Medienbildung

Entwurf des Strategiepapiers Medienbildung im Beteiligungsverfahren

Eine Frau sitzt mit zwei Jungen vor einem Computer.

„Medienkompetenz ist die Schlüsselqualifikation für die Teilhabe in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft“, sagte die Ministerin im Staatsministerium, Silke Krebs. Das Kabinett hatte am Dienstag (27. Oktober 2015) den Entwurf zur Durchführung eines öffentlichen Beteiligungsverfahrens freigegeben.

Ab Freitag (30. Oktober 2015) haben Expertinnen und Experten, aber auch alle Interessierten, die Gelegenheit, sich über das Beteiligungsportal des Landes aktiv in die weiteren Überlegungen der Landesregierung zum Strategiepapier Medienbildung einzubringen. Bis zum 24. November 2015 kann der Entwurf kommentiert und können Verbesserungsvorschläge gemacht werden. Neben der Online-Konsultation ist außerdem ein öffentlicher Erörterungstermin im November dieses Jahres geplant. „Je mehr Menschen die verschiedenen Beteiligungsmöglichkeiten nutzen und sich einbringen, desto besser. Die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger werden uns dabei helfen, das Strategiepapier Medienbildung noch stärker auf die Bedürfnisse der Menschen in Baden-Württemberg auszurichten. Nur so können wir Baden-Württemberg weiter fit machen für die Chancen und Herausforderungen des digitalen Zeitalters“, betonte Ministerin Silke Krebs.

Medienkompetenz als Schlüsselkompetenz nachhaltig stärken

Ziel der Landesregierung sei es, die Medienkompetenz in Baden-Württemberg als Schlüsselkompetenz flächendeckend und nachhaltig zu stärken. „Das vorliegende Strategiepapier Medienbildung zeigt auf, wo Baden-Württemberg im Bereich der Medienbildung bereits steht und welche weiteren Umsetzungsschritte ergriffen werden sollen, um die Medienbildung in den Prozess des lebenslangen Lernens für alle Alters- und Gesellschaftsgruppen nachhaltig zu verankern“, erläuterte die Ministerin.

Ein wichtiger Meilenstein sei die Umsetzung der neuen Bildungspläne, durch die eine durchgängige und systematische Medienbildung so verankert werde, dass zukünftig alle Schülerinnen und Schüler mit einer fundierten Medienbildung die Schule verlassen werden.„Der geplante alltägliche Einsatz einer digitalen Bildungsplattform und Informatikangebote sollen die für eine zunehmend digitale Welt erforderlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler nachhaltig erweitern“, so die Ministerin. Auch die verbindliche Verankerung der Themen Medienkompetenz und -erziehung in allen Lehramtsstudiengängen sei ein zentraler Umsetzungsschritt. Zudem werde eine weitere Stärkung der Medienbildung in der Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte angestrebt. „Wir möchten in der Aus- und Weiterbildung vor allem auch die Kompetenzen stärken, die für neue Entwicklungen wie zum Beispiel die Vernetzung von Produktion, Vertrieb und Dienstleistungen zunehmend von Bedeutung sind“, betonte die Ministerin.

Die Landesregierung hatte im Februar 2013 einen umfassenden Strategieprozess zur Medienbildung eingeleitet. Der Entwurf des Strategiepapiers wurde in einer interministeriellen Arbeitsgruppe erarbeitet, in der neben dem Staatsministerium und den Partnern der Initiative Kindermedienland (Landesanstalt für Kommunikation (LFK), Südwestrundfunk (SWR), Landesmedienzentrum (LMZ), Medien- und Filmgesellschaft (MFG), Aktion Jugendschutz (ajs)) das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, das Innenministerium, das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren, das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und das Ministerium für Integration sowie das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft vertreten sind. Die Arbeitsgruppe hatte darüber hinaus insgesamt fünf „Runde Tische“ durchgeführt, um damit den Sachverstand externer Expertinnen und Experten sowie betroffener gesellschaftlicher Gruppierungen miteinzubeziehen.

Beteiligungsportal: Strategiepapier Medienbildung

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