Wirtschaft
Raum für Zukunft: Baden-Württemberg als führender Standort für Szenografie
„Raum für Zukunft – Baden-Württemberg als führender Standort für Szenografie" brachte an einem Abend zusammen, was die Stärke der Region ausmacht: Hochschulen, Designbüros, Kulturinstitutionen und Unternehmen, die gemeinsam über eine Disziplin nachdenken, die weit mehr ist als Bühnengestaltung.
Szenografie schafft Räume, in denen Inhalte nicht nur vermittelt, sondern erfahrbar werden – durch das Zusammenspiel von Licht, Material, Sound und digitalen Medien. Dass Baden-Württemberg dabei eine besondere Rolle spielt, zeigte sich im Gespräch zwischen Prof. Constanze Fischbeck von der HfG Karlsruhe, die Einblicke in die akademische Ausbildung und Forschung gab, und Shirin Frangoul-Brückner von Atelier Brückner, die mit ihrem Stuttgarter Büro seit Jahren erfolgreich internationale Projekte realisiert. Jochen Krüger vom Humboldt Forum Berlin brachte die Perspektive einer der bedeutendsten Kulturinstitutionen Deutschlands ein, während Stephanie Hock von der MFG Baden-Württemberg die wirtschaftliche und förderpolitische Dimension beleuchtete. Die freie Szenografin Gitti Scherer sowie Nina Wiemer von der BSH Hausgeräte GmbH ergänzten die Runde mit Blick auf unabhängige Praxis und die wachsende Bedeutung von Szenografie in der Unternehmenswelt. Durch den Abend führte Anka Ebel.
Die Diskussion machte deutlich, wie eng in Baden-Württemberg Kreativwirtschaft, Forschung und Industrie miteinander verzahnt sind – eine Kombination, die Innovation begünstigt und dem Standort internationale Sichtbarkeit verschafft. Themen wie Extended Reality, nachhaltige Gestaltung und neue Formen der Interaktion zeigten, wohin sich die Branche bewegt




