Veranstaltungen „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Im Rahmen des Jubiläums „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ finden in Baden-Württemberg im Jahr 2021 eine Reihe von Veranstaltungen und Projekten statt. In Kooperation mit den beiden Israelitischen Religionsgemeinschaften Baden und Württemberg hat das Staatsministerium die nachfolgende Übersicht zusammengestellt.

    • Stadtbibliothek Heilbronn im K3

    Bilderbuchkino: Ein Pferd zu Channukka

    11.00 Uhr und 14.00 Uhr, Bilderbuchkino für Kinder ab 4 Jahren mit Begleitperson

     

    Hannah wünscht sich sehnlichst ein Pferd. Als ihr Wunsch zu Channukka in Erfüllung geht, kann sie sich aber nicht lange daran erfreuen. Denn das sprechende Pferd Golda stürzt Familie Rosenbaum in ein totales Chaos.

     

    Eintritt frei, Anmeldung in der Kinderbibliothek oder unter Tel.:  07131/56-3277 und 56-2672

     

    Veranstalter: Stadtbibliothek Heilbronn

    • Stuttgart

    Spuren jüdischen Lebens rund ums Stuttgarter Rathaus

    Im 19. Jahrhundert entstand in Stuttgart wieder eine jüdische Gemeinde. Dies trug nachhaltig zur Entwicklung in Württemberg bei: ökonomisch, kulturell und sozialpolitisch. Dennoch schlug den jüdischen Mitbürger/-innen oft eine starke Ablehnung entgegen. Dieser Stadtspaziergang zwischen Stiftskirche und Wilhelmsbau folgt den Spuren dieses Wirkens und macht Vergessenes wieder lebendig.

     

    Treffpunkt: Vor dem Haupteingang der Stiftskirche in Stuttgart

     

    Veranstalter: Buch & Plakat Antiquariat und Agentur für Lesefreude, Kultur- und Stadtgeschichte

    • Stuttgart, Haus der Bessarabiendeutschen

    Kulturtag: Deutsche und Juden als Minderheiten in Bessarabien

    Der Bessarabiendeutsche Verein in Stuttgart widmet seinen diesjährigen Kulturtag dem Thema „Deutsche, Juden und andere Völker in Bessarabien“. Die ganztägige Veranstaltung umfasst wissenschaftliche und kulturelle Beiträge sowie eine Ausstellungseröffnung.

     

    Weitere Informationen und Anmeldung

     

    • Martinskirche Münsingen

    Literaturgottesdienst: „Das Kind von Noah“ von Eric-Emmanuel Schmitt

    Erzählt wird die Geschichte von Joseph, einem 7-jährigen jüdischen Jungen – von Flucht und Verfolgung durch die Nazis und wie er die Schrecken des Krieges übersteht. Das Literaturteam gestaltet die heitere Dramatik des Buches in gespielten Dialogen und Lesungen.

     

    Weitere Informationen und Anmeldung

    • Buttenhausen

    Kalligraphie-Workshop mit Tobias Christ: "Gott sah in die Torah und schuf die Welt" (Bereschith rabba 1.61)

    Aleph Tav, Zahlen und Zeichen, Tusche, Feder und Papier.
    Einführung in das Geheimnis der hebräischen Buchstaben, mit Kalligraphie-Workshop. Die Teilnehmer begeben sich auf eine Reise in die Welt der hebräischen Buchstaben. Gemeinsam wird versucht, jedes einzelne der 22 Zeichen zu betrachten und kennenzulernen. Anschließend können erste eigene Schreibversuche mit Feder und Tusche unternommen werden.

     

    Weitere Informationen und Anmeldung

     

    Ausstellung „SateLIT1: Planet Motzstraße. Else Lasker-Schülers Lebenszeichen aus Berlin“

    Wie lässt sich die Wirkmächtigkeit von Büchern vermitteln? Welche Rolle können Literatur-Archive dabei spielen? Ausgehend von Fundstücken aus den Marbacher Archiven soll auf neue, spannende Weise gezeigt werden, was Literatur alles auslösen kann. Das Deutsche Literaturarchiv Marbach und die Stiftung Brandenburger Tor initiieren hierzu gemeinsam ein neues Format: den SateLIT als eine sich wechselseitig befruchtende Mischform zwischen Veranstaltung und Ausstellung.

