Auslandsreise

Europaminister Friedrich in Bosnien und Herzegowina und in Kroatien

Peter Friedrich, Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten (Bild: © dpa)

„Wir möchten im Rahmen der EU-Donauraumstrategie auch die Zusammenarbeit mit Bosnien und Herzegowina ausbauen. Gerade für die junge Generation in Ländern, die noch nicht in der EU sind, ist die Vernetzung mit anderen jungen Europäern wichtig“, erklärte der Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten Peter Friedrich in Sarajevo bei der Veranstaltung „European Youth Summit: 100 for the next 100 in the Danube region“.

Ziel dieses Forums ist es, 100 junge Menschen aus dem Donauraum und anderen südosteuropäischen Ländern mit unterschiedlichem Bildungs- und Berufshintergrund zusammenzubringen. So soll jungen Menschen die Möglichkeit geboten werden, direkt mit Entscheidungsträgern zu diskutieren. Gerade in Zeiten verbreiteter Jugendarbeitslosigkeit in Europa sei es besonders wichtig, über Fragen im Bildungswesen und auf dem Arbeitsmarkt zu sprechen und Perspektiven zu entwickeln, so Friedrich.

Vor dem Hintergrund der schlimmen Überschwemmungen in der Region betonte Friedrich: „Die Flutkatastrophe hat uns alle sehr betroffen gemacht. Baden-Württemberg leistet bereits Unterstützung für Hilfstransporte in die betroffenen Regionen und bietet Unterstützung für die notwendige Aufbauarbeit in Bosnien-Herzegowina an.“ Zudem trifft Minister Friedrich mit hochrangigen Regierungsvertretern zusammen, etwa mit dem Minister für Zivile Angelegenheiten Sredoje Nović und dem Hohen Repräsentanten Valentin Inzko.

Unmittelbar vor seinem Besuch in Bosnien und Herzegowina reiste der Minister am 3. und 4. Juni 2014 mit einer Delegation des Landkreistags Baden-Württemberg nach Kroatien. „Unsere Beziehungen zu Kroatien sind traditionell eng. Nach dem EU-Beitritt Kroatiens bieten sich weitere interessante Kooperationsmöglichkeiten im wirtschaftlichen und kommunalen Bereich sowie über EU-Förderprogramme an“, so Friedrich. „Die kommunale Zusammenarbeit spielt dabei eine ganz zentrale Rolle. Deshalb wollen wir auf diesem Feld weitere Kooperationsmöglichkeiten ausloten.“

„Unsere kroatischen Gesprächspartner, insbesondere im Parlament haben großes Interesse an den kommunalen Verwaltungsstrukturen und der Verwaltungsreform von 2005 gezeigt. Wir freuen uns, dass Gegenbesuche zur Vertiefung des Austausches bereits ins Auge gefasst wurden“, hob der Präsident des Landkreistags, Landrat Joachim Walter, hervor.

Minister Friedrich und die Delegation des Landkreistages besuchten Zagreb sowie die Gespanschaft Varaždin. Mit der Stadt Varaždin unterhält Ravensburg eine Partnerschaft. Auf dem Programm standen politische Gespräche, unter anderem mit dem Minister für Unternehmertum und Handwerk der Republik Kroatien Gordan Maras sowie mit der Assistenzministerin für Energie im Wirtschaftsministerium Sabina Škrtić. Daneben fanden Gespräche mit Vertretern der Gespanschaft Varaždin sowie mit Parlamentariern statt. Themen waren dabei insbesondere die Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene, im Energiebereich sowie bei der beruflichen Fachkräfteausbildung.

Baden-Württemberg und Kroatien verbindet seit 2004 eine gemischte Regierungskommission, die der Begleitung des Landes auf dem Weg in die Europäische Union und im Nachgang dient. Beide Länder arbeiten außerdem im Rahmen der EU-Donauraumstrategie intensiv zusammen. Kroatien und Baden-Württemberg haben gemeinsam insbesondere die Koordinierung des Wirtschaftsbereichs für die Donauraumstrategie übernommen. „Wir haben uns sehr gefreut, dass Kroatien den Weg zur EU-Mitgliedschaft erfolgreich beschritten hat und möchten weiterhin eng mit Kroatien zusammenarbeiten und wo nötig, den Staat unterstützen. Der EU-Beitritt Kroatiens ist auch ein wichtiger Schritt für die langfristige Sicherung der Stabilität in Südosteuropa“, sagte Minister Friedrich.

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