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15. Juni 2026
Impressionen der Veranstaltung „Raum für Zukunft: Baden-Württemberg als führender Standort für Szenografie“ am 26. Mai 2026 in der @lvbwberlin
© LVBWBerlin / Robert Recker

Vom Bühnenbild zur Markenwelt: Szenografie ist längst kein Nischenthema mehr. Am 26. Mai diskutierten in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis und Wirtschaft, was die Disziplin heute leistet – und warum Baden-Württemberg dabei eine besondere Rolle spielt.

Die Diskussion machte deutlich: In THE LÄND greifen Kreativwirtschaft, Forschung und Industrie eng ineinander. Das schafft ideale Bedingungen für Innovation – und internationale Sichtbarkeit. Themen wie Extended Reality, nachhaltige Gestaltung und neue Formen der Interaktion gaben dabei einen Ausblick, wohin sich die Branche bewegt. Mit dabei: Prof. Constanze Fischbeck (HfG Karlsruhe), Shirin Brückner (Atelier Brückner, Stuttgart), Jochen Krüger (Humboldt Forum Berlin), Stephanie Hock (MFG Baden-Württemberg) sowie die freie Szenografin Gitti Scherer und Nina Wiemer (BSH Hausgeräte AG). Durch den Abend führte Anka Ebel.

Zwei ineinandergreifende Hände in den Regenbogenfarben der LSBTQIA+-Community.
 

Diese Frage steht im Mittelpunkt der vierten Veranstaltung unserer Reihe zu Themen der LSBTQIA+-Community am Montag, 22. Juni, um 19 Uhr in der Landesvertretung Baden-Württemberg beim Bund in Berlin. Erik Flügge, Honorarprofessor für Kommunikation und Marketing an der Hochschule Darmstadt, spricht darüber, wie gesellschaftliche Spannungen einordnen lassen. Wie kommen Menschen ins Gespräch, auch wenn sie unterschiedliche Perspektiven auf ein Thema haben und verschiedener Meinung sind?

Die These des Experten für Beteiligungsformate: Zusammenhalt entsteht nicht trotz Meinungsverschiedenheiten, sondern im Umgang mit ihnen. Die Frage lautet ja nicht „Warum können wir nicht alle einer Meinung sein?", sondern „Wie halten wir eine Gesellschaft zusammen, in der wir es eben nicht sind?" Werden die Gräben immer weiter vertieft, wird es schwierig: Unsere Gesellschaft und die Demokratie benötigen ein Mindestmaß an gemeinsamer Gesprächsfähigkeit.

Ministerpräsident Cem Özdemir und Innenminister Manuel Hagel sitzen auf der Länderbank im Bundesrat.
© Bundesrat - Liesa Johannssen

Am vergangenen Freitag nahm Ministerpräsident Cem Özdemir erstmals in seiner neuen Rolle an der Bundesratssitzung teil. Das Plenum wählte zudem den baden-württembergischen Innen-, Digital- und Europaminister Manuel Hagel zum Vorsitzenden des Ausschusses für Fragen der Europäischen Union. Für zehn vom Bundestag beschlossene Gesetze gab der Bundesrat am 12. Juni 2026 grünes Licht. Die Länder äußerten sich auch zu zahlreichen Gesetzesvorhaben der Bundesregierung. Im Zentrum der Debatten: die geplante Krankenkassenreform und das Gebäudemodernisierungsgesetz, Nachfolger des Heizungsgesetzes. Der Bundesrat ließ drei Gesetze aus dem Bundestag passieren, die nun in Kraft treten können, darunter die Apothekenreform. Apotheken können künftig mehr Impfungen anbieten und in bestimmten Fällen verschreibungspflichtige Medikamente auch ohne Rezept ausgeben dürfen.

Wie das Land abgestimmt hat und was der Bundesrat in den Stellungnahmen fordert: Dazu mehr Informationen unter „Bundesratsinitiativen und Abstimmungen“ auf unserer Website sowie auf der Website des Bundesrates.

 

Die Hohenheimer Gärten feiern Jubiläum – und das mit einem spektakulären Programm. Was einst als herzogliche Gartenanlage startete, ist heute ein grünes Juwel. Vom 13. bis 21. Juni dreht sich alles um „Wilde Vielfalt im Garten": Expertinnen und Experten führen Besucherinnen und Besucher zu Insekten, Ameisen, Spinnen, Wild- und Heilpflanzen. Ein Besuch lohnt sich immer: Für Neugierige, Familien und alle, die einfach mal tief durchatmen wollen.250 Jahre botanische Geschichte haben viel zu bieten.