Verkehr

Umgehungsstraße entlastet Pfullendorf

Ausschnitt aus der Multimedia-Reportage zur Verkehrsfreigabe des zweiten Abschnitts der Ortsumfahrung Pfullendorf

Das Regierungspräsidium Tübingen hat den gesamten zweiten Abschnitt der Ortsumfahrung Pfullendorf für den Verkehr freigegeben. Das Verkehrsministerium und das Regierungspräsidium Tübingen begleiten die Freigabe der Strecke mit einer informativen Website.

Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit wird das Regierungspräsidium Tübingen am Donnerstag, 19. November 2020, gegen 16 Uhr den gesamten zweiten Abschnitt der Ortsumfahrung Pfullendorf für den Verkehr freigegeben. Coronabedingt konnte vor Ort leider keine feierliche Veranstaltung durchgeführt werden. Stattdessen begleiten das Verkehrsministerium und das Regierungspräsidium Tübingen die Freigabe der Strecke mit einer informativen Website. Interessierte finden dazu Videobotschaften von Verkehrsminister Winfried Hermann, Regierungspräsident Klaus Tappeser, Landrätin Stefanie Bürkle (Landkreis Sigmaringen) und Bürgermeister Thomas Kugler (Stadt Pfullendorf) sowie zahlreiche Hintergrundinformationen, Bilder und Videos zur Maßnahme.

Umgehungsstraße fängt Durchgangsverkehr ab

Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: „Viele Landes- und Kreisstraßen laufen sternförmig auf Pfullendorf zu und belasten die Stadt. Da ist es gut, dass Pfullendorf nun eine Umgehungsstraße hat, die den Durchgangsverkehr abfängt und die Innenstadt von Lärm und Schadstoffen entlastet. Die Ortsumgehung steigert die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger deutlich.“.

Bereits vor zwei Jahren wurde die Kreisstraße zwischen der Landesstraße L 201 und der Landesstraße L 268 bei Wattenreute als Teilstück der neuen Ortsumfahrung um- und ausgebaut und für den Verkehr freigegeben. Um die Zufahrt zum Gewerbegebiet Hesselbühl aufrecht zu erhalten, wurde im Rahmen des aktuellen Ausbaus zuerst das westliche Teilstück hergestellt und im Juni 2020 in Betrieb genommen. Dieses Teilstück verläuft vom bisherigen Ende des ersten Abschnittes bis zur neuen Zufahrt Hesselbühl. Anschließend wurde dann die bisherige Zufahrt zum Gewerbegebiet Hesselbühl als zweites Teilstück zur neuen Landesstraße ausgebaut.

Land investiert 17 Millionen Euro

Regierungspräsident Klaus Tappeser sagte: „Die Ortsumgehung Pfullendorf ist ein wichtiger Bestandteil der Nord-Süd-Verkehrsbeziehungen im Regierungsbezirk Tübingen. Mit dem Ende des zweiten Bauabschnitts erfahren die Stadt Pfullendorf und auch die Verkehrsteilnehmenden eine deutliche Entlastung. Ich bedanke mich bei allen vom Ausbau Betroffenen für das Verständnis und die Geduld, die für eine derartige Baumaßnahme stets aufgebracht werden müssen und wünsche gute Fahrt.“

Die Länge des zweiten Bauabschnitts der Ortsumfahrung Pfullendorf beträgt rund 3,3 Kilometer. Insgesamt wurden vier Brückenbauwerke hergestellt, darunter eine Bahnunterführung. Die Baukosten belaufen sich auf rund 17 Millionen Euro, davon 0,7 Millionen Euro für den Grunderwerb. Die Kosten werden vom Land getragen. Die prognostizierte Verkehrsbelastung liegt bei 5.750 Kraftfahrzeugen pro Tag, davon acht Prozent Schwerverkehr. Der Durchgangsverkehr in der Stadt selbst wird sich voraussichtlich um etwa ein Drittel reduzieren.

Multimedia-Reportage zur Verkehrsfreigabe

Aktuell finden abseits der Ortsumgehung entlang der Landesstraße L 194 in Richtung Ostrach ab dem Kreisverkehr Friedhofstraße/Landesstraße L 194 bei Pfullendorf bis zur Brücke über den Andelsbach noch Leitungsbauarbeiten zur Ableitung eines Teils des Straßenoberflächenwassers statt. Diese Arbeiten erfolgen in Kombination mit einer Erneuerung des Fahrbahnbelags unter Vollsperrung und sollen voraussichtlich noch im Dezember 2020 abgeschlossen werden.

Für das multimediale Reportage-Format werden neben Texten und Fotos auch Audios und Videos genutzt. Daher sollten die Lautsprecher eingeschaltet sein. Mit dem Mausrad oder den Pfeiltasten auf der Tastatur wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen. Am rechten Bildschirmrand befindet sich zudem eine Navigationsleiste der einzelnen Kapitel. Empfohlen wird, am rechten Bildschirmrand den „Vollbildmodus“ zu aktivieren. Falls die Multimedia-Reportage auf dem Smartphone aufgerufen wird, wird die Website im Querformat optimal dargestellt. Bei einigen Browsern und mobilen Geräten kann es zu technischen Einschränkungen beim „Autoplay von Videos mit Ton“ kommen. Empfohlen werden die Browser Chrome und Firefox.

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