Pressemitteilung

Forschung
  • 14.12.2018

Spitzenposition bei Innovationen

  • Ein mit einem 3D Drucker fertig gestelltes Modell einer menschlichen Hand (Bild: © dpa).

Baden-Württemberg bleibt in Sachen Innovation in der EU weiter die Nummer 1. Auf dem sogenannten Innovationsindex liegt der Südwesten vor Bayern und der Île de France. Die Spitzenposition des Landes hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich gefestigt.

Baden-Württemberg ist im EU-Vergleich auch 2018 die Region mit dem höchsten Innovationspotenzial. Der Südwesten liegt damit vor Bayern und der französischen Hauptstadtregion Île de France, wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg am Freitag mitteilte. Dabei halte sich das Innovationspotenzial stabil, habe sich aber leicht aufwärts gerichtet entwickelt. Im deutschlandweiten und europäischen Vergleich liegt der Südwesten damit im Durchschnitt.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut hat die erneute Spitzenposition Baden-Württembergs beim EU-Innovationsindex als Erfolg bezeichnet, jedoch weitere Anstrengungen gefordert, um bei der Innovationsdynamik wieder zuzulegen. Mit einem Indexwert von 82 Punkten liegt der Südwesten in der Berechnung 2018 dabei mit deutlichem Abstand an der Spitze des Innovationsvergleichs.

Auch bei der Digitalisierung Innovationsstandort bleiben

„Baden-Württemberg zählt zu den innovationsstärksten Regionen Europas. Besonders erfreulich dabei ist, dass sich diese Spitzenposition in den letzten Jahren kontinuierlich gefestigt hat“, sagte Hoffmeister-Kraut. Ziel müsse sein, dass der Südwesten auch in der zunehmend digitalisierten Zukunft führender Innovations- und Wirtschaftsstandort bleibe.

Zur Tatsache, dass sich die Innovationsdynamik im Trend der letzten Jahre zwar geringfügig aufwärts, aber dennoch nur durchschnittlich entwickelt habe, sagte Hoffmeister-Kraut: „Durchschnitt kann nicht unser Anspruch sein. In der Innovationsdynamik müssen wir wieder zulegen, wenn wir im globalen Wettbewerb weiter auf der Gewinnerseite stehen wollen.“ Entscheidend werde in der Zukunft deshalb sein, dass neben der hohen Innovationsintensität der Großunternehmen aus dem Südwesten sich auch die kleinen und mittleren Unternehmen wieder stärker am Innovationsgeschehen beteiligten, betonte die Wirtschaftsministerin.

Stellschraube dafür sei unter anderem die steuerliche Förderung von Forschungs- und Entwicklungsausgaben für kleine und mittelgroße Unternehmen. Hoffmeister-Kraut: „Wir fordern diese Möglichkeit seit langem. Der Bund muss jetzt endlich zügig liefern, damit diese auch zeitnah eingeführt wird.“

Auch die zügige Verabschiedung eines Fachkräfte-Zuwanderungsgesetzes stehe ganz oben auf der Tagesordnung. Hoffmeister-Kraut: „Der Wettbewerb um Fachkräfte und die zunehmenden Fachkräfteengpässe werden immer mehr zum Wachstumshemmnis für unsere Wirtschaft. Darum ist aus baden-württembergischer Sicht die Zuwanderung von Fachkräften entscheidend. Ein Vorschlag des Bundesinnenministers dafür liegt auf dem Tisch. Im Sinne der Wirtschaft im Land muss dieser zeitnah vorangebracht werden.“

Auch das Wirtschaftsministerium selbst werde weiter die Anstrengungen der Wirtschaft für eine gesteigerte Innovationsdynamik unterstützen. So werde beispielsweise die erfolgreiche Digitalisierungsprämie deutlich aufgestockt. Zudem sei ein Aktionsprogramm für Künstliche Intelligenz für den Mittelstand geplant, sagte Hoffmeister-Kraut.

Statistisches Landesamt: Innovationsindex 2018 für die Kreise und Regionen in Baden-Württemberg

Statistisches Landesamt: Methodische Erläuterungen zum Innovationsindex 2018 für die Länder und Regionen der Europäischen Union

Quelle: dpa und Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohungsbau


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