Falls Sie Ihre E-Mail nicht oder nur teilweise sehen, klicken Sie hier
9. März 2026
 

Wie lässt sich eine wettbewerbsfähige europäische Medienplattform gegenüber US-amerikanischen und chinesischen Anbietern etablieren? Der Medienkongress SOURCE II am 18. März 2026 bringt führende Köpfe aus Medien, Politik, Wissenschaft und Regulierung in der Landesvertretung zusammen. Sie diskutieren Konzepte und Strategien, wie Europa auch in diesem Bereich eigenständiger werden kann. 

Der Medienkongress SOURCE II versteht sich als Forum für Austausch und kritische Einordnung. Zu den Teilnehmenden zählen u. a. der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger, der Staatssekretär für Medienpolitik und Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund Rudi Hoogvliet, Markus Beckedahl, Zentrum für Digitalrechte und Demokratie, Prof. Dr. Leyla Dogruel (Universität Erfurt) sowie Prof. Dr. Christoph Neuberger (Freie Universität Berlin) sowie Vertreter von Medienhäusern und Streaminganbietern.

Die Einstein-Protokolle in der Landesvertretung Baden-Württemberg am 26. März 2026
© Pixabay

Die Landesvertretung Baden-Württemberg beim Bund lädt ein zu einem Abend über Albert Einstein als Mensch, der sich mit der Bedeutung seines Denkens für uns heute in der Gegenwart beschäftigt. Am 26. März liest der Autor Peter von Becker aus seinem Buch „Ich bin ein Magnet für alle Verrückten“ und das Albert Einstein Discovery Center Ulm e. V. stellt seine Pläne vor, wie es zukünftig diesen außergewöhnlichen Menschen für die Allgemeinheit begreifbar und erlebbar machen will. Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion über die Freiheit des Geistes und die Verantwortung von Wissenschaft und Kultur, unter anderem mit Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg. Die Moderation übernimmt der Journalist Volker Wieprecht.

© LVBWBerlin / Photothek - Thomas Köhler

Am 5. März 2026 fand in der Landesvertretung Baden-Württemberg der 11. Donausalon statt – unter dem Motto „Regionen verbinden, Zusammenhalt stärken: Wirtschaftliche Resilienz und Reduzierung von Disparitäten im Donauraum". Rund 520 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Diplomatie folgten der gemeinsamen Einladung des Staatsministeriums Baden-Württemberg und der Botschaft der Republik Bulgarien, die 2026 den Vorsitz der EU-Donauraumstrategie innehat.

Verkehrsminister Winfried Hermann hob die Bedeutung der vor 15 Jahren ins Leben gerufenen EU-Strategie hervor: Sie stärkt den regionalen Zusammenhalt und vernetzt Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur – angesichts der aktuellen geopolitischen Lage wichtiger denn je. Sebastian Schäffer (IDM Wien) betonte in seiner Keynote die Rolle der EU-Erweiterung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. In der anschließenden Diskussion standen Chancen und Herausforderungen in den Bereichen Wirtschaft, Sicherheit, Tourismus und Integration im Mittelpunkt.

Link Mehr
© LVBWBerlin / Photothek - Sebastian Rau

Am Vorabend der Berlinale trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Animations- und VFX-Branche in der Landesvertretung Baden-Württemberg, um über die Zukunft des Filmstandorts zu beraten.

Baden-Württemberg weist eine einzigartige Dichte an Studios im Bereich Animation, VFX und Interactive auf. Die von der Bundesregierung angekündigte Filmförderung mit einem Investitionspakt in Höhe von 250 Millionen Euro jährlich sowie einem neuen Filmförderungsgesetz (FFG), das staatliche Mittel mit Investitionspflichten für Streamingdienste verbindet, begrüßten die Teilnehmenden grundsätzlich. Als weitere Voraussetzung für internationale Wettbewerbsfähigkeit identifizierte die Podiumsrunde den Abbau bürokratischer Hürden. Moderiert wurde die Diskussion von Dr. Andreas Bareiß, Geschäftsführer der Filmakademie Baden-Württemberg. Auf dem Podium saßen unter anderem Staatssekretär Arne Braun, Oscar-prämierter Spezialeffektkünstler Gerd Nefzer sowie Vertreterinnen von MFG, AMCRS und der Produktionsallianz.

Link Mehr
Aufnahme Bundesrat
© Bundesrat / Dirk Michael Deckbar

Gleich acht vom Bundestag verabschiedete Gesetze passierten den Bundesrat am 6. März 2026 und können nun in Kraft treten. Darunter das KRITIS-Dachgesetz, das die Resilienz kritischer Infrastruktur stärken soll, sowie Änderungen am Luftsicherheitsgesetz zur Drohnenabwehr und Sicherheit an Flughäfen. Besonders aktiv zeigten sich die Länder mit eigenen Impulsen: 18 Vorschläge standen auf der Agenda. Drei Gesetzentwürfe wollen sie selbst in den Bundestag einbringen – darunter ein Paket zur Entlastung der Sozialleistungsverwaltung. Außerdem auf dem Tisch: eine von Baden-Württemberg und Bayern unterstützte Initiative für einen schnelleren Windenergie-Ausbau durch Sonderausschreibungen. Mit weiteren Entschließungen machen die Länder Druck für eine BAföG-Reform und besseren Schutz vor voyeuristischen Aufnahmen.

Wie das Land abgestimmt hat und was der Bundesrat in den Stellungnahmen fordert: Dazu mehr Informationen unter „Bundesratsinitiativen und Abstimmungen“ auf unserer Website sowie auf der Website des Bundesrates.

 

Wer das Glück hat, im März in Berlin zu sein, hat die Chance, das Festival MaerzMusik 2026 zu besuchen und dabei einen guten alten Bekannten der Donaueschinger Musiktage wiederzuentdecken. Das Forum für aktuelle Musik zeigt die vielfältigen Strömungen innerhalb zeitgenössischer Musik, Musikerinnen und Musiker aus aller Welt geben sich ein Stelldichein. Am 20. März eröffnet das Klangforum Wien die MaerzMusik mit dem Stück „11.000 Saiten“ von Georg Friedrich Haas im MaHalla, einer ehemaligen Fabrikhalle in Oberschöneweide. Georg Friedrich Haas war zehn Jahre lang Professor für Komposition an der Hochschule für Musik Freiburg und prägte die Ausbildung in neuer Musik, bevor er nach New York ging.