Auslandsreise

Positive Bilanz der Delegationsreise nach Finnland und Schweden

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei einem Empfang des Regionalverwaltungsamtes Nordfinnland in Oulu (Finnland) (Bild: © Staatsministerium Baden-Württemberg)

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat eine positive Bilanz seiner Delegationsreise nach Finnland und Schweden gezogen. Beide Länder seien bei Zukunftstechnologien wie Digitalisierung und neuen Mobilitätskonzepten die natürlichen Partner Baden-Württembergs. Zum Abschluss der Reise traf Kretschmann die schwedische Umweltministerin.

„Schweden ist deutlich weiter in Sachen Klimaschutz, dies hat mein Gespräch mit Umweltministerin Lövin heute gezeigt“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Freitag, 27. September, in Stockholm im Anschluss an sein Gespräch mit der schwedischen Ministerin für Umwelt und Klima und stellvertretenden Ministerpräsidentin Isabella Lövin. „So liegt deren CO2-Bepreisung – die es dort schon seit vielen Jahren gibt – bei inzwischen 100 Euro pro Tonne, während die Bundesregierung bei schmalen zehn Euro einsteigt.“

Die schwedische Politik und Wirtschaft würden die digitale Transformation konsequent vorantreiben, genauso wie man dies in Baden-Württemberg täte, so Ministerpräsident Kretschmann. „Elektromobilität, Künstliche Intelligenz, das autonome Fahren oder die europäische Batterieforschung sind Themen, an denen in beiden Ländern intensiv gearbeitet wird.“

Gespräche rund um die Themen Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Bereits am gestrigen Donnerstag, 26. September, besuchte die Delegation in Göteborg den Lindholmen Science Park, ein Innovationszentrum, in dem führende schwedische Innovationsprojekte mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Mobilität beheimatet sind. Dort tauschte man sich mit führenden Vertreterinnen und Vertretern des Automobilherstellers Geely im Geely Innovation Center aus. Vor Ort arbeiten hier 2000 Entwicklungsingenieure aus über 30 Nationen an innovativen Technologien für die Mobilität von morgen.

Ebenfalls am Donnerstag kam die Delegation mit den Vertreterinnen und Vertretern der regionalen Wirtschaftsförderungsorganisation Business Region Göteborg ins Gespräch. Business Region Göteborg unterstützt die Wirtschaftsentwicklung in Göteborg bei Ansiedlungen und Investitionen. Ihr Ziel ist ein nachhaltiges Wachstum in der Region Göteborg bei gleichzeitiger Ansiedlung von 120.000 neuen Jobs bis zum Jahr 2030.

Bei Zukunftstechnologien spielen Finnland und Schweden in der Champions League

Ministerpräsident Kretschmann zog eine positive Bilanz seiner Delegationsreise nach Finnland und Schweden. „Direkt vor Ort konnten meine Mitreisenden aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft hervorragende Einblicke gewinnen, wie hierzulande mit der Digitalisierung und neuen Mobilitätskonzepten umgegangen wird. Bei diesen Zukunftstechnologien spielen Finnland und Schweden in der Champions League und sind damit unsere natürlichen Partner“, so Kretschmann. „Hier brauchen wir mehr europäische Kooperation, wenn wir den Global Playern China und den USA etwas entgegensetzen wollen. Und Finnland und Schweden sind bereit für eine noch engere Zusammenarbeit.“

Der Wandel hin zur Digitalisierung werde in Finnland und Schweden mit Engagement, Leidenschaft und Zukunftsoptimismus angegangen, sagte der Ministerpräsident. „Es war interessant zu sehen, wie etwa ein Unternehmen wie Nokia – das einmal zu den wichtigsten Unternehmen im Bereich der Telekommunikation zählte – diesen Transformationsprozess inzwischen erfolgreich meistert. Denn auch unsere Kernindustrien stehen vor einem tiefgreifenden Wandel. Dieser kann nur durch neue und nachhaltige Innovationen erfolgreich gestaltet werden.“

Kretschmann lobt finnische EU-Ratspräsidentschaft

Darüber hinaus lobte Ministerpräsident Winfried Kretschmann die aktuelle finnische EU-Ratspräsidentschaft. „Ihre Themen wie Klimaneutralität und Biodiversität, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Automobilwirtschaft sowie die Stärkung und Weiterentwicklung des vereinten Europas decken sich sehr gut mit unseren europapolitischen Anliegen.“

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