Coronavirus

Angebote der Kinder- und Jugendarbeit bleiben in Alarmstufe möglich

Kinder spielen und tollen auf einer aus Strohballen gebauten Raupe. (Bild: © dpa)

Auch in der Alarmstufe sollen Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit weiterhin stattfinden können. Deshalb gilt in dieser Stufe bei Angeboten mit Übernachtungen zu Hause die Maskenpflicht auch für geimpfte, genesene und getestete Personen.

Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit sind für Kinder und Jugendliche unverzichtbar. Deshalb sollen sie auch während der Alarmstufe in Baden-Württemberg möglich bleiben. Dies teilte Gesundheitsminister Manne Lucha anlässlich des Inkrafttretens der Alarmstufe mit.

Freiräume auch unter Pandemiebedingungen schaffen

„Kinder und Jugendliche haben in der Vergangenheit viele Einschränkungen hinnehmen müssen. Ihnen auch unter schwierigen Pandemiebedingungen notwendige Freiräume zu ermöglichen, ist eine der drängendsten Forderungen, die sie an die Politik gerichtet haben. Gleichzeitig haben die Träger der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit große Verantwortung bei der Gestaltung ihrer Angebote bewiesen. Deswegen ist jetzt nicht die Zeit, ihnen hier neue Hürden aufzuerlegen“, so Lucha am Mittwoch in Stuttgart.

Gleichwohl sei es wichtig, auch bei den Angeboten große Vorsicht walten zu lassen, weshalb in der Alarmstufe bei allen Angeboten, bei denen die Kinder, Jugendlichen und Betreuungskräfte bei sich zu Hause übernachten, für alle Beteiligten während des Angebots eine Maskenpflicht gelte – unabhängig vom Status geimpft, genesen oder getestet.

Masken- und Hygieneregeln sowie Testvorgaben beachten

In der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit ist auch weiterhin der Antigentest ausreichend. Auch im Rahmen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit gelte für Geimpfte und Genesene ganz besonders in der jetzigen Situation: „Halten Sie die Masken- und Hygieneregeln weiterhin und ganz besonders konsequent ein, machen Sie bei Symptomen einen Corona-Test und reduzieren Sie bis zum Ergebnis Kontakte zu anderen Personen“, so Lucha weiter.

Für die Träger der Angebote ist bei der Planung und Durchführung besonders zu beachten, dass Testungen, die im Rahmen eines Angebots vorgenommen und überwacht werden, nicht für andere Aktivitäten vorgelegt werden können. Wer beispielsweise einen Besuch in einem Museum oder einem Freizeitpark beziehungsweise eine An- und Abreise per Reisebus plant, muss im Vorfeld klären, dass alle Beteiligten den nach der Corona-Verordnung erforderlichen Nachweis per Antigen- oder PCR-Test vorlegen können.

Ausnahmen der 2G-Regelungen

Ausgenommen von der PCR-Pflicht und den 2G(genesen, geimpft)-Beschränkungen sind generell Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, Schwangere sowie Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Für diese ist in der Regel ein Antigen-Schnelltest ausreichend. Nicht-immunisierte Schülerinnen und Schüler erhalten stattdessen gegen Vorlage ihres Schülerausweises beziehungsweise eines geeigneten Dokuments, aus dem sich die Schülereigenschaft ergibt, Zugang.

Corona-Verordnung Angebote Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit

Weitere Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Mit unserem Messenger-Service bekommen Sie immer alle Änderungen und wichtige Informationen aktuell als Pushnachricht auf Ihr Mobiltelefon.

