Artenvielfalt

Umweltakademie mit neuem Programm

Ein Admiral (Vanessa atalanta) sitzt bei Bergatreute auf einer Rainfarn-Phazelie (Phacelia tanacetifolia). (Foto: © dpa)

Die Umweltakademie Baden-Württemberg hat ein neues Programm. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Wissensvermittlung zur Artenvielfalt.

Mit neuen Bildungsangeboten will die Akademie für Natur- und Umweltschutz beim Umweltministerium Baden-Württemberg stärker als bisher Kenntnisse und Erfahrungswissen zur Artenvielfalt vermitteln. „Wir bauen die Umweltakademie zu einem echten Fort- und Weiterbildungszentrum für Artenwissen aus“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. „Damit setzen wir unseren Auftrag aus der Landesinitiative „Integrative Taxonomie“ um.“

Vom Bestimmungskurs für Moose bis zur Erfassung von Kleinsäugern, vom Thema Ackerwildkräuter bis zu Schwebfliegen, Heuschrecken und Laufkäfern biete die Umweltakademie in diesem Jahr eine umfangreiche Palette an Workshops und Seminaren zum Artenwissen und zu naturschutzrelevanten Fachkenntnissen an. „Es geht zunächst darum, Interesse für die Natur zu wecken“, so Akademieleiter Claus-Peter Hutter. „In einem zweiten Schritt wollen wir mit unseren Angeboten fundierte Kenntnisse vermitteln, die jede Einzelne und jeden Einzelnen befähigen, die Artenvielfalt zu schützen.“

Teil der Initiative „Integrative Taxonomie“

Um das Thema Taxonomie und Biodiversität einerseits auf eine fundierte Basis zu stellen und andererseits breit vernetzt in die Gesellschaft zu tragen, kooperiert die Umweltakademie bei der Ausrichtung ihrer Seminare und Erstellung der Materialien mit Partnern aus Wissenschaft, Bildung und Gesellschaft beispielsweise mit den Staatlichen Naturkundemuseen und den Naturschutzzentren. Trotz Covid-19-Pandemie wurden schon im vergangenen Jahr die ersten Kurse zum Artenwissen durchgeführt, umgesetzt und dabei Akzente gesetzt. 2021 sind zunächst zahlreiche Veranstaltungen im Online-Format geplant. „Diese Digitalisierung ist nicht nur Mittel zur Vermeidung von Kontakten, sondern sie ermöglicht es auch, weitere Interessentenkreise zu erschließen“, sagte Hutter. Neben Online-Formaten werde es aber auch Präsenzveranstaltungen wie Bestimmungskurse und Exkursionen geben. 

Zur Stärkung der taxonomischen Kompetenz und zur Vermittlung von Artenwissen in Forschung, Hochschullehre sowie in der breiten Fort- und Weiterbildung in Baden-Württemberg hat die Landesregierung Baden-Württemberg im November 2019 beschlossen, ein Zentrum für Integrative Taxonomie einzurichten. Die Initiative umfasst zwei Säulen: den Ausbau der Akademie für Natur- und Umweltschutz als Fort- und Weiterbildungszentrum für Taxonomie und Biodiversität sowie ein Synthese-Zentrum »Integrative Taxonomie« für den Bereich von Forschung und Lehre. Hierfür werden zwei Professuren neu eingerichtet: im Bereich »Integrative Taxonomie der Insekten« an der Universität Hohenheim und im Bereich »Biodiversitätsmonitoring« als gemeinsame Berufung von Universität Hohenheim und dem Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart.

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