Kultur

Staufermedaille für indische Filmjournalistin Uma da Cunha

Die Staufermedaille ist eine besondere, persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg.

Staatssekretärin Sandra Boser hat der indischen Filmjournalistin Uma da Cunha die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg in Gold überreicht. Uma da Cunha trägt mit großem Einsatz weltweit zum interkulturellen Austausch bei.

Für ihre Verdienste um die Filmbranche – insbesondere für das Indische Filmfestival in Stuttgart – sowie für ihren wertvollen Beitrag beim Ausbau der deutsch-indischen Beziehungen, ist die Filmjournalistin Uma da Cunha von Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit der Staufermedaille des Landes in Gold ausgezeichnet worden. Staatssekretärin Sandra Boser hat ihr die Ehrung im Rahmen des Indischen Filmfestivals heute am 20. Juli 2022 in Stuttgart überreicht. „Uma da Cunhas großer Einsatz für das indische Independent Kino und das damit verbundene Interesse an gesellschaftlichen und politisch relevanten Themen, spiegelt ihre zutiefst soziale und menschliche Haltung wider. Sie engagiert sich energisch für die Rechte von Frauen und unterstützt Regisseurinnen dabei, mit ihren Filmen und Themen weltweit auf Festivals präsent zu sein,“ sagt Staatssekretärin Boser. Sie ergänzt: „Als Kuratorin und enge Beraterin des Indischen Filmfestivals Stuttgart hat sie einen großen Anteil daran, dass das Indische Filmfestival heute zu den größten seiner Art in Deutschland und Europa zählt. Das gestiegene Interesse Baden-Württembergs an Indien und die daraus erwachsene partnerschaftliche Verbundenheit mit dem indischen Bundesstaat Maharashtra wurde wesentlich durch das Festival und die Arbeit von Frau da Cunha mitbestimmt.“

Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg

Die Staufermedaille ist eine besondere, persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Leistungen um das Land Baden-Württemberg und seine Bevölkerung. Die Staufermedaille zeichnet Verdienste um das Gemeinwohl aus, die im Rahmen eines in der Regel ehrenamtlichen, gesellschaftlichen oder bürgerschaftlichen Engagements erworben wurden. Sie wird in der Regel in Silber vergeben, in seltenen Fällen auch in Gold. Ausgezeichnet werden Verdienste, die in der Regel über die eigentlichen beruflichen Pflichten hinaus und über viele Jahre hinweg erbracht worden ist.

Uma da Cunha

Uma da Cunha wurde am 12. April 1933 in Pakistan geboren und lebt heute in Mumbai, der indischen Partnerstadt Stuttgarts. Als Journalistin und Casting Agentin ist sie eine versierte Kennerin des indischen unabhängigen Kinos. Neben ihrer Tätigkeit als Kuratorin und enge Beraterin des Indischen Filmfestivals Stuttgart seit dessen Anfängen betreut sie auch andere Filmfestivals, unter anderem in London und Los Angeles. Als Journalistin und Herausgeberin der Filmfachzeitschrift FilmIndiaWorldwide hat sich Uma da Cunha intensiv mit der indischen Filmgeschichte sowie dem zeitgenössischen indischen Kino auseinandergesetzt. Als Public Relations Managerin und Casterin hat sie auch internationale Großproduktionen, wie beispielsweise die in Indien durchgeführten Dreharbeiten zu James Bond „Octopussy“ betreut.

Seit Gründung des Indischen Filmfestivals Stuttgart 2004 ist Uma da Cunha als Beraterin, Kuratorin und Vermittlerin Teil des Festivalteams und in die Programmplanungen der jeweiligen Festivalausgaben von Beginn an involviert. In ihrer Funktion als Botschafterin des indischen Independent-Kinos hat sie mit großem Einsatz Verbindungen zwischen den Filmschaffenden aus Indien und den Filmfestivals weltweit geknüpft. Durch ihre Empfehlung waren bereits in den ersten Jahren namhafte Filmemacherinnen und Filmemacher aus Indien in Stuttgart zu Gast. Durch ihre langjährigen Erfahrungen und ihre kuratorische Arbeit hat Uma da Cunha international höchstes Ansehen gewonnen. Damit hat sie dem Indischen Filmfestival Stuttgart von Beginn an die nötige Reputation verliehen.

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