Entwicklungspolitik

Fünfte Entwicklungspolitische Landeskonferenz

Peter Friedrich, Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten (Bild: © dpa)

Über 200 engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem ganzen Land diskutierten auf der fünften Entwicklungspolitischen Landeskonferenz in Stuttgart die gemeinsame entwicklungspolitische Agenda des nächsten Jahres.

„Der baden-württembergische Weg in der Entwicklungspolitik, der auf die Einbindung der engagierten Bürgerinnen und Bürger setzt, trägt Früchte. Gemeinsam haben wir die Entwicklungspolitik weiter in die Mitte der Gesellschaft gerückt, mit Innovationen bundesweite Akzente gesetzt und für mehr Engagement in der Entwicklungspolitik gesorgt“, machte Minister Peter Friedrich deutlich. Entwicklungspolitik sei mittlerweile eine Querschnittsaufgabe, die alle Ressortbereiche betreffe: Im Bereich der Wirtschaftspolitik vernetzte der entwicklungspolitische Unternehmensdialog Akteure aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft; die neue Beschaffungsanordnung für die Landesverwaltung ermögliche die Anwendung von nachhaltigen und fairen Kriterien beim Einkauf. In der Bildungspolitik werde die Bildung für nachhaltige Entwicklung zum Leitprinzip der neuen Bildungspläne. Mit dem „campusWELTbewerb“ und dem Austauschprogramm „ASA-Nachhaltigkeit verbindet.“ gebe es neue Angebote für das Engagement an Hochschulen. Schließlich sei die Entwicklungspolitik als internationaler Baustein in die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes integriert.

Mit allen Akteuren abgestimmt und gemeinsam agieren

„Entscheidend bleibt weiterhin, dass wir mit allen Akteuren abgestimmt und gemeinsam agieren – gerade wenn neue Herausforderungen auf uns zukommen, wie etwa die Krise in unserem Partnerland Burundi oder die Problematik von Vertreibung und Flucht. Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist die Grundlage unseres entwicklungspolitischen Handelns. Auch für unsere Partnerschaft mit der Provinz Dohuk, die aktuell im Nordirak unzählige Flüchtlinge beheimatet. Gemeinsam wollen wir für die Menschen eine stabile und nachhaltige Zukunft schaffen“, betonte der Minister.

Breiter Konsens bestand darin, die in Bürgerbeteiligung entstandenen Entwicklungspolitischen Leitlinien für Baden-Württemberg als gemeinsame Grundlage und Zielvorgabe weiterzuverfolgen. Peter Scherhans, der Beauftragte für den kirchlichen Entwicklungsdienst der evangelischen Landeskirche in Baden, dankte Minister Peter Friedrich im Namen des Rats für Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg für sein herausragendes Engagement für die baden-württembergische Entwicklungspolitik: „Dass dieses Politikfeld in unserem Bundesland einen neuen Stellenwert bekommen hat und die Initiativen des Landes in diesem Bereich auch bundesweit Modellcharakter bekommen haben, verdanken wir in wesentlichen Teilen dem großen, persönlichen Einsatz von Minister Friedrich.“ Seine Einladung zur Mitwirkung hätten die zivilgesellschaftlichen Akteure, Kommunen und die Kirchen in Baden-Württemberg gerne aufgegriffen. So sei ein breites Bündnis entstanden, das sich mit den Entwicklungspolitischen Leitlinien eine klare gemeinsame Strategie gegeben habe, die auch durch die Landesregierung und fraktionsübergreifend den Landtag mitgetragen wurde.

„Minister Friedrich hat sich dafür eingesetzt, dass wir in den letzten zwei Jahren zügig in die Umsetzung dieser Strategie gestartet sind: Neben dem Staatsministerium haben Wissenschafts-, Kultus-, Wirtschafts- und Umweltministerium neue entwicklungspolitische Schwerpunkte gesetzt. Hochschulen und Kommunen, Unternehmen und Vereine engagieren sich in bundesweit einmaligen, innovativen Initiativen. Wir hoffen sehr, dass unsere gemeinsamen Leitlinien und unser Zusammenwirken bei deren Umsetzung auch weiterhin die Grundlage für die Entwicklungspolitik des Landes bilden“, so Scherhans.

„Welt:Bürger gefragt!“

Unter dem Motto „Welt:Bürger gefragt!“ hat die Landesregierung im Jahr 2012 einen Beteiligungsprozess angestoßen, in dem neue Entwicklungspolitische Leitlinien für Baden-Württemberg erarbeitet wurden. Auf der Grundlage dieser Leitlinien berät ein Bündnis entwicklungspolitischer Akteure im Land regelmäßig die gemeinsame Agenda für das kommende Jahr. Dieses Beteiligungsformat der Entwicklungspolitischen Landeskonferenz ist bundesweit einmalig. Bis zur nächsten Konferenz 2017 begleitet der Rat für Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg – ein unabhängiges Expertengremium – die Umsetzung der Agenda. Der Beteiligungsprozess beruht auf der Idee der Subsidiarität mit dem Ziel von mehr Effizienz und Kohärenz in der Entwicklungspolitik.

