Europa

Empfang für ehrenamtliche Helfer bei Osteuropa-Hilfstransporten

Minister Peter Friedrich anlässlich eines Empfangs für 130 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bei den Hilfstransporten nach Osteuropa am 9. Dezember 2011 im Neuen Schloss in Stuttgart.

„Die Hilfsorganisationen zeigen auf ihre ganz persönliche Weise Bürgersinn und Empathie. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement und bürgerschaftlichen Einsatz setzen Sie Zeichen und tragen baden-württembergische Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit zu denen, die Hilfe benötigen. Sie erbringen den Beweis, dass man in unserer Gesellschaft nicht immer nur an sich und seinen eigenen Vorteil denkt, sondern auch ein Auge auf die Mitmenschen hat“, sagte der Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten Peter Friedrich anlässlich eines Empfangs für 130 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bei den Hilfstransporten nach Osteuropa im Neuen Schloss in Stuttgart.

„In ihrer freien Zeit fahren die Helferinnen und Helfer nach Rumänien und in die Ukraine, nach Serbien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Albanien, Ungarn, Armenien, Weißrussland, Litauen, Lettland, aber auch an die Moldau oder in den Kosovo. Dort werden Sie mit Begeisterung und Herzlichkeit empfangen“, unterstrich Minister Friedrich. Mit persönlichem Einsatz engagierten sie sich für Straßenkinder und Sozialwaisen oder für bedürftige Familien. Mit ihrem unermüdlichen Engagement für Behindertenheime, psychiatrische Einrichtungen oder für Suppenküchen, ebenso wie mit der Unterstützung in Not geratener Menschen mit Essenspaketen, Sachspenden oder durch humanitäre Projekte, seien die Helferinnen und Helfer zu Vorbildern geworden. „Dass man bereit ist, sich in den Dienst einer guten Sache zu stellen und das nicht nur für einen Tag, sondern über Jahre und Jahrzehnte hinweg, das verdient großen Respekt und Anerkennung“, betonte Minister Friedrich.

Der Einsatz der Hilfsorganisationen habe nicht zuletzt auch eine politische Dimension. Das Engagement konzentriere sich zum großen Teil auf die Länder der EU-Donauraumstrategie, die ein besonderes Anliegen der Landesregierung sei. „Die Strategie weckt große Erwartungen im Donauraum. Die Menschen erhoffen sich eine entscheidende Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Wir können diesen Erwartungen nur gerecht werden, wenn die Strategie keine bloße Angelegenheit von Regierungen und Verwaltungen bleibt. Nur wenn sich alle einbringen – Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft – lassen sich echte Fortschritte erzielen“, unterstrich Friedrich. Das Engagement der Helferinnen und Helfer bei den Hilfstransporten sei hier ein „wichtiges Zeichen“. „Denn ebenso wichtig wie unsere offiziellen Beziehungen sind alle Helferinnen und Helfer als ‚heimliche Botschafter’ unseres Landes in der Welt“, so Friedrich. Europa sei mehr als eine Währungsunion und ein Binnenmarkt, auch mehr als zwischenstaatliche Kooperationen. „Europa ist eine Wertegemeinschaft, in der der Starke dem Schwächeren hilft, in der Menschen wie die Helferinnen und Helfer der Transporte bereit sind, Verantwortung für andere zu übernehmen. Solidarität, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft – das kann man nicht von oben herab verordnen“, betonte Minister Friedrich.

Quelle:

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