Polizei

Amtswechsel beim Polizeipräsidium Stuttgart

Staatssekretär Klenk und Landespolizeipräsidentin Hinz beim Amtswechsel des Polizeipräsidiums Stuttgart

Polizeipräsident Franz Lutz ist in den Ruhestand verabschiedet worden. Neuer Polizeipräsident des Polizeipräsidium Stuttgart ist Markus Eisenbraun.

„Mit seinem scharfsinnigen Verstand, seiner hohen Abstraktionsfähigkeit und seinem überragenden Problemlösungsvermögen prägte Franz Lutz in seinen neun Jahren als Polizeipräsident das Polizeipräsidium Stuttgart nachhaltig. Zurecht gilt er als einer der Architekten der Sicherheitsstruktur in Stuttgart, denn er hat unsere Landeshauptstadt Schritt für Schritt auf ein höheres Sicherheitslevel geführt. Gerade in herausragenden Lagen, wie zum Beispiel der Stuttgarter Krawallnacht im Juni 2020, hat er immer direkt Verantwortung übernommen und nie einen Entscheidungsstau entstehen lassen“, sagte Staatssekretär im Innenministerium Wilfried Klenk anlässlich der Verabschiedung von Franz Lutz in den Ruhestand.

Franz Lutz in Ruhestand verabschiedet

In den fast 50 Jahren seiner Laufbahn hatte Franz Lutz mehrere Spitzenämter bei der Polizei Baden-Württemberg inne. Unter anderem leitete er sieben Jahre die damalige Polizeidirektion Reutlingen und war Leiter des Teilprojektes „Regionales Polizeipräsidium und Polizeireform“ im Innenministerium Baden-Württemberg. Nach dem tragischen Unfalltod von Polizeipräsident Thomas Züfle übernahm er 2013 die Leitung des Polizeipräsidiums Stuttgart. Viele Sicherheitsprojekte in der Landeshauptstadt tragen seine Handschrift, unter anderem die zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart geschlossene Sicherheitspartnerschaft.

Markus Eisenbraun ist neuer Polizeipräsident

Nachfolger von Franz Lutz wird der bisherige Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Stuttgart, Markus Eisenbraun. Er wird sein neues Amt zum 1. August 2022 antreten.

„Franz Lutz war ein Teamplayer und wurde wegen seiner offenen, geradlinigen und fürsorglichen Art bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr geschätzt – er wird sicherlich fehlen.  Mit Markus Eisenbraun hat das Polizeipräsidium Stuttgart auch künftig einen erfahrenen Polizeibeamten an der Spitze. Aufgrund seiner vorherigen Verwendungen kennt er das Polizeipräsidium Stuttgart und wird dieses weiterhin erfolgreich führen“, so Staatssekretär Klenk.

Franz Lutz

  • 1973: Eintritt in den Polizeidienst
  • 1985: Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst
  • 1993: Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst
  • 1993: Innenministerium Baden-Württemberg
  • 2002: Landespolizeidirektion Tübingen, Leiter Referat 64 – Führung und Einsatz – und stellvertretender Leiter der Abteilung Polizeiliche Aufgaben
  • 2004: Polizeidirektion Reutlingen, Leiter des Führungs- und Einsatzstabes, stellvertretender Leiter der Dienststelle
  • 2005: Polizeidirektion Reutlingen, Leiter der Dienststelle
  • 2012: Innenministerium Baden-Württemberg, Leiter des Teilprojekts Regionales Polizeipräsidium und Polizeireform
  • 2013: Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Stuttgart

Markus Eisenbraun

  • 1988: Eintritt in den Polizeidienst
  • 1996: Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst
  • 2004: Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst
  • 2004: Landeskriminalamt (LKA) BW, Leiter IuK-Stabstelle der Abteilung 2 - Information und Kommunikation
  • 2006: Polizeidirektion Ludwigsburg, Leiter Polizeirevier Ditzingen
  • 2008: LKA BW, technischer Leiter Projekt Informations- und Kommunikationsnetze der Polizei (IKNPOL)
  • 2013: Informationszentrum der Landesverwaltung Baden-Württemberg (IZLBW), Leiter Referat Kundenbetreuung Polizei
  • 2015: IT Baden-Württemberg (BITBW), Leiter der Abteilung 2 - Kunden- und Servicemanagement
  • 2018: LKA BW, Leiter der Abteilung 5 – Cybercrime und digitale Spuren
  • 2020: Polizeipräsidium Stuttgart, Polizeivizepräsident und Leiter Führungs- und Einsatzstab
Ein Feldweg schlängelt sich durch eine hügelige Landschaft mit Feldern. Oben links im Bild ist das Logo des Strategiedialogs Landwirtschaft zu sehen.
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Auftakt des Strategiedialogs Landwirtschaft

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Vor nächtlichem Himmel ist ein gelbes Schild mit der Aufschrift „Waffen verboten“ zu sehen. Zudem befinden sich auf dem Schild durchgestrichene Piktogramme von einer Schusswaffe, einem Messer, einem Schlagstock und einer Reizgasdose.
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