Ein Kinder- und Jugendarzt impft einen Jugendlichen mit dem Corona-Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer.
  • Coronavirus

Bericht aus der Corona-Lenkungsgruppe vom 19. Januar 2022

Frau in einem Labor zeigt Test für das neue Coronavirus
  • Coronavirus

Die aktuellen Corona-Zahlen für Baden-Württemberg

Die Mitarbeiterin eines mobilen Impfteams zieht in einem Alten- und Pflegeheim den Impfstoff von Biontech/Pfizer in eine Spritze auf.
  • Impfung

Bund passt Impfstatus bei Johnson & Johnson an

Ein Smartphone wird in Händen gehalten.
  • Gesellschaft

Land geht weiter entschieden gegen Hasskriminalität vor

Paragraphen-Symbole
  • Corona-Verordnungen

Aktuelle Änderungen der Corona-Verordnungen

Ein Junge erhält seine Corona-Impfung.
  • Corona-Impfung

Infoveranstaltung zur Impfung von Kindern voller Erfolg

Ein Luftfilter steht in einem Klassenraum an einer Grundschule.
  • Coronavirus

Förderprogramm für mobile Raumluftfilter und CO₂-Sensoren verlängert

Verschiedene Hände halten Impfnachweise in die Höhe
  • Corona-Impfung

Beratung über Fortsetzung der Impfkampagne

Ein Arbeiter sortiert einen Stapel Holzbretter in eine automatische Maschine in einer Holzbaufirma.
  • Arbeitsmarkt

Projekte zur Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit

Ein Schild auf der Eingangstür eines Einzelhandelsgeschäfts weist auf das Tragen einer FFP2-Maske hin.
  • Corona

Bericht aus der Corona-Lenkungsgruppe vom 12. Januar 2022

Ärztin impft in ihrer Praxis eine Patientin gegen das Coronavirus.
  • Corona-Impfung

Hohe Impfquote in den Alten- und Pflegeheimen

Vergleich der Stickstoffdioxid-Jahresmittelwerte an den Messstationen in Baden-Württemberg von 2018 und 2021
  • Luftreinhaltung

Luftqualität im ganzen Land deutlich besser

Erste Sitzung des Kabinetts nach der Regierungsbildung im Mai 2021.
  • Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 11. Januar 2022

Eine Tafel mit der Aufschrift 2Gplus geboostert oder getestet.
  • Corona-Massnahmen

Regeln der Alarmstufe II bleiben bestehen

Das Logo des LEA-Mittelstandspreises für soziale Verantwortung.
  • Wirtschaft und Gesellschaft

Mittelstandspreis für soziale Verantwortung ausgeschrieben

Probelauf in Ulm für ein Impfzentrum: An einer Frau wird eine Impfung simuliert.
  • Coronaimpfung

Informationsveranstaltung zur Coronaimpfung für Kinder

Businessfrau sitzt an einem PC
  • Chancengleichheit

Evaluation des Chancengleichheitsgesetzes liegt vor

Zwei Wappen der baden-württembergischen Polizei sind neben einem Polizeifahrzeug zu sehen.
  • Polizei

Wochenendbilanz der Polizei

An einer Eingangstür hängt ein Zettel mit dem Hinweis auf 2G+.
  • Corona-Massnahmen

Baden-Württemberg behält umsichtigen Kurs bei

Eine Frau deckt in einem Restaurant in Münstertal einen Tisch ein und trägt Mundschutz.
  • Corona-Hilfen

Überbrückungshilfe IV kann beantragt werden

Schnelltests liegen in einer Schnellteststation auf einem Parkplatz auf einem Tisch.
  • Coronavirus

Ausweitung der Testpflicht an Schulen und Kitas

Zwei Kinder erkunden die Experimenta in Heilbronn (Bild: © Experimenta Heilbronn).
  • Bildung

Bildungsprojekte für eine nachhaltige Entwicklung

Polizist des Polizeipräsidiums Freiburg auf Streife.
  • Polizei

Bilanz der Silvesternacht

Ministerin Nicole Razavi wird interviewt
  • Interview

„Auch klimagerechtes Wohnen muss bezahlbar sein“

  • Neujahrsansprache

„Gemeinsam werden wir die Pandemie in die Knie zwingen“