Niko Kappel ist einer der erfolgreichsten Para-Kugelstoßer der Welt und setzte mit seinen sportlichen Leistungen beeindruckende Maßstäbe. Gold bei den Paralympics in Rio 2016, die Weltmeistertitel 2017, 2024 und 2025 sowie zahlreiche weitere Medaillen unterstreichen seine herausragenden sportlichen Leistungen. Besonders in Erinnerung bleibt, wie Niko Kappel 2022 innerhalb einer Woche gleich zwei Weltrekorde aufstellte und 2024 als Erster in seiner Disziplin die 15 Meter-Marke knackte. Auch abseits des Wettkampfrings engagiert sich Niko Kappel in beachtlicher Weise, indem er sich als Kuratoriumsmitglied der Stiftung der Deutschen Fußball Liga für Inklusion und einen respektvollen Umgang miteinander einsetzt. Die Zukunft des Sports und die Unterstützung der nächsten Generation zählen zu seinen zentralen Anliegen, weshalb er einen Verein zur Förderung junger Para-Leichtathletik-Talente gründete und als Inklusionsbeauftragter des Deutschen Leichtathletikverbandes einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leistet. In Welzheim wirkte Niko Kappel zudem zehn Jahre als Gemeinderat und setzte sich mit Hingabe für den Ausbau von Sportstätten und für die Förderung des Gemeinschaftslebens ein.
Friedrich Walter Keller übernahm im Jahr 1990 das familiäre Weingut „Franz Keller“ in dritter Generation und baute es zu einem der größten und international angesehensten Weingüter Deutschlands aus. Darüber hinaus spiegeln seine Restaurants und ein Hotel sein leidenschaftliches Engagement in der Gastronomie wider, indem sie die badische Gastfreundschaft und Weinbaukultur auf authentische und einzigartige Weise zum Ausdruck bringen. Er setzt sich in besonderer Weise für die Region und die Menschen ein, beispielsweise durch das „VITIS-Edition Projekt“, das Winzern eine sichere Existenzgrundlage bietet sowie eine gezielte Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel ermöglicht, um alte und wertvolle Weinberglagen zu erhalten. Darüber hinaus ist Friedrich Keller ein engagierter Förderer des Sports, wie sich in seiner Zeit als DFB-Präsident und als langjähriger Präsident des SC Freiburg zeigte. Mit dem „Pinot and Rock“-Festival verwirklichte er zudem eine besondere Idee, Musik und Wein auf unverwechselbare Weise zusammenzubringen.
Anna Koktsidou steht für Vielfalt, Respekt im Miteinander und vor allem für die Kraft der Integration. Geprägt durch eigene Migrationserfahrungen Anfang der 1970er Jahre, hat sie als Beauftragte für Vielfalt und Integration des Südwestrundfunks (SWR) interne Prozesse bereichert und öffentlich-rechtliche Verantwortung für diese Themen mit Leben gefüllt. Ihre Berichte aus Griechenland und ihre differenzierte Auseinandersetzung mit Themen wie Flucht, Asyl und kultureller Vielfalt waren sowohl im SWR als auch in der ARD insgesamt ein fester Bestandteil. Ihren Fokus setzte sie dabei auf die Frage, wie Vielfalt und Toleranz fest in einer Unternehmenskultur verankert werden können und sorgte dafür, dass Diskriminierungsschutz und Teilhabe zu dauerhaften Themen wurden. Anna Koktsidou engagierte sich auch vielfach im ehrenamtlichen Bereich, beispielsweise im Vorstand der Deutsch-Griechischen Kulturinitiative Kalimera e.V., im Forum Kulturen Stuttgart e.V. oder im Internationalen Ausschuss der Stadt Stuttgart. Zudem verdeutlicht ihr Engagement die Vielfältigkeit unserer Gesellschaft, etwa durch Projekte wie die digitale Ausstellung „Meine kleinen Schätze – Geschichten von Migration.“
Dominik Kuhn, auch bekannt unter dem Künstlernamen „Dodokay“, zeigt auf einzigartige Weise, dass der schwäbische Dialekt nicht nur ein Klang der Heimat, sondern eine lebendige, kreative und verbindende Kraft ist. Ob in ausverkauften Sälen, auf YouTube oder in der Popkultur: Dominik Kuhn schafft es, eine Verbindung zwischen Tradition und Moderne, Region und globaler Bühne sowie zwischen Humor und Tiefgang herzustellen. Seine schwäbischen Synchronisationen, beispielsweise von Nachrichten, historischen Ereignissen oder Filmszenen, bringen Millionen Menschen zum Lachen und verleihen dem schwäbischen Dialekt seine verdiente Popularität. In einer Zeit, in der Dialekte oft als „unmodern“ gelten, schafft Dominik Kuhn es auf diese Weise, Dialektpflege und gesellschaftliche Relevanz in Einklang zu bringen. Seine Leidenschaft für Sprache und Kultur gibt er auch als Dozent an verschiedenen Hochschulen und Universitäten im Land weiter und leistet damit einen weiteren unverzichtbaren Beitrag zur Dialektpflege.
