Pressemitteilung

Forschung
  • 30.11.2017

Land erfolgreich bei EU-Forschungsförderung

  • Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)

    Bild: © dpa

Die baden-württembergischen Forscherinnen und Forscher haben insgesamt neun Consolidator Grants des EU-Forschungsrats eingeworben. Damit ist Baden-Württemberg mit Nordrhein-Westfalen und Bayern in der Spitzengruppe in Deutschland. Durch die gewonnenen Grants werden rund 18 Millionen Euro EU-Mittel ins Land fließen.

Forscherinnen und Forscher aus baden-württembergischen Einrichtungen haben sich im europaweiten Wettbewerb durchgesetzt und insgesamt neun Consolidator Grants des EU-Forschungsrats eingeworben. Damit ist Baden-Württemberg mit Nordrhein-Westfalen und Bayern in der Spitzengruppe in Deutschland.

„Die Exzellenz unserer Forscherinnen und Forscher hat erneut zu einem hervorragenden Abschneiden bei der Einwerbung von Mitteln des Europäischen Forschungsrats geführt. Mit unserer Forschungspolitik bieten wir das Umfeld, in dem sich kreatives wissenschaftliches Potenzial entfalten kann. Die dauerhaft hohe Erfolgsquote bei den Consolidator Grants beweist, dass wir auch in Zukunft über herausragendes Potential verfügen“, sagte Forschungsministerin Theresia Bauer anlässlich der Bekanntgabe der diesjährigen Consolidator Grants des Europäischen Forschungsrats (ERC).

Neun Anträge waren erfolgreich

Durch die gewonnenen Grants werden rund 18 Millionen Euro aus Mitteln der Europäischen Union nach Baden-Württemberg fließen. Insgesamt neun Anträge von Universitäten und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg waren in der vierten Ausschreibungsrunde dieser Förderlinie im EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation – „Horizont 2020“ (2014 bis 2020) – erfolgreich.

Folgende Institutionen haben Consolidator Grants eingeworben:

  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT): zwei Consolidator Grants;
  • European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg: zwei Consolidator Grants;
  • Universität Heidelberg (Universitätsklinikum): ein Consolidator Grants;
  • Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg: ein Consolidator Grants;
  • Universität Freiburg: ein Consolidator Grants;
  • Universität Konstanz: ein Consolidator Grants;
  • Universität Mannheim: ein Consolidator Grants

Die Forschungsthemen der eingeworbenen Grants sind inhaltlich im Bereich der Lebenswissenschaften (fünf Grants), der Natur- und Ingenieurwissenschaften (drei Grants) sowie der Sozial- und Geisteswissenschaften (ein Grant) angesiedelt.

Weitere Informationen

Die wettbewerbliche Vergabe von ERC-Grants in verschiedenen Kategorien setzt mittlerweile die Standards für Forschungsexzellenz in Europa. Die Kategorie „Consolidator Grants“ bietet herausragenden Wissenschaftlern sieben bis zwölf Jahre nach ihrer Promotion die Möglichkeit, in der Regel zwei Millionen Euro für ein Forschungsprojekt für bis zu fünf Jahre einzuwerben. Um zur Teilnahme an den ERC-Ausschreibungen zu motivieren und die baden-württembergischen Hochschulen im europäischen Wettbewerb zu unterstützen, stellt das Wissenschaftsministerium jährlich Mittel zur Verfügung. Für Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Pädagogische Hochschulen und DHBW stehen im Jahr 2017 für die Anbahnung von europaweiten Forschungskooperationen sowie insbesondere zur Vorbereitung von Projektanträgen unter „Horizont 2020“ insgesamt über 700.000 Euro zur Verfügung.

European Research Council: Consolidator Grants (englisch)


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