Pressemitteilung

Neujahrsempfang
  • 18.01.2014

Neujahrsempfang der Landesregierung mit Vertretern des „Mittelstandslands Baden-Württemberg“

  • Ministerpräsident Winfried Kretschmann beim Anschnitt einer Neujahrstorte

„Die mittelständischen Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass wir in Baden-Württemberg in wirtschaftlicher Hinsicht so erfolgreich sind“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann beim Neujahrsempfang der Landesregierung in Stuttgart.

Neue Produkte und hochkomplexe, intelligente Dienstleistungen sichern mittelständischen Unternehmen Vorteile auf allen Weltmärkten. „Unsere Mittelständler reagieren flexibel und schnell auf die Veränderung der Nachfrage an den Märkten“, betonte Kretschmann. Ressourcenschonung, Energieeinsparung, umweltfreundliche Produkte und Verfahren stünden dabei auf der Agenda weit oben. „Der Mittelstand sichert damit nicht nur die Zukunft seiner Betriebe, sondern gestaltet unser zukünftiges Leben ganz wesentlich mit“, so der Ministerpräsident.

Forschungsförderung systematisch ausbauen

„Ziel der Landesregierung ist es, die Wirtschafts- und Ordnungspolitik so auszurichten, dass augenblickliche Erfolge zu langfristigen ökonomischen Erfolgen werden können“, unterstrich Ministerpräsident Kretschmann. Hierzu gehöre beispielsweise die Forschungsförderung. Nirgendwo auf der Welt sei die Wirtschaft alleine in der Lage, die gewaltigen Kosten für Forschung und Entwicklung für die ökologische und digitale Modernisierung der Industrie zu stemmen. „Es ist doch nur folgerichtig, dass die öffentliche Forschungsförderung systematisch ausgebaut wird. Hier sollte die neue Bundesregierung den Koalitionsvertrag nachbessern. Denn der Mittelstand hat berechtigte Ansprüche auf Forschungsförderung“, so Kretschmann.

Produktionsprozesse neu und energieeffizient gestalten

Ein wichtiges Thema sei auch die Energiewende. Ziel der Beteiligten könne es nicht sein, möglichst von unvermeidbaren Kosten der Energiewende freigestellt zu werden. Viel wichtiger sei es, die Produktionsprozesse neu und energieeffizient zu gestalten. „Ich würde mir sehr wünschen, dass sich unsere gesamte Industrie, die Großen und der Mittelstand, selbst als Subjekt und nicht als Opfer der Energiewende begreifen“, sagte Ministerpräsident Kretschmann. „Viele der Mittelständler im Land haben das bereits erkannt.“

Auf qualifizierte Zuwanderung angewiesen

Wenn die Betriebe ihre Stellung auf den Weltmärkten halten und ausbauen wollen, sei man auch auf qualifizierte Zuwanderung angewiesen. „Wir müssen eine Willkommenskultur für Menschen aus anderen Ländern entwickeln, die hier mit anpacken, die etwas leisten und sich hierzulande eine wirtschaftliche Existenz aufbauen wollen“, betonte Kretschmann. Man habe mit Arbeitgebern und Gewerkschaften, mit Kommunen und Arbeitsagenturen bereits eine „Allianz für Fachkräfte“ gegründet. „Die ökologische und digitale Modernisierung von Wirtschaft und Industrie ist eine Zeitenwende, deren Tiefe und Gewicht uns allen erst langsam deutlich wird. Wir haben große Chancen auch weiterhin erfolgreich zu sein, wenn wir diesen Wandel als gemeinsame Aufgaben begreifen: im Sinne einer ‚Allianz für Erfolg‘“, unterstrich Ministerpräsident Kretschmann.

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