Biodiversität

Vortragsreihe zur Biologischen Vielfalt

Wort-Bild-Logo des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt.

Im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt findet eine Vortragsreihe zur biologischen Vielfalt statt. Das Land konnte viele Fachleute aus Deutschland und der Schweiz gewinnen,um das Thema Biodiversität aus vielfältigen Perspektiven zu beleuchten.

„Der Rückgang der biologischen Vielfalt geht uns alle an. Wir sind gefordert, alle Chancen zu ergreifen, diese Entwicklung aufzuhalten“, sagten Ministerin Thekla Walker, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Minister Peter Hauk, Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und Minister Winfried Hermann, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, zum Start der Vortragsreihe Biologische Vielfalt im Rahmen des Studium generale.

Das bundesweit einzigartige Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg lädt ab morgen zusammen mit dem begleitenden wissenschaftlichen Fachgremium renommierte Expertinnen und Experten zu einer Vortragsreihe im sogenannten Studium generale ein.

Diese Art von Veranstaltungen bieten Universitäten und Hochschulen an, um wissenschaftliche Inhalte einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu vermitteln.

13 Termine jeweils am Dienstagabend

An 13 Terminen vom 19. Oktober 2021 bis 1. Februar 2022, jeweils dienstags von 20 bis 22 Uhr, werden Ursachen des Rückgangs der biologischen Vielfalt beleuchtet, Methoden zur Biodiversitätserfassung vorgestellt und Maßnahmen zur Erhaltung und Stärkung der bedrohten Pflanzen- und Tierwelt diskutiert.

Den Auftakt zu dieser Veranstaltungsreihe macht Frau Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg am 19. Oktober 2021 an der Universität Hohenheim.

„Ich freue mich, dass wir so viele Expertinnen und Experten aus Deutschland und der Schweiz für die Veranstaltungsreihe zum Thema Biodiversität gewinnen konnten. Wir können damit gemeinsam die verschiedenen Facetten des Artenverlustes auch bei uns in Baden-Württemberg darstellen und Möglichkeiten für jeden Einzelnen aufzeigen, in diesem Bereich aktiv zu werden", sagte Minister Peter Hauk.   

Gleiches unterstreicht Umweltministerin Thekla Walker, deren Ministerium ebenfalls am Sonderprogramm beteiligt ist. „Wir müssen ganzheitliche Lösungen anbieten, denn die Ursachen für den Rückgang der biologischen Vielfalt sind vielfältig und können nur mit vereinten Kräften der verschiedenen Ministerien angegangen werden“, betonte Ministerin Walker.

Aspekte aus Land- und Forstwirtschaft, Verkehrswesen und Offenlandbereichen

Aus diesem Grund werden in den Vorträgen und Diskussionen Aspekte aus der Land- und Forstwirtschaft angesprochen sowie auch aus dem Verkehrswesen und den Offenlandbereichen. Die Notwendigkeit zur Reduzierung von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln, die Zukunft der europäischen Agrarpolitik und das Biodiversitätsmonitoring werden in drei der Veranstaltungen thematisiert. Weitere Abende beschäftigen sich mit der Biodiversität im Zeichen des Klimawandels, der Digitalisierung in der Landwirtschaft oder dem integrativen Erhaltungsmanagement im Wald.

„Um die Artenvielfalt zu erhalten, gilt es alle Potenziale – auch der Infrastruktur – zu nutzen und diese miteinander zu verbinden. Ökologisch gestaltetes Straßenbegleitgrün leistet dabei als Lebensraum und Vernetzungsinstrument einen wichtigen Beitrag, den wir weiter stärken wollen", sagte Verkehrsminister Winfried Hermann.

Für den letzten Vortrag am 1. Februar 2022 steht etwas Besonderes an: Der kürzlich mit dem NaturVision Filmpreis Baden-Württemberg prämierte Film „Der unsichtbare Fluss“ wird gezeigt. „Der Filmbeitrag zeigt auf eine eigene emotionale und berührende Weise, wie schön die Natur ist und welch bedeutende Rolle die biologische Vielfalt für das Überleben aller Lebewesen einschließlich uns Menschen einnimmt“, betonte Hauk.

Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt

Das Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt besteht seit 2018. Es ist Impulsgeber für Maßnahmen, die die Biodiversität in verschiedensten Bereichen im Offenland sowie im Wald-, Siedlungs- und Verkehrsbereich stärken und erhalten. In diesem Rahmen werden vielfältige Projekte der Ministerien für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie für Verkehr umgesetzt. Ein wissenschaftliches Fachgremium begleitet und berät die Umsetzung des Programms.

Vorträge für alle zugänglich

Die Vorträge im Studium generale werden fast alle in Präsenz kostenfrei stattfinden, abwechselnd an den Universitäten Freiburg, Hohenheim und an der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Zudem werden die Veranstaltungen live gestreamt, können also zeitgleich online angeschaut und auch im Nachhinein angesehen werden.

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Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Studium Generale – Programm und Zugangslinks

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