Innovation

Popup Labor BW 2019 an drei weiteren Standorten

Nach einer erfolgreichen Pilotphase wird das Popup Labor BW im Jahr 2019 an drei weiteren Orten im Land stattfinden. Das Projekt bietet kleinen und mittleren Unternehmen ein Forum für Innovationsimpulse und digitale Transformation.

Das Popup Labor BW wird 2019 an drei weiteren Orten in Baden-Württemberg Halt machen. Im Bewerbungsverfahren konnten sich die Standorte Bruchsal, Leutkirch mit Wangen/Baienfurt sowie Bad Mergentheim mit Tauberbischofsheim durchsetzen. Dies gab Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut in Stuttgart bekannt. Nach einer erfolgreichen Pilotphase soll das Projekt in diesem Jahr weiter ausgebaut werden. Interessierte Regionen konnten sich bis zum 9. Mai 2019 als einer der nächsten drei Standorte bewerben. „Wir haben starke Bewerbungen aus insgesamt 18 Regionen erhalten. Das ist ein Beleg dafür, dass wir mit unseren Popup Laboren einen Bedarf treffen. Außerdem zeigt dies, dass wir starke Akteure vor Ort haben, die sich mit Nachdruck für die Zukunftsfähigkeit ihrer Region einsetzen“, lobte die Wirtschaftsministerin.

„Mit den Popup Laboren bieten wir dem Mittelstand ortsnah beste Bedingungen, um neue Wege zu erproben und innovative Ideen und erfolgreiche Geschäftsmodelle zu entwickeln. Denn die Digitalisierung zwingt nicht nur die großen Unternehmen, sondern auch die kleinen und mittelständischen Firmen zum Handeln. Egal, ob lokaler Bäcker oder Schreiner, ob Einzelhändler oder Maschinenfabrikant: Alle müssen sich auf die vernetzte Welt einstellen“, so Hoffmeister-Kraut. Kleinen und mittelständischen Unternehmen fehle aber im Gegensatz zu den großen Unternehmen oft der direkte Zugang zu theoretischem Wissen und praktischer Umsetzung. „Die ‚Popup Labore BW‘ schließen diese Lücke und bieten ein Forum für Innovationsimpulse im Mittelstand.“ Die Angebote seien zudem niedrigschwellig sowie für die Teilnehmenden kostenfrei. „Unser klarer Anspruch ist es, Baden-Württemberg auch in Zukunft als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort zu positionieren. Wir wollen weiter auf der Gewinnerseite stehen. Das geht aber nur, wenn unsere Mittelständler nicht den Anschluss verlieren“, so Hoffmeister-Kraut.

Popup Labore zeigen digitalen Arbeitsalltag

Die Popup Labore sollen zeigen, wie kleine und mittlere Unternehmen mit neuen Technologien, Verbraucher-Trends oder der digitalen Transformation Schritt halten können, wie man sie angeht und damit noch dazu zum Vorreiter werden kann. Kleine und mittelständische Unternehmen seien der Motor der Wirtschaft im Südwesten, betonte die Ministerin. Gründer, Start-ups und innovative, kreative Köpfe könnten sich in den Lern- und Experimentierräumen ausprobieren, austauschen und vernetzen.

„Ich bin überzeugt, dass wir gute Partner vor Ort gefunden haben. Damit ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Popup Labore gegeben. Zugleich freut es mich, dass wir eine ausgewogene regionale Verteilung in Baden-Württemberg erreichen konnten“, so Hoffmeister-Kraut. Aufgrund der großen Nachfrage in den Regionen sollen die Popup Labore künftig an weiteren Standorten realisiert werden.

Popup Labor Baden-Württemberg

Im Rahmen des vom Technologiebeauftragten der Landesregierung Baden-Württemberg, Prof. Dr. Wilhelm Bauer, konzipierten „Popup Labor BW“ können sich kleine und mittlere Unternehmen vor Ort mit technologischen und methodischen Trends beschäftigen. „Die wirtschaftliche Stärke Baden-Württembergs basiert zu großen Teilen auf kleinen und mittleren Unternehmen und deren Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit. Angesichts der digitalen Transformation und immer kürzer werdenden Innovationszyklen dürfen wir unsere Leistungsträger nicht allein lassen. Deshalb schaffen wir mit dem Popup Labor Lern- und Experimentierräume, in den sich die Unternehmen vor Ort mit Experten austauschen und an der Gestaltung der Zukunft arbeiten können“, führte die Wirtschaftsministerin aus.

