Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 1. Februar 2022

In der Kabinettssitzung am 1. Februar 2022 hat sich die Landesregierung unter anderem mit dem Förderprogramm „FreiRäume“, der Kontrolle von Corona-Teststellen, der Verlängerung der Impfkampagne sowie der Stärkung und Entlastung der Schulleitungen befasst.

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Erste Sitzung des Kabinetts nach der Regierungsbildung im Mai 2021.

Land fördert kulturelle Begegnungsorte im ländlichen Raum

Mit dem Programm „FreiRäume“ verfolgt die Landesregierung das Ziel, Menschen über künstlerische und kulturelle Angebote zusammenzubringen und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Leerstehende oder nicht entsprechend genutzte Räume im ländlichen Raum sollen mit neuem Leben erfüllt werden. In den neuen „FreiRäumen“ sollen kulturelle Ereignisse und gesellschaftliches Zusammentreffen stattfinden. Das Land stellt hierfür insgesamt über 1,5 Millionen Euro aus dem Impulsprogramm für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zur Verfügung. Staatsekretärin Petra Olschowski informierte das Kabinett über die aktuellsten 15 Projekte, die von der Landesregierung gefördert werden, elf Projekte sind bereits in der Umsetzung.

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Ministerrat beauftragt externen Dienstleister zur Kontrolle von Teststellen

Die Gesundheitsämter sind originär für die Überprüfung der Hygiene bei Testungen zuständig. Oftmals betreffen die Mängel jedoch vielmehr die Durchführung und Auswertung der Testungen selbst, also die Qualifizierung des Personals oder weitere Verfahrensabläufe. Unabhängig von der originären Zuständigkeit sind selbst anlassbezogene Überprüfungen durch die Gesundheitsämter derzeit personell bedingt oftmals nicht möglich. Bereits im Sommer 2021 wurde die Dekra vor diesem Hintergrund beauftragt, Teststellen zu prüfen. Die Kontrollen sollen wie im Sommer unangekündigt stattfinden. Angestrebt wird eine erneute Kontrolle von fünf Teststellen pro Stadt-/Landkreis, insgesamt also eine Kontrolle von 220 Teststellen in den 44 Stadt- und Landkreisen. Der erhöhte Bedarf ergibt sich aus der deutlich gestiegenen Anzahl an Teststellen im Vergleich zum Sommer.

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Impfkampagne in den Stadt- und Landkreisen wird fortgeführt

Die Landesregierung hat eine Verlängerung der Impfkampagne in den Stadt- und Landkreisen durch den weiteren Einsatz von Impfeinheiten und Impfstützpunkten für die kommenden beiden Monate beschlossen. Seit dem 18. November 2021 hat das Land gemeinsam mit den Akteuren vor Ort neben der niedergelassenen Ärzteschaft fast 600 zusätzliche stationäre und mobile Impfeinheiten zu den Menschen ins Land gebracht. Für Februar und März rechnet die Landesregierung mit bis zu zwei Millionen Impfungen pro Monat. Um hierfür ausreichend Kapazitäten zu schaffen, stehen daher in beiden Monaten bis zu 350 Impfeinheiten (mobile und dauerhafte Impfteams) und bis zu 135 Impfstützpunkte zur Verfügung. Den Bürgerinnen und Bürgern soll damit ein niederschwelliges Impfangebot gemacht werden.

Impfkampagne „dranbleibenBW“

Landesregierung stärkt und entlastet Schulleitungen

In den letzten Jahren sind zahlreiche zusätzliche Aufgaben auch aufgrund der Corona-Pandemie auf die Schulleitungen in Baden-Württemberg zugekommen. Zur Stärkung und Entlastung der Schulleitungen soll nun § 4 der Lehrkräfte-Arbeitszeit-Verordnung geändert werden. Ab dem kommenden Schuljahr soll somit die Verfügungszeit der Schulleitungen für Leitungsaufgaben angehoben werden, in Form einer höheren Reduktion der Unterrichtsverpflichtung. Darüber hinaus soll es künftig zusätzliche Anrechnungszeit für die Inklusion und für Schulen mit Außenstellen geben.

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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