Staatsministerium Baden-Württemberg: „Welt:Bürger gefragt!“

Evangelische Akademie Bad Boll: „Welt:Bürger gefragt!“

  • Landtag

„Unsere Strategie zahlt sich aus“

Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl im Gespräch mit Generalkonsul Ivan Sablić.
  • Feuerwehr

Unterstützung aus dem Land für Kroatien

Der scheidende Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, hält seine Abschiedsrede im Europäischen Parlament.
  • Europa

„Stuttgarter Rede zu Europa“

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Außenwirtschaft

„Eine Chance, die transatlantischen Beziehungen wiederzubeleben“

Anlage zur industriellen Produktion von Methangas
  • Energiewende

Zehntes Energiepolitisches Gespräch

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei seinem Video-Statement
  • Corona

Vorsorgendes Handeln ist erforderlich

Grenzübergang zwischen der Schweiz und Deutschland (Bild: © dpa) .
  • Coronavirus

Neue Regeln bei Einreise aus ausländischen Risikogebieten

Das Ufer der Donau bei Ulm
  • Zusammenarbeit

Land fördert Projekte im Donauraum

Logo der Heimattage 2021 in Radolfzell
  • Heimattage

Programm der Heimattage 2021 vorgestellt

Baden-Württemberg, Stuttgart: Ein Künstlerin betrachtet in der «Container-City» des Kunstvereins Wagenhalle e.V. einen Plan. (Bild: Marijan Murat/dpa)
  • Ländlicher Raum

Kunst- und Kulturprojekte im Ländlichen Raum fördern

Mit dem einmaligen Pilotprojekt „Digitaler Knoten Stuttgart“ wird in der Region Stuttgart in Zukunft ein ganzer Schienenknoten über alle Zuggattungen hinweg digital gesteuert. (Bild: Verkehrsministerium Baden-Württemberg)
  • Bahnverkehr

Nächster Meilenstein für den „Digitalen Knoten Stuttgart“

Eine Wildbiene sucht an Blüten des Mehlsalbeis nach Nektar. (Bild: © Uwe Anspach/dpa)
  • Artenschutz

Biologische Vielfalt stärken

Eine Patientin wird in einem Krankenhaus in Stuttgart in einem Computertomographen (CT) untersucht (Bild: © dpa)
  • Gesundheit

100 Millionen Euro für den Gesundheitsstandort

Porträtbild von Dr. Jutta Lang, Generalsekretärin der Führungsakademie Baden-Württemberg
  • Führungsakademie

Jutta Lang bleibt Generalsekretärin der Führungsakademie

Ein Mann zeigt Abstrich für das Testverfahren auf das Virus SARS-CoV-2.
  • Reiseverkehr

Umsetzung der Zwei-Test-Strategie in Baden-Württemberg

  • Regierungsinformation

„Unser Land meistert die Herausforderung“

Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit zwei Empfehlungsberichten des Normenkontrollrats Baden-Württemberg zu Möglichkeiten des Bürokratieabbaus im Bäckerhandwerk und beim Brandschutz
  • Bürokratieabbau

Neue Berichte des Normenkontrollrats

Guido Wolf, Minister der Justiz und für Europa (Foto: © dpa)
  • Ausschreitungen

Justizminister Wolf zu den Ereignissen in Washington

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei seinem Pressestatement zu den Ergebnissen der Beratungen von Bund und Ländern über die Verlängerung des Lockdowns
  • Corona

Lockdown bis Ende Januar verlängert

Guido Wolf, Minister der Justiz und für Europa (Foto: © dpa)
  • Europäische Union

Wolf zieht positive Bilanz der deutschen EU-Ratspräsidentschaft

Von Daheim
  • Regionalkampagne

Regionaltypische Spezialitäten aus Baden-Württemberg

Feuerwehrleute verladen eine Palette mit Hilfsgütern für das kroatische Erdbebengebiet auf einen LKW.
  • Feuerwehr

Feuerwehren aus dem Land helfen in Kroatien

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei der Aufzeichnung der Neujahrsansprache.
  • Neujahrsansprache

„Ein wunderbares Signal und Vorzeichen für das neue Jahr“

Die Fahnen Großbritanniens und der EU liegen nebeneinander.
  • Brexit

Baden-Württemberg plant neue Repräsentanz in London

Symbolbild: Künstliche Intelligenz – Ein humanoider Roboter (Bild: © Friso Gentsch/dpa)
  • Innovationspartnerschaft

Vernetzung für die Künstliche Intelligenz und Industrie 4.0