Maßgeschneidertes Angebot für innovative Regionen

Das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderte Angebot richtet sich an Geschäftsführer, Fach- und Führungskräfte sowie Auszubildende von etablierten Unternehmen und Start-ups gleichermaßen. „Mir ist es wichtig, dass wir mit dem Popup Labor die konkreten Bedarfe der jeweiligen Region decken. Daher suchen wir im Vorfeld eines Popup Labors den Dialog mit den Unternehmen, um deren Wünsche und Bedarfe bei der Entwicklung des Programmes berücksichtigen zu können,“ so der Technologiebeauftragte.

Reportage zum Popup Labor

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg: Popup Labor BW

Zwei Bauarbeiter fügen beim Bau eines Holzhauses vorgefertigte Balken zu einer Hauswand aufeinander. (Foto: © dpa)
  • Holzbau

Gebäudeaufstockung in Holzbauweise in Esslingen-Berkheim

Das Wort-Bild-Logo der 17. Frauenwirtschaftstage 2021.
  • Gleichstellung

Auftaktveranstaltung der 17. Frauenwirtschaftstage am 27. September

Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Gründerszene

Vorstellung des ersten Start-up Atlas im Land

Verkehrsministerium (Bild: Joachim E. Roettgers GRAFFITI)
  • Verkehr

Mobilität und Digitalisierung rücken zusammen

Menschen gehen durch die Fußgängerzone.
  • Einzelhandel

Sofortprogramm für Einzelhandel und Innenstädte aufgelegt

  • Weltausstellung

Baden-Württemberg Haus auf der Expo 2020 Dubai

  • Haushalt

Baden-Württemberg robust aus der Krise bringen

Ein mit Solarzellen ausgerüstetes Einfamilienhaus.
  • Energieeffizienz

Studie: So muss ein zukunftsfähiges Gebäude-Energiegesetz aussehen

Motiv "Aufs Amt in Unterwäsche" zu digitalen Behördengängen der Kampagne "Alles beim Neuen".
  • Digitalisierung

Baden-Württemberg ist Spitzenreiter bei digitalen Verwaltungsleistungen

  • Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 21. September 2021

Ein Mann betankt ein Automobil mit Wasserstoff.
  • Wasserstoff

Wasserstoffverbrennungsmotoren als nachhaltige Alternative für Mobilitätswende

Visualisierung der künftigen Mensa der Universität Freiburg
  • Vermögen und Hochbau

Sanierung und Erweiterung der Mensa der Technischen Fakultät der Universität Freiburg beginnt

Der Roboter «Apollo» steht in einem Labor des Max Planck Instituts für intelligente Systeme in Tübingen. (Bild: Wolfram Kastl / dpa)
  • Künstliche Intelligenz

Bundesratantrag zu nachvollziehbaren KI-Regulierungen erfolgreich

  • Ressourceneffizienz

534.000 Euro für Förderung ressourceneffizienter Technologien

Kunststaatssekretärin Petra Olschowski übergibt dem Staatssekretär und Präsidenten des Bundes Deutscher Blasmusikverbände Dr. Patrick Rapp den Förderbescheid zum Neubau der Musikakademie des Bundes Deutscher Blasmusikverbände.
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Neun Millionen Euro für neue Blasmusikakademie in Staufen

Zwei Mitarbeiter erledigen letzte Arbeiten an dem Sende- und Empfangsgerät des Satelliten TerraSar-X. (Foto: dpa)
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Südwesten weiterhin Spitzenreiter bei FuE-Investitionen

Ein Bauarbeiter bedient eine große Baumaschine auf einer Autobahnbaustelle. (Bild: © dpa)
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Neue Schulungssoftware in der Straßenbauverwaltung sorgt für mehr Sicherheit

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Eine Lehrerin mit Mundschutz gibt zwei Schülern einer Grundschule im Rahmen der sogenannten "Lernbrücken" Nachhilfe.
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Großes Interesse am Kongress zur digitalen Bildung am 2. Oktober

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Zweitägiger f-cell-Kongress in Stuttgart

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Entschlossen gegen Hass und Hetze

Portrait von Finanzminister Dr. Danyal Bayaz
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125 Jahre Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg