Sommertour

Klima schützen mit gesunden Mooren

Eine Moorlandschaft bei Sonnenuntergang.

Umweltstaatssekretär Andre Baumann hat auf seiner Sommertour das Projekt Klimawandel und Trockenstress bei Torfmoosen im Südschwarzwald besucht.

Umweltstaatssekretär Andre Baumann hat im Rahmen seiner Sommertour das Projekt „Klimawandel und Trockenstress bei Torfmoosen im Südschwarzwald“ im Hinterzartener Moor besucht. Mit dem Forschungsvorhaben sollen Erkenntnisse über die genauen Ursachen und das Ausmaß der Schädigungen von Torfmoosen durch Trockenheit gewonnen werden. Träger des Projekts ist die Stiftung Naturschutzfonds.

„Die anhaltenden Trockenphasen der letzten Jahre beeinträchtigen unsere Moore in immer stärkerem Ausmaß“, betonte Staatssekretär Dr. Andre Baumann bei seiner Besichtigung des Projektes Klimawandel und Trockenstress bei Torfmoosen im Südschwarzwald der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg am 2. August 2022. In dem in diesem Frühjahr begonnenen zweijährigen Projekt werden die Ursachen und das Ausmaß der Schädigungen von Torfmoosen untersucht.

Enge Zusammenarbeit beim Moorschutz

„Wir haben eine besondere Verantwortung für den Erhalt dieses Lebensraumes. Moore erfüllen vielfältige Funktionen, sei es als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, als Kohlenstoffsenke oder auch als Wasserspeicher. In Baden-Württemberg befinden sich einige der größten und eindrücklichsten Moore Deutschlands“, hob der Staatssekretär hervor. Moore genießen einen hohen gesetzlichen Schutz. Das Land habe mit der 2014 begonnenen Moorschutzkonzeption ein breit aufgestelltes Konzept erarbeitet, das systematisch die Planung, Koordination und Umsetzung der Aktivitäten in Baden-Württemberg angeht. Die enge Zusammenarbeit zwischen Fachverwaltungen, amtlichem und ehrenamtlichem Naturschutz, Verbänden und Forschung komme dabei dem Moorschutz zugute.

Das Projekt der Stiftung Naturschutzfonds trage dazu bei, weitere Erkenntnisse im Management von Mooren des Südschwarzwaldes zu gewinnen. Aus den Ergebnissen sollen Handlungsempfehlungen erarbeitet werden. Einige der 32 Untersuchungsflächen liegen im Hinterzartener Moor, die weiteren in verschiedenen Mooren der Landkreise Waldshut und Breisgau-Hochschwarzwald.

Die landesweit tätige Stiftung Naturschutzfonds unterstützt seit über 40 Jahren Projekte des Naturschutzes, von Forschungsvorhaben bis hin zu Umweltbildungsmaßnahmen.

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