Dr. Peter Kurz prägte die Stadt Mannheim, ihre Rolle in der Welt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner in nachhaltiger Weise. Ob als Stadtrat der SPD, Bürgermeister und besonders während 16 Jahren als Oberbürgermeister: Wichtig waren ihm stets die Themen vor Ort, aber auch der Blick über die Stadtgrenzen hinaus. So entwickelte er Mannheim zur UNESCO City of Music und setzte die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen mit dem Leitbild „Mannheim 2030“ um. Dr. Peter Kurz setzte sich als Präsident des Städtetags Baden-Württemberg und im Präsidium des Deutschen Städtetags mit großem Engagement für die Anliegen der Kommunen in der bundesweiten Politik ein. Bemerkenswert ist auch seine internationale Präsenz als Gründungsmitglied des Global Parliament of Mayors, im Hauptausschuss der deutschen Sektion im Rat der Gemeinden und Regionen Europas, als Mitglied im World Council und im Executive Bureau der United Cities and Local Governments sowie als Redner bei zahlreichen internationalen Veranstaltungen. Mit seinen langjährigen Erfahrungen wirkt er im Investitions- und Innovationsbeirat des Bundesministeriums der Finanzen und veröffentlichte nach dem Ende seiner Amtszeit als Oberbürgermeister sein Buch „Gute Politik – Was wir dafür brauchen“.
Prof. Dr. Nisar Peter Malek prägt durch seine umfangreichen und innovativen Arbeiten die Krebsforschung national und international. Seine Forschungen haben das wissenschaftliche Verständnis für verschiedene Tumorarten vertieft sowie den Weg für neue Therapien und Diagnostikverfahren geebnet. Besonders prägend ist seine Rolle bei der Etablierung der Personalisierten Medizin. Er ist Gründer der ZPM-Initiative, die seit 2015 in beispielgebender Weise die Aktivitäten zur Personalisierten Medizin der vier baden-württembergischen Universitätsklinika Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm im Land vereinigt. Durch diese Initiative erhalten Patienten mit fortgeschrittener Krebserkrankung überall im Land einen gleichberechtigten Zugang zu modernster molekularer Diagnostik und innovativen Therapien. Darüber hinaus fungiert er als Sprecher des von Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Jahr 2018 gegründeten „Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg“. Prof. Malek trägt durch seine Arbeit in vielfältiger Weise zum Ruf Baden-Württembergs als Innovationszentrum der Personalisierten Medizin bei.
Dr. Frank Mastiaux führte die EnBW Energie Baden-Württemberg AG als Vorstandsvorsitzender zwischen 2012 und 2022 durch die Herausforderungen der Energiewende und trug erheblich zur Vorreiterrolle des Unternehmens bei erneuerbaren Energien in Deutschland bei. Unter seiner Führung erfolgte die konsequente Umstrukturierung im Unternehmen, weg von der Kernkraft und hin zu innovativen Lösungen bei Wind-, Solar- und Wasserkraft. Darüber hinaus entwickelte die EnBW mit ihm an der Spitze neue Geschäftsfelder, wie die Schnellladeinfrastruktur für E-Autos und Photovoltaik-Heimspeicherlösungen. Dr. Mastiaux war zudem langjähriges Mitglied im Strategiedialog Automobilwirtschaft des Landes sowie im Beraterkreis „Wirtschaft und Innovation“ von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.
Elvira Menzer-Haasis zeichnet sich durch ein herausragendes Engagement für den Vereinssport aus. Als Vorsitzende des TV Onstmettingen e.V. und später als Präsidentin des Turngaus Zollern-Schalksburg e.V. prägte sie den Sport in positiver Weise durch ihre motivierte Führung. Insbesondere ihr Engagement für die Entwicklung der Regiozentren für Bildung und Sport in ihrer Rolle als Vizepräsidentin Bildung und Kultur im Schwäbischen Turnerbund e. V. sowie ihr Wirken als Vizepräsidentin des Württembergischen Landessportbund e. V. sind beispiellos. Darüber hinaus verzeichnete sie in ihrer Amtszeit als Präsidentin des Landessportverbandes Baden-Württemberg e. V. wegweisende Erfolge. Der Erhalt der Olympiastützpunkte im Rahmen der Leistungssportreform des Deutschen Olympischen Sportbund e. V. sowie der Abschluss des Solidarpakts Sport IV sind dabei wahre Meilensteine für den Sport im Land. Besonders hervorzuheben ist ihr Einsatz für Prävention von Gewalt im Sport, was zu einer sicheren und respektvollen Umgebung beiträgt. Elvira Menzer-Haasis engagierte sich auch auf Bundesebene in ihrer Funktion als Vorsitzende der Konferenz der Landessportbünde und verschaffte den Interessen der Vereine und Verbände mit großer Überzeugungskraft Gehör.
Dr. Klaus Michael Rückert übernahm im Zeitraum von 1999 bis 2025 in verschiedenen Positionen kommunalpolitische Verantwortung. Zunächst als Beigeordneter in Weil der Stadt, dann als Bürgermeister in Baden-Baden, als Regierungsvizepräsident und schließlich 15 Jahre lang als Landrat des Landkreises Freudenstadt. Dabei hatte er stets den Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen der Menschen im Blick und richtete seinen Fokus auf wichtige Themen wie Wirtschaftsentwicklung, Naturschutz und die Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem Land. In seiner Amtszeit als Landrat setzte er zahlreiche nachhaltige und zukunftsweisende Akzente. Ganz entscheidend hat er als Brückenbauer zur erfolgreichen Einrichtung und Weiterentwicklung des Nationalpark Schwarzwald beigetragen. Daneben engagiert sich Dr. Rückert ehrenamtlich für diejenigen, die Unterstützung brauchen, beispielsweise im Vorstand der Stiftung Eigen-Sinn für Kinder in schwierigen Lebenslagen. Er beendete im September 2025 seinen Dienst als Landrat, um sich zum Diakon ausbilden zu lassen.
Wolfgang Scheidtweiler wird für sein außergewöhnliches Engagement in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Denkmalschutz und Soziales im Land geehrt. Der diplomierte Braumeister trägt maßgeblich zum Erhalt des handwerklichen Bierbrauens im Land bei. So konnten durch ihn traditionsreiche Brauereien wie das Bayerische Brauhaus Pforzheim, das Palmbräu in Eppingen oder die Brauerei Hatz-Moninger in Karlsruhe vor dem Niedergang bewahrt werden. Damit wurden zugleich Hunderte von Arbeitsplätzen gesichert. Im Bereich Denkmalschutz und Baukultur ist ihm die Revitalisierung des Schloss Liebenstein in Neckarwestheim und des Pforzheimer Gasometers sowie die Weinwelt im Schloss Brackenheim zu verdanken. Als Mäzen fördert er die Kultur und den Tourismus mit großer Leidenschaft und eröffnet somit vor Ort neue wirtschaftliche und finanzielle Möglichkeiten. Daneben ist sein bemerkenswertes soziales Engagement im Inland wie im Ausland hervorzuheben.
Verena Schiltenwolf, auch als „Anwältin des Luchses“ bekannt, engagiert sich mit unermüdlichem Einsatz für den Tierschutz, insbesondere für den Schutz des Luchses in Baden-Württemberg. Dieser war einst in ganz Europa heimisch, bevor er vor rund 150 Jahren in Deutschland fast ausgerottet wurde. Mit enormem Fachwissen und einer beachtlichen Überzeugungskraft macht sie sich in verschiedenen Funktionen für die dauerhafte Rückkehr dieser Tierart stark. Sie ist erste Vorsitzende der Luchsinitiative Baden-Württemberg, Referentin im Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg und darüber hinaus Teil der ministeriellen Arbeitsgruppe Luchs und Wolf des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Verena Schiltenwolf übernimmt Verantwortung, indem sie sich für den Erhalt natürlicher Lebensräume einsetzt und über die Bedeutung des Luchses für das Ökosystem aufklärt. Dazu ist sie in ständigem Austausch mit Jägern, Waldbesitzern und Tierhaltern, um stets eine für alle Beteiligten tragfähige Lösung zu finden. Ihr Mut und Durchhaltevermögen zeigen, wie wichtig das Engagement des Einzelnen für unsere Umwelt und seine Bewohner ist.
Dr. Kurt Schmalz und Dipl.-Ing. Wolfgang Schmalz prägen nicht nur Baden-Württembergs wirtschaftliche Landschaft nachhaltig, sondern wirken auch mit ihrem weitreichenden sozialen und ökologischen Engagement bis über die Grenzen des Nordschwarzwalds hinaus. Gemeinsam entwickelten sie das einst von ihrem Großvater als Rasierklingenfabrik gegründete Familienunternehmen, die J. Schmalz GmbH, zu einem weltweit führenden Spezialisten für Vakuumtechnologie. Einen besonderen Fokus legten sie dabei auf ökologische Nachhaltigkeit durch den Einsatz von Solarenergie, Windkraft und regenerativen Energieträgern. Das Unternehmensziel Nachhaltigkeit wird dabei als steter Einklang von Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung verstanden und durch den Beitritt zum Klimabündnis Baden-Württemberg bekräftigt.
Dr. Kurt Schmalz gilt als Hauptinitiator des Campus Schwarzwald (Centrum für Digitalisierung, Führung und Nachhaltigkeit Schwarzwald gGmbH) in Freudenstadt und ist Vorstand des Vereins Hochschulcampus Nordschwarzwald e. V. Seit knapp 20 Jahren wirkt er ehrenamtlich als Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald und engagiert sich bundesweit in der Deutschen Industrie- und Handelskammer. Auch für die Diakonie Dornstetten-Glatten-Schopfloch setzt er sich ein.
Dipl.-Ing. Wolfgang Schmalz war viele Jahre Mitglied im Beirat der Landesregierung für nachhaltige Entwicklung und wirkte im Projekt „Dialog über die Zukunft Deutschlands“ von Bundeskanzlerin a.D. Dr. Angela Merkel sowie in der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit aktiv mit. Gemeinsam mit seiner Frau Esther Schmalz ist er Gründer und Vorstand der Schmalz Stiftung, die zahlreiche Projekte, wie beispielsweise die Errichtung einer Photovoltaikanlage in Namibia, fördert. Darüber hinaus setzt sich Wolfgang Schmalz als Fluglehrer und Prüfer für den Segelflugsport ein.
Veronika Stoertzenbach prägte als passionierte Dirigentin und Universitätsmusikdirektorin über Jahrzehnte die Stuttgarter Musikszene. Im Jahr 1983 gründete sie das für symphonische und oratorische Werke bekannte Paulus Symphonie Orchester Stuttgart und leitete es für 30 Jahre. Sie führte den Akademischen Chor und das Akademische Orchester der Universität Stuttgart über drei Jahrzehnte und gestaltete in diesem Zeitraum unzählige Konzerte, wie das von ihr ins Leben gerufene Neujahrskonzert. Darüber hinaus wirkte sie durch Konzertreisen als Botschafterin der Universität Stuttgart in der Welt. Als Dozentin brachte sie sich an der Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart und an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen ein. Veronika Stoertzenbach möchte Musik auch für die Menschen erlebbar machen, die aufgrund ihrer Lebensumstände keine Konzerte besuchen können. Als Vorständin beim Verein „Yehudi Menuhin Live music now – Stuttgart e.V.“ veranstaltet sie mit den Stipendiaten des Vereins kostenlose Konzerte in Senioren- und Pflegeheimen, Hospizen und Justizvollzugsanstalten. Mit ihrem Engagement baut sie Brücken und leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft.
Ingeborg Tress lebt unter dem Motto „Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen“ und weist eine Lebensgeschichte geprägt von Mut, Pioniergeist und dem Einsatz für Mensch und Natur auf. Der Name Tress steht seit über 75 Jahren für biologische Vielfalt, Nachhaltigkeit und eine tiefe Verbundenheit mit der Schwäbischen Alb. Den Grundstein des unternehmerischen Erfolgs legte ihr Schwiegervater Johannes Tress im Jahr 1950, indem er seinen Hof nach Demeter-Richtlinien zu bewirtschaften begann. Ingeborg Tress bewahrte gemeinsam mit ihrem Ehemann diese Tradition, und sie wurden in den 1980ern durch die Eröffnung des Restaurants Rose zu Pionieren der Bio-Gastronomie. Nach dem viel zu frühen Tod ihres Mannes hat Ingeborg Tress gemeinsam mit ihren Söhnen und Schwiegertöchtern das Familienunternehmen zu einem Leuchtturm der Bio-Branche ausgebaut. Fünf Bio-Restaurants, ein Bio-Hotel, zwei Event-Locations und eine eigene Bio-Manufaktur sind das Ergebnis ihres unermüdlichen Einsatzes. Bis heute leitet sie den Bio-Gasthof „Heimatküche“ und konnte durch ihr Engagement über 100 Arbeitsplätze schaffen. Ingeborg Tress ist ein Vorbild, wenn es um das Miteinander, Verantwortung und gelebte Nachhaltigkeit geht.
