Auszeichnung

Große Staufermedaille in Gold an Marianne Schultz-Hector

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Ministerpräsident Winfried Kretschmann (l.) und Ministerin a. D. Dr. Marianne Schultz-Hector (r.) (Bild: © Björn Hänssler / BW Stiftung)
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (l.) und Ministerin a. D. Dr. Marianne Schultz-Hector (r.)

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat der früheren Kultusministerin Dr. Marianne Schultz-Hector die Große Staufermedaille in Gold verliehen. Sie habe neue Wegmarken in der Bildungslandschaft des Landes gesetzt.

„Mehr tun als er oder sie muss – damit fängt es an. Und das gilt gerade für Dr. Marianne Schultz-Hector, die sich mit viel Fleiß und Beharrlichkeit dafür einsetzt, dass Baden-Württemberg ein Ort ist und bleibt, in dem sich Kinder und Jugendliche wohlfühlen und Familien ihren Platz haben“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann anlässlich der Verleihung der Großen Staufermedaille in Gold des Landes Baden-Württemberg in Stuttgart. „Ihr jahrzehntelanges, leidenschaftliches ehrenamtliches Engagement für eine Gesellschaft, in der alle ihre Chancen bekommen, prägt Frau Dr. Schultz-Hectors Biographie.“

Neue Wegmarken in der Bildungslandschaft des Landes

„Es waren vor allem die Kinder und Jugendlichen, die sie von Anfang an zu ihrem Einsatz und Engagement getrieben haben. Denn Kindheit und Jugend, die wohl prägendsten und intensivsten Jahre im Leben des Menschen, haben Frau Dr. Schultz-Hector immer fasziniert“, betonte der Ministerpräsident. Als Elternbeiratsvorsitzende am Königin Katharina Stift, im Landeselternbeirat und schließlich als Vorsitzende des Landesschulbeirats von 1980 bis 1984 habe sie viele andere von ihrer Einsatzbereitschaft, ihren Fähigkeiten und ihrem Schwung überzeugt. Im Jahr 1984 war Dr. Schultz-Hector dann Landtagskandidatin der CDU im Wahlkreis Stuttgart III, den sie als direkt gewählte Abgeordnete bis 1996 vertrat. Unter Ministerpräsident Lothar Späth wurde sie 1988 Politische Staatssekretärin, bevor Ministerpräsident Erwin Teufel sie 1991 zur Ministerin für Kultus und Sport bestellte.

„Beharrlich setzte Dr. Schultz-Hector als Ministerin neue Wegmarken in der Bildungslandschaft unseres Landes“, hob Kretschmann hervor. Sie habe auf Kooperation statt Konfrontation gesetzt – mit Bescheidenheit, Fleiß, Ruhe und Charme. Im Dialog mit Lehrern, Eltern und Schülern habe sie eine neue Gesprächsatmosphäre geschaffen.

Verdienste um die Stiftung Kinderland

Nach ihrer Zeit in der aktiven Politik setzte Dr. Marianne Schultz-Hector ihr ehrenamtliches Engagement fort und war unter anderem langjährige Schirmherrin der Benefizkonzerte der Weihnachtsaktion der Stuttgarter Zeitung „Hilfe für den Nachbarn“. Darüber hinaus war sie eine der Mitgründerinnen der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg, die unter der Baden-Württemberg Stiftung tätig ist, und arbeitet bis heute im Stiftungsrat mit. „Dass die Stiftung Kinderland eine so segensreiche Arbeit geleistet hat und bis heute leistet, ist vor allem ihr Verdienst“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Eine ihrer Projektideen sei die Kulturakademie der Stiftung Kinderland, die sich zum Ziel gesetzt habe, junge Talente im Bereich Bildende Kunst, Literatur, MINT und Musik zu entdecken und ihren Begabungen entsprechend zu fördern.

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