Bundeswehr

Anschauungsbetrieb und Überflüge auf der Staatsdomäne Waldhof

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Bundeswehrsoldaten springen mit dem Fallschirm aus einer C-160 Transall.

Bei der Suche nach einem Ersatzgelände für die Bundeswehr nehmen Land und Bund die Staatsdomäne Waldhof im Zollernalbkreis in den Fokus. Am 27. April 2022 sind ein Anschauungsbetrieb und Überflüge geplant. Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich einen Eindruck vom Übungsbetrieb zu machen.

„Um den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich einen Eindruck von den zu erwartenden Fluggeräuschen bei einem Übungsbetrieb auf der Staatsdomäne Waldhof zu machen, wird die Bundeswehr am 27. April 2022 Überflüge am Waldhof durchführen“, kündigte Staatsminister Dr. Florian Stegmann an. „Zudem kann eine Sprungübung in Altshausen verfolgt werden, wie sie dann auch am Waldhof ausgeführt werden würde.“

Überflüge und Sprungübung am 27. April

Die Sprungübung findet am 27. April 2022 von 10.30 Uhr bis circa 12 Uhr in 88361 Altshausen (Landkreis Ravensburg) statt. Treffpunkt ist am Bauhof, Oberes Ried 1, 88361 Altshausen. Als Flugzeug wird die M-28 Skytruck eingesetzt. Vorgeführt wird ein Absprung mit automatischer Öffnung der Fallschirme aus rund 450 Meter Höhe. Ein Team der Bundeswehr wird den Besucherinnen und Besuchern weitere Informationen zur simulierten Darstellung der Fallschirmsprungkampagne geben und Fragen zum Übungsbetrieb beantworten.

Am Nachmittag des 27. April 2022 finden dann über der Staatsdomäne Waldhof Überflüge statt. Beginn ist um 14.30 Uhr, Ende circa 15.45 Uhr. Zum Einsatz kommt hierbei ein Airbus A400M der Luftwaffe. Der A400M wird um circa 15 Uhr den Luftraum über dem geplanten Absetzgelände erreichen. Das Flugprofil wird so gewählt, dass es einer Fallschirmsprungkampagne im Automatikabsprung entspricht. Es werden drei bis vier Überflüge über der geplanten Absetzfläche in einer Absetzhöhe von 400 Meter durchgeführt. Nach jedem Überflug der Staatsdomäne Waldhof wird eine Schleife in 400 Meter Höhe geflogen, um den nächsten Überflug anzusetzen. Auch an der Staatsdomäne Waldhof wird ein Team der Bundeswehr gerne weitere Auskünfte über die Simulation der Fallschirmsprünge erteilen.

„Ich danke der Bundeswehr, dass sie Termine zur weiteren Information der Bürgerinnen und Bürger so zeitnah nach der Informationsveranstaltung vom 22. März 2022 in Geislingen möglich macht“, sagte Staatsminister Dr. Stegmann.

Übungen abhängig von Wetterverhältnissen

Wichtiger Hinweis: Der Anschauungsbetrieb in Altshausen und die Überflüge am Waldhof in Höhe von 400 Meter sind abhängig von den Wetterverhältnissen. Bei widrigen Bedingungen müssen die Übungen kurzfristig abgesagt werden.

Interessierten wird deshalb empfohlen, regelmäßig und auf jeden Fall auch kurz vor dem Termin, das Beteiligungsportal der Landesregierung aufzurufen, wo eine Absage gegebenenfalls bekanntgegeben wird.

Ob die Übungen stattfinden, können Sie zudem am 27. April 2022 von 7 bis 8 Uhr sowie von 12 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 01520 1553019 erfragen.

Es wird darauf hingewiesen, dass es sich um Außentermine handelt. Verpflegung und sanitäre Anlagen können leider nicht bereitgestellt werden. Die An- und Abreise muss selbständig erfolgen. Falls Interessierte die Überflüge direkt an der Staatsdomäne Waldhof wahrnehmen wollen, ist zu beachten, dass auf dem Gelände der Domäne Waldhof keine Parkplätze vorhanden sind. Es wird außerdem darum gebeten, die Hofstelle und die landwirtschaftlich genutzten Flächen nicht zu betreten. Um die persönliche Betroffenheit bestmöglich abschätzen zu können, empfiehlt sich ein Aufenthalt während der Überflüge jedoch insbesondere auf dem eigenen Grundstück (innerhalb und außerhalb der Gebäude).

Beteiligungsportal: Absprunggelände Waldhof

Weitere Meldungen

Mitarbeiter des Bereichs der atmosphärischen Aerosolforschung beim Karlsruher Institut für Technologie (KIT) arbeiten im Wolkenlabor an der Anlage für Aerosol Interaktionen und Dynamik in der Atmosphäre (AIDA). (Foto: dpa)
Innovation

Land fördert kommunale Innovationsinfrastrukturen

Biosphärengebiet Schwäbische Alb - Blick von Teck
Naturschutz

Erfolgsmodell Biosphärengebiet Schwäbische Alb wächst

Weinreben im Frühling
Flurneuordnung

Land stärkt Weinbau in Brackenheim-Haberschlacht

Sakralumbauten
Ländlicher Raum

Kirchliche Räume als Orte der Zukunft

von links nach rechts: Amtschef Elmar Steinbacher, Leitender Oberstaatsanwalt Tomas Orschitt, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges, Leitender Oberstaatsanwalt (sV) Dr. Florian Kienle
Justiz

Neuer Leiter der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen

Eine Haltekelle der Polizei ist bei einer Kontrolle vor einem Polizeifahrzeug zu sehen. (Foto: © dpa)
Innere Sicherheit

Länderübergreifender Sicherheitstag am 6. Mai

(Foto frei verwendbar, v.l.n.r.): Amtschef Elmar Steinbacher, Präsidentin des Finanzgerichts Baden-Württemberg Dr. Christina Reuss, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges MdL
Justiz

Neue Präsidentin des Finanzgerichts

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Süddeutscher Biogasgipfel in Ulm

Häuser in Stuttgart werden von der Morgensonne beschienen. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Wohnberechtigung

Wohnberechtigungsschein digital beantragen

Ein Feuerwehrmann holt während einer Einsatzübung einer Freiwilligen Feuerwehr eine Leiter vom Dach eines Einsatzfahrzeugs.
Feuerwehr

Jahresstatistik der Feuerwehren 2025

Ein Fahrradfahrer fährt auf einem Radweg, der an einer Straße entlang läuft.
Rad- und Fußverkehr

Kommunen planen mehr Rad- und Fußwege

Blick in den Konferenzsaal anlässlich der 100. Sitzung der Europaministerkonferenz (EMK) in Berlin
Europaministerkonferenz

Bekenntnis zu einer starken und zukunftsfesten EU

Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher
Justiz

Konstanzer Symposium 2026

Kunststaatssekretär Arne Braun (rechts) und Erich Schmeckenbecher (links) mit der Staufermedaille und der Verleihungsurkunde.
Auszeichnung

Staufermedaille für Erich Schmeckenbecher

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Internationale Beziehungen

Start des EU-Mercosur-Abkommens