Franz Untersteller hat die deutsche Umweltpolitik über Jahrzehnte als umwelt- und energiepolitischer Berater der Grünenfraktion im Landtag, als Landtagsabgeordneter und als Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg nachhaltig geprägt. Mit Weitsicht und Entschlossenheit führte er einen Kampf zum Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen und erkannte früh die großen Herausforderungen des Klimawandels. Seine Überzeugung, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze sein müssen, sondern sich gegenseitig stärken können, spiegelte sich in seinem Engagement wider, so zum Beispiel in der Schaffung des Ressourceneffizienzkongresses im Jahr 2012. Besonders hervorzuheben ist sein Einsatz für die Energiewende, den Ausbau erneuerbarer Energien und für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik. Franz Untersteller engagierte sich als Vorstandsmitglied des Öko-Instituts und des Vereins Freunde und Förderer der Wilhelma. Er war zudem Mitinitiator und globaler Botschafter der sogenannten Under2 Coalition und ist ein wahrer Brückenbauer zwischen Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, zwischen Generationen und zwischen unterschiedlichen Interessen.
Friedemann Vogel wird als absoluter „Ausnahmetänzer“ und als „für das Ballett geboren“ beschrieben. Seine körperliche Präzision und atemberaubende Technik setzen Maßstäbe in der Welt des Tanzes. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert hält er dem Stuttgarter Ballett die Treue – seit der Spielzeit 1998/1999 zunächst als Mitglied des Corps de Ballett, dann als Halbsolist, Solist und seit Juni 2002 als Erster Solist. Er begeistert das Publikum sowohl in klassischen Handlungsballetten als auch in zeitgenössischen Stücken, tritt weltweit als Gasttänzer auf und repräsentiert so Deutschland und Baden-Württemberg als engagierter Botschafter für die Ballett- und Tanzkunst. Friedemann Vogel widmet sich darüber hinaus auch gesellschaftlichen Anliegen und unterstützte im Rahmen der Benefizaktion „Physical Conversation“ die Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V. Außerdem stellt er seine Tanzkunst und sein Körperwissen als assoziiertes Mitglied des Sonderforschungsbereichs „Andere Ästhetik“ an der Universität Tübingen in den Dienst der Wissenschaft.
Der Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg
Der Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg – bis Juni 2009 die „Verdienstmedaille“ – wird vom Ministerpräsidenten für herausragende Verdienste um das Land Baden-Württemberg verliehen, insbesondere im politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Bereich. Die Verleihung des Verdienstordens erfolgt in der Regel einmal jährlich im Rahmen eines Festakts, traditionell in zeitlicher Nähe zum Gründungstag von Baden-Württemberg am 25. April. Die Zahl der Ordensträgerinnen und Ordensträger ist auf insgesamt 1.000 lebende Personen begrenzt. Seit 1975 wurde der Landesorden insgesamt an 2.103 Personen verliehen. Eine Auszeichnung kann zum Beispiel bei Bürgermeisterämtern, Landratsämtern oder unmittelbar beim Ministerpräsidenten angeregt werden. Alle Gruppen der Bevölkerung und alle Gebiete des Landes sollen möglichst gleichmäßig berücksichtigt werden.
Der Verdienstorden hat die Form eines stilisierten Kreuzes mit einem Medaillon in seiner Mitte, auf dem das große Landeswappen mit dem Schriftzug Baden-Württemberg abgebildet ist. Er wird an einem gefalteten Band in den Landesfarben getragen. Anstelle des Ordens kann eine schwarz-gelbe Rosette oder eine Miniatur getragen werden, die ebenfalls überreicht werden. Neben den Ordensinsignien erhalten die Ordensträgerinnen und -träger auch eine vom Ministerpräsidenten unterzeichnete Verleihungsurkunde. Zusätzlich erhalten die neuen Trägerinnen und Träger des Verdienstordens des Landes einen Ausweis, der sie und eine Begleitperson zum dauerhaft freien Eintritt in die staatlichen Museen, das Zentrum für Kunst und Medien und zahlreiche Objekte der Staatlichen Schlösser und Gärten im Land berechtigt.
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Staatsministerium: Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg
