     

    Die erste Ausgabe „SateLIT 1: Planet Motzstraße. Else Lasker-Schüler – Lebenszeichen aus Berlin“ beleuchtet anhand von Materialien aus dem Archiv in Marbach die Person Else Laker-Schüler als Briefschreiberin, Berliner Original und Gesellschaftskritikerin.

    • Reutlingen

    Gesprächsabend: 1.700 Jahre jüdisches Leben – Der Reichtum der Geschichte und wachsender Antisemitismus heute

    Was verbindet Juden und Nichtjuden in Deutschland nach 1700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland?
    Die jüdische Psychologin Barbara Traub und der protestantische Religionswissenschaftler Michael Blume schildern, welche kulturellen Impulse und jüdischen Persönlichkeiten sie besonders faszinieren und diskutieren über den Schatz der kulturellen Geschichte und die aktuellen Bedrohungen.

     

    Weitere Informationen und Anmeldung

    • Volkshochschule Heilbronn

    Vortrag: Ein Rabbiner im kulturellen Herzen Heilbronns der 20er Jahre

    mit  Günter Spengler

     

    Bezirksrabbiner Dr. Max Beermann wirkte deutschlandweit im jüdischen Leben und als Lehrer deutschsprachiger Kultur in den Heilbronner Bildungseinrichtungen.

     

    Veranstalter: Volkshochschule Heilbronn

    • Karlsruhe

    Workshop: „Choreografische Werkstatt: TanzSkizzen – eine künstlerische Hommage an Charlotte Salomon (1917/Berlin – 1943/Auschwitz)“

    Mit dem Komponisten und Pianisten Itay Dvori wurde die Idee entwickelt, im Herbst 2021 einen gemeinsamen Workshop in Karlsruhe stattfinden zu lassen, um sich in der gegenseitigen künstlerischen Arbeit explorierend und improvisierend kennenzulernen mit dem Ziel, 2022 dann ggf. an einer gemeinsamen künstlerischen Performance in Berlin zu arbeiten, wo sich auch der Lebensmittelpunkt Charlotte Salomons befand vor Ihrem französischen Exil. Dabei dient das aus Bildern, Textfragmenten und Musikangaben bestehende innovative Werk Charlotte Salomons "Leben? Oder Theater?" als Vorlage zur szenisch-choreografischen Arbeit sowie als Inspiration für musikalische Improvisation zu dieser frühen Form einer "Graphic Novel". Anliegen ist die schöpferische Suche nach einem individuellen Zugang sowie einer Aktualisierung der biografischen Grundthemen Charlottes, die auch und gerade heute aktueller denn je sind. Eine Spurensuche auf dem Weg zu Formen künstlerischer Erinnerungsarbeit.

     

    TanzKunst/Performances

    • Karlsruhe

    Workshop: „Choreografische Werkstatt: TanzSkizzen – eine künstlerische Hommage an Charlotte Salomon (1917/Berlin – 1943/Auschwitz)“

    Mit dem Komponisten und Pianisten Itay Dvori wurde die Idee entwickelt, im Herbst 2021 einen gemeinsamen Workshop in Karlsruhe stattfinden zu lassen, um sich in der gegenseitigen künstlerischen Arbeit explorierend und improvisierend kennenzulernen mit dem Ziel, 2022 dann ggf. an einer gemeinsamen künstlerischen Performance in Berlin zu arbeiten, wo sich auch der Lebensmittelpunkt Charlotte Salomons befand vor Ihrem französischen Exil. Dabei dient das aus Bildern, Textfragmenten und Musikangaben bestehende innovative Werk Charlotte Salomons "Leben? Oder Theater?" als Vorlage zur szenisch-choreografischen Arbeit sowie als Inspiration für musikalische Improvisation zu dieser frühen Form einer "Graphic Novel". Anliegen ist die schöpferische Suche nach einem individuellen Zugang sowie einer Aktualisierung der biografischen Grundthemen Charlottes, die auch und gerade heute aktueller denn je sind. Eine Spurensuche auf dem Weg zu Formen künstlerischer Erinnerungsarbeit.

     

    TanzKunst/Performances

Hinweis: Corona-bedingt sind bei den einzelnen Veranstaltungen Änderungen im Termin, Format und Ablauf möglich. Informationen dazu erhalten Sie direkt bei den Veranstaltern.

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