Aussenwirtschaft

„GlobalConnect“ auf der Landesmesse Stuttgart

Die „GlobalConnect“ auf der Messe Stuttgart ist eines der bundesweit größten Foren für Export und Internationalisierung. Ziel dieses Außenwirtschaftsforums ist es, vor allem kleine und mittelständische Unternehmen bei der Internationalisierung zu unterstützen.

Mit der GlobalConnect veranstaltet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus mit verschiedenen Partnern am 15. November 2022 eines der bundesweit größten Foren für Export und Internationalisierung auf der Messe Stuttgart. „Ziel dieses Außenwirtschaftsforums ist es, vor allem kleine und mittelständische Unternehmen bei der Internationalisierung zu unterstützen“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Dies ist aktuell so notwendig wie nie, denn wir sehen Rahmenbedingungen im In- und Ausland, die sich zunehmend verschlechtert haben.“

Zahlreiche Veranstaltungen wie der dritte Afrika Gipfel, die USA-Wirtschaftskonferenz, die China-Veranstaltung und das Osteuropaforum umrahmen den Messetag. In vielen Fachforen stehen handelspolitische Themen wie die künftigen Anforderungen aus dem deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und der zu erwartenden Regulierung der Europäischen Union (EU) auf der Agenda.

Podiumsdiskussion zu geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut wird neben der offiziellen Eröffnung der GlobalConnect, des dritten Afrika Forums und der Veranstaltung „China im Wandel“ mit hochkarätigen Gästen zu der Frage „Zeitenwende in der Außenpolitik und im globalen Handel?“ diskutieren. Neben der Wirtschaftsministerin werden der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Andreas Jung, der US-Generalkonsul Norman Thatcher Scharpf, die Botschafterin und Generalkonsulin  Dr. Christine Althauser (Skopje und Shanghai), der Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages Christian Erbe und der Präsident des Unternehmerverbandes Metall Baden-Württemberg Andreas Perrot auf dem Podium vertreten sein.

Ausgangslage der Podiumsdiskussion sind die aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen sich die Unternehmen gestellt sehen. Neben den Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine zählen hierzu die Entwicklungen im Indopazifik sowie der sich zuspitzende Konflikt zwischen China und Taiwan und die Rolle der USA in diesem Konflikt. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Es gilt, unseren Industrie- und Wirtschaftsstandort und seine internationale Wettbewerbsfähigkeit bei derart volatilen internationalen Bedingungen aufrecht zu erhalten.“ Dabei komme, so die Ministerin, eine Rückabwicklung der Globalisierung nicht in Betracht, da mit einer zu starken Binnenorientierung globale Fragen nicht zu lösen seien. „Vielmehr muss es jetzt darum gehen, in einer europäisch abgestimmten Strategie entschlossene Maßnahmen in Richtung eines multilateralen und regelbasierten Handels umzusetzen“, so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Kleine und mittlere Unternehmen sind Treiber der Internationalisierung

„Der Abschluss neuer Handelsabkommen der EU wie etwa mit dem Mercosur oder im indopazifischen Raum müssen oben auf der Agenda der kommenden EU-Ratspräsidentschaften stehen. Bei den künftigen Handelsabkommen der EU muss es daneben zwingend zu einer freundlicheren Ausgestaltung für kleine und mittlere Unternehmen kommen, denn diese sind weiterhin Treiber einer erfolgreichen und nachhaltigen Internationalisierung“, so die Ministerin.

Dabei gehe es nicht nur um die Frage zuverlässiger Partnerländer in den Bereichen Klima und Energie, sondern auch um eine aktive und partnerschaftliche Zuwendung hin zu lange vernachlässigten Wachstumsmärkten im indopazifischen Raum, in Südamerika und in Afrika. „Der dritte Afrika Gipfel bietet zahlreiche Informationen zu den Geschäftschancen in Afrika. Die Öffnung für neue Märkte bietet den Unternehmen auch die Chance, die dringend notwendige Diversifizierung internationaler Lieferketten anzugehen und so einseitige Abhängigkeiten zu vermeiden“, sagte die Wirtschaftsministerin. Darüber hinaus müsse auch ein neuer realistischer und strategischer Umgang mit autokratisch regierten Staaten wie China gefunden werden.

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