Hochschulen

Bund und Länder einigen sich auf Wissenschaftspakte

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)

Bund und Länder haben sich über drei Wissenschaftspakte geeinigt: den Hochschulpakt, den Pakt für Forschung und Innovation sowie den Qualitätspakt Lehre. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer sieht darin ein wichtiges Signal für den Wissenschafts- und Innovationsstandort Deutschland und Baden-Württemberg.

Bund und Länder haben sich über die drei Wissenschaftspakte – den Hochschulpakt, den Pakt für Forschung und Innovation und den Qualitätspakt Lehre – in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz in Berlin geeinigt. Darüber freut sich die Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Wichtiges Signal für den Wissenschafts- und Innovationsstandort

„Bund und Länder haben mit dieser Einigung gemeinsam ein wichtiges Signal für die Wissenschaft gegeben. Dafür haben sich alle Seiten bewegt und ihren Beitrag geleistet. Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben nun langfristige Planungssicherheit und Verlässlichkeit. Besonders wichtig ist, dass die Mittel für die Hochschulen nicht nur verstetigt sind, sondern stufenweise wachsen. Davon werden vor allem die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen profitieren, weil neue Spielräume für faire Beschäftigungsverhältnisse geschaffen werden“, betonte Ministerin Bauer in Berlin.

Deutschland habe sich durch die gemeinsamen Anstrengungen von Bund und Ländern im letzten Jahrzehnt zu einem international sichtbaren attraktiven Wissenschaftsstandort entwickelt. Umso wichtiger sei, dass es mit den drei nun erfolgreich verhandelten Pakten weiter vorangehe. „Wir befinden uns mitten in technologischen Umbrüchen, die nur mit mehr Wissenschaft zu meistern sind. Ob Künstliche Intelligenz, Klimaschutz oder Mobilität der Zukunft – hier sind neue Lösungen und radikale Innovationen gefragt“, so Bauer.

Mehrwert der Pakte

Der stufenweise Aufwuchs sei insbesondere nötig, um die Menschen angemessen zu finanzieren, die forschen und lehren. „Der Anteil der kurzfristig und befristet Beschäftigte an den Hochschulen ist unvertretbar hoch“, sagte die Ministerin. Mit den drei neuen Pakten werde auch mehr Transparenz, Verbindlichkeit und insbesondere Nachvollziehbarkeit hergestellt: „Die Öffentlichkeit soll wissen, welche Ziele erreicht werden sollen und wie dies geschehen soll, auch wie die Mittel verteilt werden und was damit passiert“, sagte Bauer.

Als forschungsstarkes Land, das schon seit langem in den Ausbau seiner Wissenschafts- und Hochschulsystems investiere, werde Baden-Württemberg in besonderer Weise an den Pakten teilhaben.

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